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Gegrillte Lauchzwiebeln mit Ricotta | chestnutandsage.de

Der Lauch an sich ist ein armer Tropf. In Eintöpfen verschwindet er auf Nimmerwiedersehen, auf Schulhöfen wünschten sich die als solche beschimpften vermutlich auch, dass sich der Erdboden öffnen möge um darin auf eben das Gleiche zu verschwinden. Obwohl ich mir nicht wirklich sicher bin, dass sich der Lauch mittlerweile tatsächlich zum Schimpfwort eignet und – viel wichtiger – sich tatsächlich als solches durchgesetzt hat. Ich werte das als Gnade der Frühgeborenen. Dabei ist die Kunst sich zu beschimpfen eine wunderbare! In akribischer Kleinstarbeit mag man sich am Gegner abarbeiten, bis ein gekonnt trockener Satz mit besinnlichem Sarkasmus formuliert ist. Woraufhin man sich in gespannter Erwartung zurück lehnt und auf eine ebenso intelligent vorgetragene Beleidigung hoffen darf. Ist das verquert? Vielleicht! Aber was tut man nicht aus Langeweile. Denn die findet sich in der Urlaubszeit ja besonders gerne in den vereinsamten Bürogebäuden dieser Welt, wo ein Stapel Druckerpapier umfällt und daran erinnert, dass man langsam mal Feierabend machen könnte. Und den nutzt man dieser Tage ja gerne, um den Grill anzuwerfen. Denn keine andere Tätigkeit lässt den Homo Bureau schneller zur besten Version des Freizeit-Selbsts werden, als Grillanzünder auf Kohle und ein Feierabendbier in sich zu schütten. Wobei man wieder beim Lauch angekommen wäre. Denn dessen kleine Schwestern, die Lauchzwiebeln, wandern heute eben auf den Grill, wo sie ihr herrlich süßes Aroma entwickeln und cremig weich werden. Wer keine Lust auf Holzkohleduft hat (so wie ich), darf dafür auch gerne den Backofengrill anwerfen. Auf dass es weniger archaisch, dafür ebenso köstlich wird.  Weiterlesen…

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Küechenradio | Roman Kraft | unsplash.com
Fotograf: Roman Kraft

Die Sonne scheint, das Meer glitzert, die Wellen rauschen sanft an den gelben Strand, an dem Familien picknicken und Halbstarke auf Mofas sonnengebräunte Mädchen beeindrucken wollen. Ciao bella, ciao ragazzi, Italien, wir kommen! Wer sich bei der Fahrt durch Österreich und über den Brenner hinweg schon mal in Dolce-Vita-Stimmung bringen will, sollte sich unbedingt diese Ausgabe des Küchenradios anhören – heute nur mit Italian Classics, die an gestreifte Sonnenschirme, Gelato und Spaghetti Carbonara erinnern. Wer dieses Jahr auf Balkonien verweilt muss aber nicht traurig sein, mit einer Pizza auf dem Teller und einem Vino Rosso im Glas lässt es sich auch gut aushalten!

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The printable concept | unsplash.com
Foto: The printable concept

Kein anderer Monat eines Jahres beginnt mit dem gleichen Wochentag wie der Juni. Der Februar des Folgejahres hingegen, wird mit dem gleichen Wochentag wie der Juni des laufenden Jahres beginnen. Wen das nicht in ausreichendem Maße verwirrt, der verabschiedet diesen Monat, der dazu noch den längsten Tag und die kürzeste Nacht beheimatet. Ich lehne mich unterdessen zurück, fächle mir etwas frische Luft zu und sammle, was mir ab besten gefallen hat:

Habt einen wunderbaren Juli!
Julia

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Chlodnik | Vegetarische kalte Rote-Bete-Suppe | chestnutandsage.de

Der Sommersonnwende wohnt etwas melancholisches inne, ein Abschied von jeder Minute des Tageslichts, tausend kleine Tode. Kürzer werden die Tage jetzt wieder, was uns diese wunderbaren und magischen Sommernächte bescheren wird, in denen Puck sein Unwesen treibt und uns allen den Kopf verdreht. Wer so wie ich nah am verzauberten Walde wohnt, dem wird das Herz ganz wild beim Gedanken an Sommerromanzen. Denn wenn der Sommer beginnt und die Schatten morgens länger sind als mittags, kann einem schon mal ganz anders werden. Und wenn die Schwalben durch die Lüfte jagen und die Grillen ihre abendlichen Gesänge anstimmen mag man für nichts mehr garantieren. Ein langer Blick hier, ein verhuschtes Lächeln da. So frei ist man nur in Sommernachtsträumen. Wem dabei die Sinne vernebeln, braucht dringend eine Abkühlung. Und die kommt heute daher, als ob man sie durch die rosarote Brille betrachtet: In strahlendem Pink, dank Roter Bete und angenehm säuerlicher Buttermilch. Auf dass wir einen kühlen Kopf bewahren und Puck die kalte Schulter zeigen. Weiterlesen…

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Beekeeper | Annie Spratt | unsplash.com
Fotografin: Annie Spratt

Das Bienenjahr ist schon wieder fortgeschritten und viele ImkerInnen konnten bereits den Frühlingshonig ernten. Der frühe Sommerstart und die vielen warmen Stunden tragen dem Wohlbefinden der Bienen bei. Und auch die frühe Blüte von Robinie, A-Horn, und Kastanie ließen mein Imkerinnen-Herz höher schlagen. Damit auch ich dieses Jahr in den Genuss des eigenen Honigs komme, habe ich mir über die letzten anderthalb Jahre einiges an Equipment und Zubehör zugelegt. Nicht jeder Kauf, den ich getätigt habe, hat sich als gute Entscheidung herausgestellt. Manche waren sogar echte Fehlgrifft. Aber man muss ja seine eigenen Erfahrungen sammeln und diese  (in manchen Fällen) teuer bezahlen. Dabei hatte ich bei manchen Investitionen sogar Unterstützung, denn mit den richtigen Tipps und Tricks gibt es gerade für JungimkerInnen die Möglichkeit an Fördergelder zu gelangen. Wie das geht, und was sich mittlerweile so alles in meinem Besitz befindet, das zeige ich Euch heute. Weiterlesen…

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Vegane Salat-Wraps mit Edamame-Humus | chestnutandsage.de

Manchmal gleitet einem das Leben aus der Hand. Man schaut es sich an und wundert sich, was um alles in der Welt passiert ist. Wie Gregor Samsa erwacht man aus unruhigen Träumen und entdeckt, zur eigenen Überraschung, dass man sich in ein ungeheures Ungeziefer verwandelt hat. Dieser Zustand kann sich relativ lange halten, und nach (im schlimmsten Falle) einigen Jahren traumwandlerischer Sicherheit verlässt einen die Zuversicht, sich doch in der Gegenwart zu befinden. “Was ist nur mit mir geschehen?” fragt sich nicht nur Kafkas Protagonist, auch ich stelle mir diese Frage ab und an. Man richtet sich im eigenen Alltag ein, akzeptiert Umstände als nicht-änderbar und verharrt so in einer Warteposition. Man stelle sich nur vor, was an den Bahnhöfen dieser Welt los wäre, wenn Pendler aller Herrenländer vor lauter auf-die-Züge-Warten vergessen würden einzusteigen! Stillstand. Und der ist ja bekanntlich der Tot, dem man ja so lange es geht ein Schnippchen schlagen sollte. Und das schafft man ja nicht nur durch eine gewisse Aktivität, sondern auch durch eine ausgewogene Ernährung, die heute “super healthy” in Form von Salat-Wraps daher kommt. Gefüllt mit cremigem Edamame-Hummus und knackigen Radieschen, getoppt mit dem Allheilmittel Schwarzkümmel. Und wer gerade eh dabei ist, sein Leben wieder in die Hand zu nehmen, der kann auch gleich bei diesen Wraps beherzt zugreifen. Kraft genug haben wir jetzt ja dafür. Weiterlesen…

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