Beekeeper | Annie Spratt | unsplash.com
Fotografin: Annie Spratt

Das Bienenjahr ist schon wieder fortgeschritten und viele ImkerInnen konnten bereits den Frühlingshonig ernten. Der frühe Sommerstart und die vielen warmen Stunden tragen dem Wohlbefinden der Bienen bei. Und auch die frühe Blüte von Robinie, A-Horn, und Kastanie ließen mein Imkerinnen-Herz höher schlagen. Damit auch ich dieses Jahr in den Genuss des eigenen Honigs komme, habe ich mir über die letzten anderthalb Jahre einiges an Equipment und Zubehör zugelegt. Nicht jeder Kauf, den ich getätigt habe, hat sich als gute Entscheidung herausgestellt. Manche waren sogar echte Fehlgrifft. Aber man muss ja seine eigenen Erfahrungen sammeln und diese  (in manchen Fällen) teuer bezahlen. Dabei hatte ich bei manchen Investitionen sogar Unterstützung, denn mit den richtigen Tipps und Tricks gibt es gerade für JungimkerInnen die Möglichkeit an Fördergelder zu gelangen. Wie das geht, und was sich mittlerweile so alles in meinem Besitz befindet, das zeige ich Euch heute. Weiterlesen…

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Vegane Salat-Wraps mit Edamame-Humus | chestnutandsage.de

Manchmal gleitet einem das Leben aus der Hand. Man schaut es sich an und wundert sich, was um alles in der Welt passiert ist. Wie Gregor Samsa erwacht man aus unruhigen Träumen und entdeckt, zur eigenen Überraschung, dass man sich in ein ungeheures Ungeziefer verwandelt hat. Dieser Zustand kann sich relativ lange halten, und nach (im schlimmsten Falle) einigen Jahren traumwandlerischer Sicherheit verlässt einen die Zuversicht, sich doch in der Gegenwart zu befinden. “Was ist nur mit mir geschehen?” fragt sich nicht nur Kafkas Protagonist, auch ich stelle mir diese Frage ab und an. Man richtet sich im eigenen Alltag ein, akzeptiert Umstände als nicht-änderbar und verharrt so in einer Warteposition. Man stelle sich nur vor, was an den Bahnhöfen dieser Welt los wäre, wenn Pendler aller Herrenländer vor lauter auf-die-Züge-Warten vergessen würden einzusteigen! Stillstand. Und der ist ja bekanntlich der Tot, dem man ja so lange es geht ein Schnippchen schlagen sollte. Und das schafft man ja nicht nur durch eine gewisse Aktivität, sondern auch durch eine ausgewogene Ernährung, die heute “super healthy” in Form von Salat-Wraps daher kommt. Gefüllt mit cremigem Edamame-Hummus und knackigen Radieschen, getoppt mit dem Allheilmittel Schwarzkümmel. Und wer gerade eh dabei ist, sein Leben wieder in die Hand zu nehmen, der kann auch gleich bei diesen Wraps beherzt zugreifen. Kraft genug haben wir jetzt ja dafür. Weiterlesen…

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Küchenradio | chestnutandsage.de

Wohl dem, der ein Festival wie das Modular direkt vor der Haustüre hat! Drei Tage lang habe ich im Herzen Augsburgs die Musik und das Leben gefeiert. Wunderbare Bands und KünstlerInnen wie Talisco, Ace Tee, Afrob, Errdeka, Neufundland, Oli Schulz und viele mehr teilten ihre Musik unter strahlend blauem Himmel und im Schatten des Hotelturms mit uns. Blumenmädchen tanzten da mit Hip-Hop-Boyz, Indie-Fans mit Elektro-Rockern. Friedlich und fröhlich. Ein idyllischeres Festival habe ich selten erlebt. Wer dieses Jahr keine Karten bekommen hat, muss aber nicht traurig sein, denn den darf heute die neue Ausgabe des Küchenradios erfreuen – in der Modular-Festival-Edition! Und ein paar mehr Eindrücke vom Festival gibt es natürlich auch. Auf dass Ihr Euch fühlt, als wärt ihr dabei gewesen. Sichert Euch deshalb auf jeden Fall ein Ticket für nächstes Jahr! Es lohnt sich auf jeden Fall!


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Holunder | chestnutandsage.de

Ein aufregender Monat liegt hinter mir, ein aufregender Monat liegt vor mir. Weit gereist bin ich, doch jetzt wird es erstmal Zeit, zu Hause zu sein und zu Hause zu bleiben. Was mir die Möglichkeit gibt den Sonnenschein in vollen Zügen und den Sommer vorm Balkon zu genießen. Und wer nicht in die Ferne reist, der vergnügt sich die Zeit mit Sammeln und Teilen, wie immer das, was mir diesen Monat besonders gut gefallen hat.

Habt einen tollen Juni!
Julia

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Cereal Milk Latte | chestnutandsage.de

Summer body is made in winter. Sagt ja so eine alte Fitness-Wahrheit. Wobei jede und jeder ja eine eigene Wahrheit hat. Was schon mit der Frage beginnt, was denn nun ein Sommer-Körper ist und worin er sich vom Winter-Körper unterscheidet. Für mich ist wahr, dass sich mein Körper besser fühlt, wenn er sich bewegt. Dass mein Geist aufgeräumter ist, wenn sich der Körper, in dem dieser Geist wohnt, bewegt hat. Dass ich damit kein Ziel verfolge wäre gelogen, denn auch ich bin dem Diktat des Schönheitsideals unterworfen. Habe mich unterwerfen lassen. Es steckt in mir drinnen und egal, wie sehr ich mich bemühe, ich kann nicht raus aus meiner Haut. Der einzigen tatsächlichen Freude, der ich mich beim Schwitzen und Gewichtestemmen hingebe, sind die Gedanken darüber, was ich nach dem, was alle Welt als “Work out” bezeichnet, wohl essen könnte. Ein großes Stück Pizza, Pommes oder einen dicken Burger – je schwerer das Gewicht, desto größer der Wunsch nach Kohlenhydraten. Dabei werden um mich herum nur Protein-Shakes getrunken. Ekelhaftes Zeug, dabei weiß man doch, dass Proteine über eine ausgewogene Ernährung, durch Eier, Hülsenfrüchten und Milch, am besten aufgenommen werden. Was in der Milch drinnen sein soll, das hat jedoch niemand definiert. Denn Milch einfach nur so getrunken, ist halt Milch. Mit Cornflakes aromatisiert, über eiskalten Cold-Brew-Coffee geschüttet, so mag ich meine Protein-Aufnahme am liebsten. Und wenn ich dann mit der so entstandenen Cereal Milk Latte auf die Couch flüchte, lässt sich das anabole Fenster auch überstehen.  Weiterlesen…

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NYC | BrooklynBridge | chestnutandsage.de

“If I can make it here I can make it anywhere, that’s what they say” geht mir durch den Kopf. Ich blicke auf die glitzernde Skyline Manhattans und kann es nicht fassen, endlich in New York City zu sein. Die Wolkenkratzer sind atemberaubend, der East River glitzert im Licht der untergehenden Sonne. Ich stehe auf der Dachterrasse des Whyte Hotels und finde das erste Mal etwas Ruhe. So laut ist die Stadt, so überbordend, mit einem solchen Übermaß, das mich überfordert. Wo soll ich nur zuerst hin? Was möchte ich zuerst sehen? Was zuerst essen? Das schiere Überangebot von Allem lähmt mich. Wenn Du diese Stadt überstehst, dann schaffst Du es überall. Vielleicht ist es das, was sie meinen? Ich muss das herausfinden. Doch wo anfangen? Vielleicht ganz einfach oben. Und dann weiter nach unten. Was in diesem Fall von Norden nach Süden bedeutet, von Williamsburg nach Coney Island. Brooklyn, das ist schnell klar, ist der Stadtteil, der mich am meisten fasziniert – Manhattan, das kann ja jeder. Doch die Heimat der Beastie Boys, Jay Z und Woody Allen, die ist es, die ich erkunden möchte. 2,7 Millionen Einwohner, auf einer etwas größeren Fläche als Augsburg, jeder Block eine neue Welt mit unterschiedlichen Menschen, Gerüchen, kulturellen und kulinarischen Einflüssen. Die ganze Welt in einer Nussschale, es wird also Zeit sich bequeme Schuhe anzuziehen und loszulaufen. Weiterlesen…

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