Seit gefühlten Ewigkeiten soll es also nun wieder eine neue Ausgabe der “Links with Love” geben. Genug Schönes gibt es ja, und so war es ein Leichtes das zu sammeln, was mir besonders gut gefallen hat:

Habt einen schönen Februar!

Photo Credit: Rayia Soderberg via unsplash

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Das bisschen Haushalt. Kennt man ja. Möchte natürlich nach einer 40-Stunden-Woche auch noch irgendwie erledigt werden. Dabei, so habe ich gelesen, tendieren vor allem Frauen dazu, neben der Arbeit noch wirklich alles selber machen zu wollen. Ganz im Gegensatz zu Männern, denen es viel leichter fällt die Erledigung der alltäglichen Arbeiten wie Wäschewaschen, Hemdenbügeln und dem lästigen Staubsaugen, zu “outsourcen”. Die erste Beziehungskrise verhindert die Spülmaschine, die zweite die Putzkraft, schreibt Theresa Bücker. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen. Wahr ist auf jeden Fall, dass ich bei Putzmitteln darauf achte, dass sie biologisch abbaubar sind und die Umwelt so wenig wie möglich belasten. Dazu greife ich gern auf Essig als bewährtes Hausmittel zurück, Fett und Kalk lässt sich mit diesem Reiniger schnell und schonend entfernen. Und die ganzen Orangenschalen, die man beim Herstellen des Ingwer-Orangen-Shots herstellt, kann man so nebenbei auch noch verwerten. Weiterlesen…

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Das schlimmste an der Erkältung ist der Moment, in dem man merkt, dass die Nase tropft. Kein Taschentuch weit und breit. Und das Schniefen führt nur zu einem leichten Quietschen das dem Applaus gleicht, zu dem sich dieser Tropfen Rotz von der Nasenspitze wie ein Klippenspringer kunstvoll und in Zeitlupe auf den Weg von der Nasenspitze in Richtung Erdboden macht. Wohl der, die in diesem Moment krankgeschrieben zu Hause auf der Couch liegt. Schwierig wird es, wenn man eigentlich gar keine Zeit hat, krank zu sein – wenn der Terminkalender drückt, das Projektende zum Greifen nah oder der selbstgemachte Druck so hoch ist, das man das Ziel aus dem Auge verloren hat. Aktionismus ist gefragt, die durchorganisierte Arbeitnehmerin weiß sich ja zu helfen: Alle Lebensmittel, die auch nur im Verdacht stehen gesundheitsfördernd zu sein, müssen fortan und zu jeder Tageszeit konsumiert werden. Allem voran Ingwer. Als Tee, im Curry, als Shot. Mit Orangen, Kurkuma und Honig. Auf dass man schnell wieder gesund wird und das für die nächsten Wochen, in denen es möglicherweise doch nochmal kalt wird, auch bleibt. Weiterlesen…

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Satt sein, so definiert es der Duden, bedeute mit dem eigenen (relativ hohen) Lebensstandard zufrieden und daher zu Selbstzufriedenheit, Gleichgültigkeit, Trägheit neigend. Wir haben alles, was wir meinen besitzen zu müssen und verlieren damit den Biss den wir brauchen, um auch noch morgen kraftvoll zubeißen zu können. Und das müssen wir, denn es gilt die Zeichen der Zeit zu erkennen und sich bewusst zu werden, warum wir es uns leisten können so satt zu sein, dass uns manche Dinge einfach nicht (mehr) interessieren: wo unsere Nahrung herkommt, wie unsere Kleidung hergestellt wird, ob die Person neben mir mit der gleichen Unbekümmertheit durchs Leben gehen kann, wie ich. Es ist ein Privileg, satt zu sein. Deshalb müssen wir hungrig bleiben – natürlich nicht mit der einhergehenden körperlichen Empfindung des Hungers, gegen den hilft eine große Portion dieser herrlichen Linsen, die zusammen mit den geschmorten Möhren ein zufridenstellendes, rein pflanzliches Abendessen bilden. So gestärkt dürfte es ein leichtes sein, den nötigen Appetit auf Veränderungen zu entwickeln, die wir 2020 so dringend brauchen. Weiterlesen…

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Für viele sind die hinter uns liegenden Feiertage ein Fressen und Gefressen-werden. Da trifft man auf Menschen, die es eigentlich gut mit einem meinen müssten. Und die einem dann doch nur die offenen Rechnungen der vergangenen Jahre präsentieren. So höre ich es, weil das zu meinen liebsten feiertäglichen Beschäftigungen gehört, im Radio. Dabei sollte man sich frei machen von Ballast, von Schmerz, von allem, was einen kaputt macht. Reißleinen ziehen, den Funkkontakt abbrechen, den Weg aus dem familiären Teufelsdreieck finden. Um sich selbst zu schützen. In einem Akt der Selbstliebe, wenn es mit der Nächstenliebe nicht so richtig klappen mag. Das ist ein großer Schritt sein, der viel Unmut mit sich bringt, aber – so sagt es der Volksmund – lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Für jede*n, der/die 2020 aus einem persönlichen Albtraum aufwacht, habe ich etwas Gutes für den Start in einen neuen Tag: Bagels mit Sauerteig und Zatar. Köstlich fluffig, ein wenig säuerlich, mit dem Loch in der Mitte das zeigt, dass – nur weil etwas nicht (mehr) da ist – man nichts verloren haben muss. Weiterlesen…

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2019 neigt sich dem Ende und Steffen und Sabrina rufen dazu auf, das Jahr des Foodblogs Revue passieren zu lassen. Das ist dieses Jahr relativ einfach, den viel gab es hier ja nicht zu lesen. Zwischendrin hat es mir sehr gefehlt zu kochen, zu fotografieren und vor allem zu schreiben. Denn das Schreiben ist immer noch meine Art, den Alltag zu verarbeiten. Die Küche blieb 2019 immer öfter kalt, der Boxbote klingelte immer häufiger an der Tür und ich stellte mir irgendwann die Frage, ob es denn jemandem auffallen würde, wenn ich mich hier still und heimlich vom Acker machen würde. Noch habe ich da keine Antwort drauf, jetzt blicken wir erstmal zurück, bevor wir ins neue Jahr stürzen. Weiterlesen…

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