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Dort, wo Fuchs und Hase sich “Gute Nacht” sagen, habe ich meine geheime Bärlauch-Plantage. Kiloweise wächst dort das zarte Grün zwischen Laub des vergangenen Herbstes heran und zeugt so von der Anwesenheit des Frühlings. Und da wächst so viel, dass es vermutlich für einen Großteil der im Delta lebenden Menschen reichen würde. Wenn es um die schiere Menge geht, habe ich noch ein schönes Zeitungsfundstück: In der SZ von vergangenem Freitag stand, dass in einem Waldstückchen nahe Salzgitter Sammler von der Polizei angehalten wurden, die die unglaubliche Menge von 85 Kilo Bärlauch in 12 Säcken gesammelt hatten. Und die auch noch angaben, diese 85 Kilo für den Eigenbedarf gesammelt zu haben. 85 Kilo! Ich wüsste gar nicht, wie ich die nach Hause bringen sollte…

In dieses Rezept gebe ich kein Parmesan, ich weiß ehrlich gesagt auch nicht so genau, warum. Ich meine, dass das Pesto so länger haltbar sei. Aber das ist vermutlich eher Aberglaube als Tatsache. Den Parmesan mische ich erst bei der Zubereitung von, z.B. Pasta mit Pesto, unter.

200g Bärlauch

150g Nüsse

Fertiges Pesto

  • 200 g Bärlauch, grob gehackt
  • 150 g Kerne, Nüsse und/oder Mandeln (ich nehme Sonnenblumenkerne, Pinienkerne und Kürbiskerne)
  • Salz, Pfeffer
  • Öl, z.B. Olivenöl

Die Nüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten, bis es in der Küche duftet. Den gehackten Bärlauch in eine große Schüssel geben. Die Nüsse dazu geben und alles mit einem ordentlichen Schuß Öl beträufeln. Die Bärlauch-Nuss-Mischung mit einem Stabmixer zu einer homogenen Masse verarbeiten, und immer wieder ein bissl Öl zugeben, wenn’s zu trocken wird. Das Pesto mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Pesto in ausgekochte alte Marmeladengläser füllen und mit viel Öl bedecken, damit alles schön haltbar bleibt.

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Der Frühling macht eine Pause, das gibt mir die Zeit, diesen herzerwärmenden Mangoldeintopf zuzubereiten. Yummileckerschmackofatz. Das ist es, was mir dazu einfällt. Ein sehr einfaches Gericht, dem die wenigen Zutaten gut tun. Manchmal ist das Einfachste auch das Leckerste. Gut, man muss auch sagen, bei geschmorten Tomaten, Mangold und Käse kann man auch nicht viel falsch machen, das schmeckt immer!

Mangoldeintopf

  • Olivenöl
  • 1 rote Zwiebel, in feine Ringe geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, in feine Scheiben geschnitten
  • ca. 800 g Mangold
  • 5 reife Tomaten (noch nehm ich hier Dosentomaten), grob gehackt
  • 250 ml Wasser
  • Salz, Pfeffer
  • Feta

Die Stiele des Mangolds abschneiden und in feine Streifen schneiden. Das Olivenöl erhitzen und die Zwiebel, den Knoblauch und die Mangodstiele ca. 5 Minuten weich braten. Die grob gehackten Mangoldblätter und die Tomaten zugeben, salzen und pfeffern und alles abgedeckt ca. 10 Minuten köcheln lassen. 250 ml Wasser zugeben und alles nochmal 20-30 Minuten köcheln lassen. Der Mangoldeintopf kann warm oder kalt gegessen werden. Dazu gibt’s dann ein wenig grob zerbröstelten Feta und ich sage Euch, das ist wirklich … Lecker!

Dieses Rezept ist aus dem akutellen Jamie Magazin, März/April 2012 und ich find’s toll!

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Vor ein paar Wochen waren wir mit meinen lieben Freundinnen A. und K. im Nunó essen. Im Textil- und Industriemuseum TIM beheimatet ist das Nunó tagsüber ein schönes Museumscafé mit integriertem Deli. Abends, wenn die Museumsbesucher gegangen sind, verwandelt sich das Nunó in ein stylisches Restaurant mit einer guten Karte (leider hat das Nunó Abends nicht mehr geöffnet), die jedoch – ein wenig Kritik sei hier erlaubt – sogar mir als Vegetarier ab und zu ein wenig zu “gesund” vorkommt. Bei diesem Besuch also gab es zur Vorspeise es eine wunderbar fruchtige und leckere Rote Beete-Kokos-Suppe. Da in meinem Gemüsekörbchen noch zwei rote Beete lagen, und diese Suppe wirklich fein war, hab ich mir gedacht – das kann doch nicht so schwer sein die Suppe nachzukochen. Weiterlesen…

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Dieses wunderbare Rezept habe ich bei Katharina von ess.raum gefunden. Sie scheint Risotto ebenso gern zu mögen, wie ich das tue, und daher konnte ich einfach nicht anders und musste es nachkochen. Das Risotto ist wunderbar fruchtig und genau das Richtige für diese wunderbaren Frühlingstage. Ich habe das Rezept – vor allem das Orangengelée – ein wenig abgewandelt, was vor allem daran lag, dass ich nur noch eine Orange hatte. Dem Risotto habe ich noch eine Stange Sellerie spendiert, ich fand, das passt ganz gut zu Orange.

Orangenrisotto

Zuerst habe ich das Orangengelée vorbereitet:

  • 1 Orange, filetiert
  • Saft 1/2 Zitrone
  • Zeste 1/2 Zitrone
  • 1 cm Inger, fein geschnitten
  • 1 EL brauner Zucker

Alle Zutaten in einen Topf geben und so lange köcheln lassen, bis die Orangen eine schöne Konsistenz bekommen. Ich habe die Orangen leider nicht so schön super fein geschnitten, deshalb musste ich alles noch pürieren. Solange das Orangengelée abkühlt habe ich Zeit, mich um das Risott zu kümmern.

  • 250 g Risottoreis
  • Butter
  • 1 Zwiebel, klein geschnitten
  • 1 Stange Sellerie, klein geschnitten
  • Weißwein
  • ca. 1 L Gemüsebrühe
  • 50 g Parmesan, gerieben
  • 4 kleine Artischocken, die Herzen vorbereitet und 2 davon in feine Scheiben geschnitten

Die Zwiebel und den Sellerie gemeinsam in einem Topf glasig dünsten. Den Reis zugeben und ebenso glasig dünsten. Alles mit einem ordentlichen Schuß Weißwein ablöschen. Den Reis solange kochen und rühren, bis der Weißwein vom Reis aufgesogen wurde. Nach und nach die Brühe zugeben und solange kochen und rühren, bis der Reis weich ist. Den Parmesan zugeben, alles pfeffern und beiseite stellen. Die Artischocken in einer Pfanne mit Olivenöl goldbraun brutzeln. Das Orangengelée unter das Risotto heben, alles auf Teller verteilen, die Artischocken zu dem Risotto geben, ein wenig Petersilie und Parmesan über alles geben… herrlich! Wirklich Lecker.

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Diese Vorspeise hat zwei unschlagbare Vorteile: sie ist von den Zutaten her super günstig und vom Zubereitungsaufwand praktisch nicht existent. Dafür ist sie geschmacklich echt ein Knüller und sollte bei keiner Brotzeit, oder auf keiner orientalischen Vorspeisentafel, fehlen.

Mezze mit Möhren

  • 500 g Möhren
  • Salz
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 TL Harissa
  • 2 EL schwarze Oliven
  • 2 EL Olivenöl

Die Zubereitung könnt ihr hier nachlesen. Es geht wirklich super fix und schmeckt einfach… Lecker!

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Was ist das denn überhaupt … Mezze? Mezze sind die Vorspeisen der arabischen Küche. Sie sind meist vegetarisch und werden kalt serviert. Das schöne daran ist, dass man sich beim Essen Zeit lässt, bzw. Zeit lassen kann, und das ist es ja was man möchte, wenn man Freunde einlädt und in geselliger Runde zusammen sitzt. Für Mezze werden vor allem Joghurt, Kichererbsen, Tahin, Aubergine, Möhren, Paprika, eigentlich alles, was der Gemüsegarten so her gibt verwendet. Außerdem darf sich auch mal der ein oder andere Schafs- und Ziegenkäse untermischen, so wie in diesem Rezept hier.

Mezze mit Schafskäse
  • 200 g Feta
  • 100 g Joghurt
  • 1 großes Bund Petersilie
  • 1 Bund Koriander
  • 1 Knoblauchzehe
  • gemahlener Pfeffer

Die Zubereitung könnt ihr hier nachlesen. Dazu passt Fladenbrot, Gurke, Salat, alles was frisch und jetzt im Frühling langsam wieder erhältlich ist.

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