Küchenradio | chestnutandsage.de

Wohl dem, der ein Festival wie das Modular direkt vor der Haustüre hat! Drei Tage lang habe ich im Herzen Augsburgs die Musik und das Leben gefeiert. Wunderbare Bands und KünstlerInnen wie Talisco, Ace Tee, Afrob, Errdeka, Neufundland, Oli Schulz und viele mehr teilten ihre Musik unter strahlend blauem Himmel und im Schatten des Hotelturms mit uns. Blumenmädchen tanzten da mit Hip-Hop-Boyz, Indie-Fans mit Elektro-Rockern. Friedlich und fröhlich. Ein idyllischeres Festival habe ich selten erlebt. Wer dieses Jahr keine Karten bekommen hat, muss aber nicht traurig sein, denn den darf heute die neue Ausgabe des Küchenradios erfreuen – in der Modular-Festival-Edition! Und ein paar mehr Eindrücke vom Festival gibt es natürlich auch. Auf dass Ihr Euch fühlt, als wärt ihr dabei gewesen. Sichert Euch deshalb auf jeden Fall ein Ticket für nächstes Jahr! Es lohnt sich auf jeden Fall!


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Holunder | chestnutandsage.de

Ein aufregender Monat liegt hinter mir, ein aufregender Monat liegt vor mir. Weit gereist bin ich, doch jetzt wird es erstmal Zeit, zu Hause zu sein und zu Hause zu bleiben. Was mir die Möglichkeit gibt den Sonnenschein in vollen Zügen und den Sommer vorm Balkon zu genießen. Und wer nicht in die Ferne reist, der vergnügt sich die Zeit mit Sammeln und Teilen, wie immer das, was mir diesen Monat besonders gut gefallen hat.

Habt einen tollen Juni!
Julia

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Cereal Milk Latte | chestnutandsage.de

Summer body is made in winter. Sagt ja so eine alte Fitness-Wahrheit. Wobei jede und jeder ja eine eigene Wahrheit hat. Was schon mit der Frage beginnt, was denn nun ein Sommer-Körper ist und worin er sich vom Winter-Körper unterscheidet. Für mich ist wahr, dass sich mein Körper besser fühlt, wenn er sich bewegt. Dass mein Geist aufgeräumter ist, wenn sich der Körper, in dem dieser Geist wohnt, bewegt hat. Dass ich damit kein Ziel verfolge wäre gelogen, denn auch ich bin dem Diktat des Schönheitsideals unterworfen. Habe mich unterwerfen lassen. Es steckt in mir drinnen und egal, wie sehr ich mich bemühe, ich kann nicht raus aus meiner Haut. Der einzigen tatsächlichen Freude, der ich mich beim Schwitzen und Gewichtestemmen hingebe, sind die Gedanken darüber, was ich nach dem, was alle Welt als “Work out” bezeichnet, wohl essen könnte. Ein großes Stück Pizza, Pommes oder einen dicken Burger – je schwerer das Gewicht, desto größer der Wunsch nach Kohlenhydraten. Dabei werden um mich herum nur Protein-Shakes getrunken. Ekelhaftes Zeug, dabei weiß man doch, dass Proteine über eine ausgewogene Ernährung, durch Eier, Hülsenfrüchten und Milch, am besten aufgenommen werden. Was in der Milch drinnen sein soll, das hat jedoch niemand definiert. Denn Milch einfach nur so getrunken, ist halt Milch. Mit Cornflakes aromatisiert, über eiskalten Cold-Brew-Coffee geschüttet, so mag ich meine Protein-Aufnahme am liebsten. Und wenn ich dann mit der so entstandenen Cereal Milk Latte auf die Couch flüchte, lässt sich das anabole Fenster auch überstehen.  Weiterlesen…

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NYC | BrooklynBridge | chestnutandsage.de

“If I can make it here I can make it anywhere, that’s what they say” geht mir durch den Kopf. Ich blicke auf die glitzernde Skyline Manhattans und kann es nicht fassen, endlich in New York City zu sein. Die Wolkenkratzer sind atemberaubend, der East River glitzert im Licht der untergehenden Sonne. Ich stehe auf der Dachterrasse des Whyte Hotels und finde das erste Mal etwas Ruhe. So laut ist die Stadt, so überbordend, mit einem solchen Übermaß, das mich überfordert. Wo soll ich nur zuerst hin? Was möchte ich zuerst sehen? Was zuerst essen? Das schiere Überangebot von Allem lähmt mich. Wenn Du diese Stadt überstehst, dann schaffst Du es überall. Vielleicht ist es das, was sie meinen? Ich muss das herausfinden. Doch wo anfangen? Vielleicht ganz einfach oben. Und dann weiter nach unten. Was in diesem Fall von Norden nach Süden bedeutet, von Williamsburg nach Coney Island. Brooklyn, das ist schnell klar, ist der Stadtteil, der mich am meisten fasziniert – Manhattan, das kann ja jeder. Doch die Heimat der Beastie Boys, Jay Z und Woody Allen, die ist es, die ich erkunden möchte. 2,7 Millionen Einwohner, auf einer etwas größeren Fläche als Augsburg, jeder Block eine neue Welt mit unterschiedlichen Menschen, Gerüchen, kulturellen und kulinarischen Einflüssen. Die ganze Welt in einer Nussschale, es wird also Zeit sich bequeme Schuhe anzuziehen und loszulaufen. Weiterlesen…

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Gruener Spargel mit Bärlauch-Gremolata | chestnutandsage.de

Flieder klauen gehört genau so zum Mai, wie Spargel, ruft es hinter mir. Aus dem Dunkel der Nacht kommt eine ältere Dame daher, einen Korb voll Flieder im Arm. Ob ich ihr auch noch von dem Dunklen ein paar Äste abbrechen könnte? Vom Hellen habe sie schon genug, ich solle nur drauf achten, dass er noch nicht verblüht sei. Schon seit ihrer Kindheit mache sie das, Flieder klauen, für die Frau Mama zum Muttertag, später dann auch für sich und ihre Freundinnen. In ihre Sätze schleichen sich die warmen laute des Alemannischen und ein wenig bayerisch. Sie stamme aus Tirol, Südtirol um genauer zu sein, schon immer sei sie Deutsche gewesen, dabei sei sie nie mit ihnen warm geworden. Zu steif, zu langweilig, noch heute brülle sie den Moderator der Tagesthemen an, was er doch für ein kalter und seltsamer Kautz sei. Sie wohne gleich ums Eck, gegenüber von Giovanni, bei dem es so guten Rotwein und so schlechte Pizza gibt. Aber zum ratschen halte sie trotzdem gerne bei ihm an, weiß er doch immer, was im Viertel geschehe. Ein paar mehr Zweige dürfen es schon noch sein, lässt sie mich zwischendurch wissen, sie habe viele Vasen, und so rupfe ich Rispe um Rispe vom alten Blütenstrauch. Und wo ich grade dabei wäre und dazu noch so hochgewachsen sei, könnte ich doch gleich auch von der Buche ein paar Blätter abstreifen, die jungen Triebe gäben so einen feinen Salat der sich erst noch besser halte als jeder Kopfsalat, den man im Supermarkt kaufen könne. Die Taschen voll beladen bedankt sie sich, wünscht mir einen schönen Abend und empfiehlt sich ins Dunkle, nichts als einen leichten Hauch Fliederduft hinter sich lassend. Weiterlesen…

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Küchenradio 05/2018 | Fotografin: Joanna Kosinska
Fotografin: Joanna Kosinska

Endlich mal wieder eine Neuerung auf Chestnut & Sage, eine neue Kategorie, das Küchenradio. Jeden Monat stelle ich Euch eine Playlist der Lieder zusammen, die in meiner Küche laufen. Der Mai fängt schon gut an, da ich zurzeit in den USA bin habe ich eine Kompilation aus Hip Hop, Motown und Soul für Euch zusammengestellt. Meine Top 10, just hits, no misses. Ich hoffe, Euch gefällts!

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