Fotograf: Samuel Zeller via unsplash

Auch in Bayern sind die Sommerferien endlich da. Die Sonne lacht, die Koffer sind gepackt und die Autobahnen voll. Genießt die Zeit, springt in jeden See, in jeden Fluss, ins Meer, lasst Sand durch Eure Zehen rieseln, gehabt Euch wohl. Ich verabschiede mich auch in die Sommerpause, natürlich nicht ohne Euch mit genügend Lesestoff zu versorgen. Und da es im August keine neue Ausgabe des Küchenradios geben wird, verlinke ich Euch die schönste Sommer-Sonne-Strand-Playlist. Habt einen tollen Sommer!

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Wie man richtig einkocht | Michael Nunes und Monika Grabkowska
Fotografen: Michael Nunes und Monika Grabkowska via unsplash.com

Der Sommer ist im vollen Gange. An den Bäumen reift das Obst und in den Beeten das Gemüse. Zeit, sich darüber Gedanken zu machen, was man mit dem unvermeidlichen Überangebot, dass auf einen zukommt, anstellen wird. Der Platz im Gefrierschrank ist schnell zu knapp, was der Natur, die uns mit ihrem Reichtum überschüttet, herzlich egal ist. Schnell wird klar: im Vorratsschrank muss Platz gemacht werden, denn wirklich Herr wird man den guten Gaben nur, wenn man beherzt einkocht. Und da man beim Pflücken, Sammeln, Ernten und Einwecken am besten zu Zweit ist, habe ich mir heute eine wunderbare Gesprächspartnerin und Expertin zur Seite geholt, die mir ein paar Fragen beantwortet und Euch zeigt, wie man Lebensmittel richtig einkocht, sodass man lange an ihnen Freude hat. Herzlich Willkommen, liebe Britta! Britta bloggt seit 2011 auf Glasgeflüster über alles, was sich in der Flasche oder im Glas haltbar machen lässt und hat im Frühjahr 2018 ihr erstes Buch “Liebe im Glas” veröffentlicht. Weiterlesen…

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Gegrillte Lauchzwiebeln mit Ricotta | chestnutandsage.de

Der Lauch an sich ist ein armer Tropf. In Eintöpfen verschwindet er auf Nimmerwiedersehen, auf Schulhöfen wünschten sich die als solche beschimpften vermutlich auch, dass sich der Erdboden öffnen möge um darin auf eben das Gleiche zu verschwinden. Obwohl ich mir nicht wirklich sicher bin, dass sich der Lauch mittlerweile tatsächlich zum Schimpfwort eignet und – viel wichtiger – sich tatsächlich als solches durchgesetzt hat. Ich werte das als Gnade der Frühgeborenen. Dabei ist die Kunst sich zu beschimpfen eine wunderbare! In akribischer Kleinstarbeit mag man sich am Gegner abarbeiten, bis ein gekonnt trockener Satz mit besinnlichem Sarkasmus formuliert ist. Woraufhin man sich in gespannter Erwartung zurück lehnt und auf eine ebenso intelligent vorgetragene Beleidigung hoffen darf. Ist das verquert? Vielleicht! Aber was tut man nicht aus Langeweile. Denn die findet sich in der Urlaubszeit ja besonders gerne in den vereinsamten Bürogebäuden dieser Welt, wo ein Stapel Druckerpapier umfällt und daran erinnert, dass man langsam mal Feierabend machen könnte. Und den nutzt man dieser Tage ja gerne, um den Grill anzuwerfen. Denn keine andere Tätigkeit lässt den Homo Bureau schneller zur besten Version des Freizeit-Selbsts werden, als Grillanzünder auf Kohle und ein Feierabendbier in sich zu schütten. Wobei man wieder beim Lauch angekommen wäre. Denn dessen kleine Schwestern, die Lauchzwiebeln, wandern heute eben auf den Grill, wo sie ihr herrlich süßes Aroma entwickeln und cremig weich werden. Wer keine Lust auf Holzkohleduft hat (so wie ich), darf dafür auch gerne den Backofengrill anwerfen. Auf dass es weniger archaisch, dafür ebenso köstlich wird.  Weiterlesen…

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Küechenradio | Roman Kraft | unsplash.com
Fotograf: Roman Kraft

Die Sonne scheint, das Meer glitzert, die Wellen rauschen sanft an den gelben Strand, an dem Familien picknicken und Halbstarke auf Mofas sonnengebräunte Mädchen beeindrucken wollen. Ciao bella, ciao ragazzi, Italien, wir kommen! Wer sich bei der Fahrt durch Österreich und über den Brenner hinweg schon mal in Dolce-Vita-Stimmung bringen will, sollte sich unbedingt diese Ausgabe des Küchenradios anhören – heute nur mit Italian Classics, die an gestreifte Sonnenschirme, Gelato und Spaghetti Carbonara erinnern. Wer dieses Jahr auf Balkonien verweilt muss aber nicht traurig sein, mit einer Pizza auf dem Teller und einem Vino Rosso im Glas lässt es sich auch gut aushalten!

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The printable concept | unsplash.com
Foto: The printable concept

Kein anderer Monat eines Jahres beginnt mit dem gleichen Wochentag wie der Juni. Der Februar des Folgejahres hingegen, wird mit dem gleichen Wochentag wie der Juni des laufenden Jahres beginnen. Wen das nicht in ausreichendem Maße verwirrt, der verabschiedet diesen Monat, der dazu noch den längsten Tag und die kürzeste Nacht beheimatet. Ich lehne mich unterdessen zurück, fächle mir etwas frische Luft zu und sammle, was mir ab besten gefallen hat:

Habt einen wunderbaren Juli!
Julia

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Chlodnik | Vegetarische kalte Rote-Bete-Suppe | chestnutandsage.de

Der Sommersonnwende wohnt etwas melancholisches inne, ein Abschied von jeder Minute des Tageslichts, tausend kleine Tode. Kürzer werden die Tage jetzt wieder, was uns diese wunderbaren und magischen Sommernächte bescheren wird, in denen Puck sein Unwesen treibt und uns allen den Kopf verdreht. Wer so wie ich nah am verzauberten Walde wohnt, dem wird das Herz ganz wild beim Gedanken an Sommerromanzen. Denn wenn der Sommer beginnt und die Schatten morgens länger sind als mittags, kann einem schon mal ganz anders werden. Und wenn die Schwalben durch die Lüfte jagen und die Grillen ihre abendlichen Gesänge anstimmen mag man für nichts mehr garantieren. Ein langer Blick hier, ein verhuschtes Lächeln da. So frei ist man nur in Sommernachtsträumen. Wem dabei die Sinne vernebeln, braucht dringend eine Abkühlung. Und die kommt heute daher, als ob man sie durch die rosarote Brille betrachtet: In strahlendem Pink, dank Roter Bete und angenehm säuerlicher Buttermilch. Auf dass wir einen kühlen Kopf bewahren und Puck die kalte Schulter zeigen. Weiterlesen…

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