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Dieses wunderbare Rezept habe ich bei Katharina von ess.raum gefunden. Sie scheint Risotto ebenso gern zu mögen, wie ich das tue, und daher konnte ich einfach nicht anders und musste es nachkochen. Das Risotto ist wunderbar fruchtig und genau das Richtige für diese wunderbaren Frühlingstage. Ich habe das Rezept – vor allem das Orangengelée – ein wenig abgewandelt, was vor allem daran lag, dass ich nur noch eine Orange hatte. Dem Risotto habe ich noch eine Stange Sellerie spendiert, ich fand, das passt ganz gut zu Orange.

Orangenrisotto

Zuerst habe ich das Orangengelée vorbereitet:

  • 1 Orange, filetiert
  • Saft 1/2 Zitrone
  • Zeste 1/2 Zitrone
  • 1 cm Inger, fein geschnitten
  • 1 EL brauner Zucker

Alle Zutaten in einen Topf geben und so lange köcheln lassen, bis die Orangen eine schöne Konsistenz bekommen. Ich habe die Orangen leider nicht so schön super fein geschnitten, deshalb musste ich alles noch pürieren. Solange das Orangengelée abkühlt habe ich Zeit, mich um das Risott zu kümmern.

  • 250 g Risottoreis
  • Butter
  • 1 Zwiebel, klein geschnitten
  • 1 Stange Sellerie, klein geschnitten
  • Weißwein
  • ca. 1 L Gemüsebrühe
  • 50 g Parmesan, gerieben
  • 4 kleine Artischocken, die Herzen vorbereitet und 2 davon in feine Scheiben geschnitten

Die Zwiebel und den Sellerie gemeinsam in einem Topf glasig dünsten. Den Reis zugeben und ebenso glasig dünsten. Alles mit einem ordentlichen Schuß Weißwein ablöschen. Den Reis solange kochen und rühren, bis der Weißwein vom Reis aufgesogen wurde. Nach und nach die Brühe zugeben und solange kochen und rühren, bis der Reis weich ist. Den Parmesan zugeben, alles pfeffern und beiseite stellen. Die Artischocken in einer Pfanne mit Olivenöl goldbraun brutzeln. Das Orangengelée unter das Risotto heben, alles auf Teller verteilen, die Artischocken zu dem Risotto geben, ein wenig Petersilie und Parmesan über alles geben… herrlich! Wirklich Lecker.

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Diese Vorspeise hat zwei unschlagbare Vorteile: sie ist von den Zutaten her super günstig und vom Zubereitungsaufwand praktisch nicht existent. Dafür ist sie geschmacklich echt ein Knüller und sollte bei keiner Brotzeit, oder auf keiner orientalischen Vorspeisentafel, fehlen.

Mezze mit Möhren

  • 500 g Möhren
  • Salz
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 TL Harissa
  • 2 EL schwarze Oliven
  • 2 EL Olivenöl

Die Zubereitung könnt ihr hier nachlesen. Es geht wirklich super fix und schmeckt einfach… Lecker!

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Was ist das denn überhaupt … Mezze? Mezze sind die Vorspeisen der arabischen Küche. Sie sind meist vegetarisch und werden kalt serviert. Das schöne daran ist, dass man sich beim Essen Zeit lässt, bzw. Zeit lassen kann, und das ist es ja was man möchte, wenn man Freunde einlädt und in geselliger Runde zusammen sitzt. Für Mezze werden vor allem Joghurt, Kichererbsen, Tahin, Aubergine, Möhren, Paprika, eigentlich alles, was der Gemüsegarten so her gibt verwendet. Außerdem darf sich auch mal der ein oder andere Schafs- und Ziegenkäse untermischen, so wie in diesem Rezept hier.

Mezze mit Schafskäse
  • 200 g Feta
  • 100 g Joghurt
  • 1 großes Bund Petersilie
  • 1 Bund Koriander
  • 1 Knoblauchzehe
  • gemahlener Pfeffer

Die Zubereitung könnt ihr hier nachlesen. Dazu passt Fladenbrot, Gurke, Salat, alles was frisch und jetzt im Frühling langsam wieder erhältlich ist.

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Am Wochenende haben wir das erste Mal unseren neuen, tollen Esstisch mit vielen Freunden eingeweiht. Diesen neuen, tollen Esstisch hat Herr S. alleine (mit Hilfe der Schreiner D&R) und im Schweiße seines Angesichts von Hand (und mit Hilfe von Fräßmaschinen, Schleifmaschinen, Sägen und so weiter) gebaut. Der Tisch ist nicht nur ein Tisch. Nein. Er ist ein Traum von einem Tisch. Und er ist genau das, was wir wollten: stabil mit klarer Form, rustikal und trotzdem leicht, modern und trotzdem zeitlos und mit ganz viel Platz für ganz viele Leute. Und die waren am Wochenende zu Gast. Und da Herr S. essenswunschberechtigt war, hat er sich eine aufgemotzte Brotzeit gewünscht. Und im Zeichen dieser Brotzeit steht diese Woche. Denn neben Brot, Zeit und Käse gab es noch ganz wunderbare Mezze aus dem Kochbuch “Oriental Basic”, aus dem GU Verlag. Das hier ist der erste der drei Mezze, die ich Euch diese Woche vorstellen möchte. Sie ist zugleich die aufwändigste, aber auch die spektakulärste:

Walnuss-Paprika-Mezze

  • 3 rote Paprikaschoten
  • 100 g Joghurt (am besten fester Schafmilchjoghurt)
  • 100 g Walnusskerne
  • 50 g altbackenes Brot
  • 2 EL Butter
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz
  • 1 TL Harissa
  • 1/2 Bund Petersilie

Die Zubereitung könnt ihr hier nachlesen. Ohne die Walnüsse und die Semmelbrösel sind die pürierten Paprikaschoten eine wunderbare Grundlage für Ajvar, das muss ich mal ausprobieren. Die Flüssigkeit wird dann von den Semmelbröseln aufgesaugt und durch die Walnüsse bekommt die Paste dann noch einen schönen Biss… Lecker!

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Rhabarber-Crumble | chestnutandsage.de

Neulich auf dem Markt habe ich doch tatsächlich die ersten Rhabarber-Stangen gesehen, die in mir eine leise Alarmglocke haben läuten lassen. Rhabarber… da war doch was… Natürlich! Mein Gefrierschrank! Der ist ja noch voll mit Rhabarber vom letzten Jahr! F***! Ich bin da ja schon irgendwie komisch: Da putze ich Obst und Gemüse, bereite es vor und friere es ein, damit ich im Winter nicht auf diese wunderbaren Geschmäcker verzichten muss, und dann vergesse ich es. Und dann kommt jedes Jahr der Frühling so überraschend, dass ich schnell nochmal alles verbrauchen muss, was eigentlich für die kalten Monate gedacht war. Vergesslich oder bescheuert könnte man das nennen. Was soll’s. Jetzt hab ich zumindest keine Probleme was kleines, süßes für die Kaffeezeit vorzubereiten. Es gibt Rhabarber-Crumble. Da ich ja schon mehrfach erwähnt habe, dass ich nicht backen kann, ist ein Crumble für mich eine super einfache Sache, sozusagen ein Streuselkuchen ohne Boden. Weiterlesen…

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Fenchel ist mein Angstgemüse. Schneidet man ihn auf riecht er nach Erkältung, Krankheit, Siechtum. Er hilft gegen Blähungen, Bronchitis und Magenschmerzen. Alles also keine guten Voraussetzungen, um als lukullischer Hochgenuss zu gelten. Aber trotzdem erinnere ich mich daran, dass ich vor vielen Jahren einmal – aus Versehen – einen wirklich lecker zubereiteten Fenchel gegessen zu haben. Und da im neuen Jamie Magazin ein paar Fenchel-Gerichte drinnen sind, hab ich mich doch nochmal dazu hinreißen lassen, mich dem Fenchel zu stellen. Und das ist dabei herausgekommen: Ein überaus leckerer gebratener Fenchel mit Rucolasalat und Orangenfilets.

  • 1 Fenchelknolle in feine Schnitte geschnitten
  • Butter
  • 1 Orange, filetiert
  • Saft 1/2 Orange
  • 2 Handvoll Rucolasalat
  • Senf
  • Essig
  • Olivenöl
  • Honig
  • Salz, Pfeffer

Butter in einer großen Pfanne erhitzen und die Fenchelstreifen darin von beiden Seiten schön braun brutzeln. Mit Orangensaft ablöschen, salzen und pfeffern und bei Seite stellen. Senf, Essig, Olivenöl, Honig, Salz und Pfeffer zu einem Dressing verrühren und den Rucola damit anmachen. Die Orangenfilets unterheben. Den Fenchel auf einer Platte verteilen, den Salat mit den Orangenfiltes darüber geben… Lecker.

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