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Entschuldigt bitte, wenn ich euch jetzt einen Ohrwurm verpasse, aber dieses Rezept schreit förmlich danach… vielleicht freut sich ja der ein oder andere, der die 80er Jahre aktiv miterlebt hat darüber. Bei diesem Liedtext kann ich einfach nicht anders:

“Amaretto ist ein geiles Zeug – ich bin schon lull und lall, hab keine Ahnung ob du mich verstehst, doch du lächelst und mein Herz tut’n Knall.
Belladonna, ich lad dich jetzt zum Essen ein – mangiare, tu capito? andiamo!
Asti Spumante wird es nicht gerade sein, aber dafür gibt’s schon wieder mal –
Spaghetti Carbonara – e una Coca Cola, Carbonara – e una Coca Cola…”

UND JETZT ALLE!

zitronigeErbsencarbonara

Die Zubereitung könnt ihr hier nachlesen.

  • Pasta für 2 Personen
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Bio-Zitrone
  • 400 g frische Palerbsen oder 300 g TK-Erbsen
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Mehl
  • 250 ml Milch
  • 100 g Sahne
  • einige Minzeblättchen, grob geschnitten

Also: die “Carbonara” ist wirklich lecker. Das Rezept ist aus dem Kochbuch “Vegetarisch genießen”, das ich hier schonmal vorgestellt hatte und es ist eines meiner Liebsten, wenn es schnell mal Nudeln geben muss. Die Zubereitung geht schnell und der zitronige Geschmack zusammen mit den Erbsen und der Minze ist wirklich lecker.

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Nimm dies, kalter Frühling. Mir reicht’s! Über die Feiertage hatte es geschneit, gestern blitzte kurz die Sonne durch, heute wieder Nieselregen. Da hilft nur noch Suppe, und zwar eine fruchtige Tomatensuppe, die (obwohl die Tomaten noch nicht sooo super sind) an wärmere Tage und Sommer denken lässt… Sommer… Ha! Bei 12° Außentemperatur! Na gut. Heute also Tomatensuppe à la Jamie Oliver. Ein wenig abgewandelt, weil ich kein altbackenes Brot habe, aber auch ohne diese Zutat schmeckt diese Suppe einfach gut. Das Originalrezept findet ihr hier, meine Version hier:

ToskanischeTomatensuppe1

ToskanischeTomatensuppe

ToskanischeTomatensuppe2

  • 500 g reife Kirschtomaten
  • 3 Knoblauchzehen, geschält und in dünne Scheiben geschnitten
  • 1 großes Bund frisches Basilikum, die Blätter abgezupft, die Stängel in kleine Stücke geschnitten
  • Olivenöl
  • Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1/2 Zwiebel, fein geschnitten
  • 2 Dosen (je 400 g) italienische Eiertomaten guter Qualität

Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Die Kirschtomaten mehrmals einstechen und in einer backofenfesten Form mit 2 der fein geschnittenen Knoblauchzehen und einem Viertel der Basilikumblätter vermischen. Alles mit Olivenöl beträufeln, salzen und pfeffern und für 20 Minuten backen lassen. Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel, 1 Knoblauchzehe und die Basilikumstängel weich dünsten. Die zwei Dosen Tomaten zugeben, alles salzen und pfeffern und ca. 15 Minuten köcheln lassen. Je nach Geschmack kann man jetzt die Suppe pürieren, was ich mache. So bekomme ich eine schöne dicke Konsistenz hin. Wenn die Suppe jetzt noch ein wenig zu sauer ist, einfach ein wenig Zucker zugeben, das wirkt Wunder. Wenn die Kirschtomaten fertig sind, einfach alles – den Knoblauch, das Basilikum, den Olivenöl-Tomatensaft-Sud und natürlich die jetzt schön weichen Kirschtomaten – in die Suppe geben. Die Suppe gut umrühren und nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Suppe verteilen, mit Basilikum garnieren und mit ein wenig, jetzt aber wirklich allerbestem Olivenöl, beträufeln. Sehr fein!

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Anfang März habe ich bei corianderisthenewbasil ein Rezept für Glücksröllchen gefunden. Seitdem habe ich Lust darauf, sie nachzukochen. Und an diesem Wochenende bin ich endlich dazugekommen. Dieses Rezept ist entweder eine Vorspeise für 4 oder ein kleines Mittagessen für zwei, wenn man noch einen Salat aus Sojasprossen dazu macht. Genau das richtige also für einen Ostersamstag, wenn man eine kleine Esspause zwischen den Feiertagen braucht!

VietnamesischeReispapierröllchen

VietnamesischeReispapierröllchen1

  • 400 g kleingeschnibbeltes Gemüse, z.B. Stangensellerie, Möhren, Pilze, Paprika
  • 25 g Glasnudeln, nach Packungsangaben zubereitet
  • 1/2 Bund Koriander
  • 1 EL Sesam, fettfrei angeröstet
  • Sojasoße
  • Salz, Pfeffer
  • ca. 10 Blätter Reispapier mit einem Durchmesser von 20 cm

Das Gemüse mit den Glasnudeln und dem Sesam vermengen und mit Sojasoße, Salz und Pfeffer abschmecken. Das Reispapier in Wasser einweichen. Wenn es die “richtige” Konsistenz hat, das Reispapier auf ein Brettchen legen, etwa 1 EL von der Gemüse-Glasnudel-Mischung drauf geben und zu einem Röllchen rollen… also die Seiten einklappen und dann vorsichtig den Teig rollen. Die fertigen Röllchen auf eine Platte geben und mit geröstetem Sesam bestreuen. Dazu gibt es einen Chili-Sesam-Dip, der so zubereitet wird:

  • 100 g Zucker
  • 125 ml Reisessig
  • 1-2 TL getrocknete und zerstoßene Chili
  • Saft und Zeste 1 Limette
  • gerösteter Sesam

Zucker, Essig, Limettensaft und -zeste und Chili in einen Topf geben und ca. 5 Minuten kochen lassen, bis sich die Flüssigkeit um die Hälfte reduziert hat. Alles abkühlen lassen und – wer mag – in ein Gläschen füllen. Der Dip dürfte sich so ca. 4 Wochen im Kühlschrank halten.

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Dort, wo Fuchs und Hase sich “Gute Nacht” sagen, habe ich meine geheime Bärlauch-Plantage. Kiloweise wächst dort das zarte Grün zwischen Laub des vergangenen Herbstes heran und zeugt so von der Anwesenheit des Frühlings. Und da wächst so viel, dass es vermutlich für einen Großteil der im Delta lebenden Menschen reichen würde. Wenn es um die schiere Menge geht, habe ich noch ein schönes Zeitungsfundstück: In der SZ von vergangenem Freitag stand, dass in einem Waldstückchen nahe Salzgitter Sammler von der Polizei angehalten wurden, die die unglaubliche Menge von 85 Kilo Bärlauch in 12 Säcken gesammelt hatten. Und die auch noch angaben, diese 85 Kilo für den Eigenbedarf gesammelt zu haben. 85 Kilo! Ich wüsste gar nicht, wie ich die nach Hause bringen sollte…

In dieses Rezept gebe ich kein Parmesan, ich weiß ehrlich gesagt auch nicht so genau, warum. Ich meine, dass das Pesto so länger haltbar sei. Aber das ist vermutlich eher Aberglaube als Tatsache. Den Parmesan mische ich erst bei der Zubereitung von, z.B. Pasta mit Pesto, unter.

200g Bärlauch

150g Nüsse

Fertiges Pesto

  • 200 g Bärlauch, grob gehackt
  • 150 g Kerne, Nüsse und/oder Mandeln (ich nehme Sonnenblumenkerne, Pinienkerne und Kürbiskerne)
  • Salz, Pfeffer
  • Öl, z.B. Olivenöl

Die Nüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten, bis es in der Küche duftet. Den gehackten Bärlauch in eine große Schüssel geben. Die Nüsse dazu geben und alles mit einem ordentlichen Schuß Öl beträufeln. Die Bärlauch-Nuss-Mischung mit einem Stabmixer zu einer homogenen Masse verarbeiten, und immer wieder ein bissl Öl zugeben, wenn’s zu trocken wird. Das Pesto mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Pesto in ausgekochte alte Marmeladengläser füllen und mit viel Öl bedecken, damit alles schön haltbar bleibt.

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Der Frühling macht eine Pause, das gibt mir die Zeit, diesen herzerwärmenden Mangoldeintopf zuzubereiten. Yummileckerschmackofatz. Das ist es, was mir dazu einfällt. Ein sehr einfaches Gericht, dem die wenigen Zutaten gut tun. Manchmal ist das Einfachste auch das Leckerste. Gut, man muss auch sagen, bei geschmorten Tomaten, Mangold und Käse kann man auch nicht viel falsch machen, das schmeckt immer!

Mangoldeintopf

  • Olivenöl
  • 1 rote Zwiebel, in feine Ringe geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, in feine Scheiben geschnitten
  • ca. 800 g Mangold
  • 5 reife Tomaten (noch nehm ich hier Dosentomaten), grob gehackt
  • 250 ml Wasser
  • Salz, Pfeffer
  • Feta

Die Stiele des Mangolds abschneiden und in feine Streifen schneiden. Das Olivenöl erhitzen und die Zwiebel, den Knoblauch und die Mangodstiele ca. 5 Minuten weich braten. Die grob gehackten Mangoldblätter und die Tomaten zugeben, salzen und pfeffern und alles abgedeckt ca. 10 Minuten köcheln lassen. 250 ml Wasser zugeben und alles nochmal 20-30 Minuten köcheln lassen. Der Mangoldeintopf kann warm oder kalt gegessen werden. Dazu gibt’s dann ein wenig grob zerbröstelten Feta und ich sage Euch, das ist wirklich … Lecker!

Dieses Rezept ist aus dem akutellen Jamie Magazin, März/April 2012 und ich find’s toll!

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Vor ein paar Wochen waren wir mit meinen lieben Freundinnen A. und K. im Nunó essen. Im Textil- und Industriemuseum TIM beheimatet ist das Nunó tagsüber ein schönes Museumscafé mit integriertem Deli. Abends, wenn die Museumsbesucher gegangen sind, verwandelt sich das Nunó in ein stylisches Restaurant mit einer guten Karte (leider hat das Nunó Abends nicht mehr geöffnet), die jedoch – ein wenig Kritik sei hier erlaubt – sogar mir als Vegetarier ab und zu ein wenig zu “gesund” vorkommt. Bei diesem Besuch also gab es zur Vorspeise es eine wunderbar fruchtige und leckere Rote Beete-Kokos-Suppe. Da in meinem Gemüsekörbchen noch zwei rote Beete lagen, und diese Suppe wirklich fein war, hab ich mir gedacht – das kann doch nicht so schwer sein die Suppe nachzukochen. Weiterlesen…

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