2019 neigt sich dem Ende und Steffen und Sabrina rufen dazu auf, das Jahr des Foodblogs Revue passieren zu lassen. Das ist dieses Jahr relativ einfach, den viel gab es hier ja nicht zu lesen. Zwischendrin hat es mir sehr gefehlt zu kochen, zu fotografieren und vor allem zu schreiben. Denn das Schreiben ist immer noch meine Art, den Alltag zu verarbeiten. Die Küche blieb 2019 immer öfter kalt, der Boxbote klingelte immer häufiger an der Tür und ich stellte mir irgendwann die Frage, ob es denn jemandem auffallen würde, wenn ich mich hier still und heimlich vom Acker machen würde. Noch habe ich da keine Antwort drauf, jetzt blicken wir erstmal zurück, bevor wir ins neue Jahr stürzen. Weiterlesen…

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Advent, Advent, die erste Kerze brennt. Und wo sich im Alltag die Besinnlichkeit nicht einstellen mag, so backe ich sie mir am Wochenende herbei. “Do more of what makes you happy” heißt es im Motivational-Quote-Universum. Dabei ist dieses Happy-sein, und das habe ich an anderer Stelle schon mehrmals gesagt, ein hehres Ziel. Das Glück muss also auf den Teller, als kleiner Funke dazwischen, in Plätzchenform. Und davon soll es dieses Jahr einige geben: Mit Datteln gefüllte Ma’amoul und – weil es nicht genug davon geben kann – gefüllte Datteln. Schokloadige Cantuccini mit Pistazien, Schoko-Lebkuchen und Goldene-Milch-Würfel. Neu dazu kommen dieses Jahr Walnuss-Espresso-Plätzchen, mit Nuss-Nougat-Creme.

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Honig, herrlich süßer, würziger Honig. Nachdem ich lange nicht verstanden hatte, wie das mit den Bienen und dem Honigraum und all dem, was Bienen aus natürlichem Antrieb heraus tun, funktioniert, konnte ich dieses Jahr endlich die ersten Honigkilos meiner Bienen ernten. Ein wunderbares, wenn auch klebriges, Erlebnis. Doch wohin nur mit all dem flüssigen Gold? Mein Ziel war ja, ein Glas für mich zu haben, nun habe ich aber über 50 Gläser. Und die sollen unter die Leute gebracht werden. Dabei erinnere ich mich an Andreas’ Frage, wie sich eben jene Leute, die Honig von ImkerInnen kaufen, sicher sein können, ein gutes und hygienisch einwandfreies Lebensmittel zu erwerben. Das versuche ich Euch heute zu erklären, denn wer Bienen hat, besitzt Tiere mit dem Ziel, Lebensmittel zu produzieren. Und die müssen vielen Verordnungen und Vorschriften entsprechen: Weiterlesen…

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Datteln und Haselnüsse | chestnutandsage.de

Wolkentürme, Gefühlstürme. Wie Wasserfarbenverwaschen, nicht greifbar. Sie schleiern nicht mehr, sondern wachsen zu einem echten Problem. Der Herbst ist da und mit den Blättern fallen die Hemmungen, ungesagtes aus Höflichkeit zurückzuhalten. Denn: nur weil jemand darum bittet Rücksicht zu nehmen, müssen sich andere angeblich in ihrer Meinungsfreiheit, in die sie ihre Unverschämtheiten hüllen, einschränken. Das ist nur schwer zu ertragen. Dem ist nur schwer entgegenzutreten. Solche Gesprächspartner sind kaum einzufangen. Als wolle man eine im Zickzackflug befindliche Fliege mit Essststäbchen einfangen. Das ist irrational. Das kann nicht mal Mr. Miyagi. Das geht an die Nerven, die man schonen muss. Am besten mit Dingen, denen gesundheitsfördernde Eigenschaften zu geschrieben werden, wie Haselnüssen und Datteln. Die zusammen ein unwiderstehliches Team und erst noch gut für das Gehirn sind. Das wir brauchen, um den Denkfaulen entgegenzutreten.

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Kranzbach | Fenster | chestnutandsage.de
Ein Lebenszeichen. Es ist doch zurzeit recht still. Gekocht wird nur wenig, wenn doch, dann meist vor Wut. So hat alles seine Zeit. Lachen und Weinen. Waldbaden, in der Ruhe der Natur aufgehen, das wussten schon die alten Japaner, hilft der Seele gegen all das zu kämpfen, dem sie sich im Alltag gegenüber stehen sieht. Also tauche ich ab, atme die Waldluft ein und hoffe darauf, dass die Zeit vorüberzieht und ihre Spuren nur auf den Blättern zurücklässt, die leise in der warmen Herbstsonne rascheln. Weiterlesen…

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Der Wecker klingelt. Vielleicht drücke ich noch zwei, drei Mal die Schlummer-Taste. Dann stehe ich auf. Normalerweise. Es sei denn, es ist Wochenende, es sei denn, der Liebste ist nicht zu Hause. Denn dann tue ich Dinge, die ich sonst nicht mache: Nur kurz aufstehen und schnell mit einer Tasse Kaffee zurück ins Bett gehen. Das Buch, das auf dem Nachttisch wartet, lesen. Durch die Zeitung blättern. Im Bett frühstücken. Yoga vor dem Fernseher. Dinge, die mir gut tun, die ich mir aber nur zugestehe, wenn ich eben alleine zu Hause bin. Self care, in der super privaten Edition, sozusagen. Nicht, dass ich im Alltag nicht auf mich acht geben würde, aber diese seltenen Gelegenheiten sind mir so wichtig, dass – wenn dem Liebsten eine Reise ansteht – ich mich auf diese wenigen Stunden so freue, als würden alle Feiertage der Welt auf dieses eine Wochenende fallen. So liege ich also im Bett, lese Klassiker, höre Neues und genieße dieses Porridge, voller Vorfreude auf den Alltag, denn allein zu Hause, sollte nur Kevin sein.

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