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Die Menschen am Flusse Po kochen ihren täglichen Brei langsam, »lentamente«, und deshalb heißt die Beilage Polenta – wäre eine schöne Erklärung für den Ursprung des Wortes.

Wäre das nicht eine wirklich schöne etymologische Erklärung? Das hab ich mir aber selber nicht ausgedacht, dieser Gedanke stammt von Hans Gerlach aus Gerlachs Alphabet.

Polentaschnitten mit Tomate und Ricotta

Die Mengenangaben sind für zwei Personen und den Tag darauf bleibt noch was übrig für’s Büro:

  • 180 g Instant-Polenta
  • 1 TL Koriandersamen, fein gemahlen
  • 1 kleine getrocknete Chili, fein geschnitten
  • 1 EL Olivenöl
  • 1/2 Zwiebel, in feine Würfel geschnitten
  • 1 Koblauchzehe, fein geschnitten
  • 3 getrocknete Tomaten, fein geschnitten
  • 1 TL Zitronenzeste
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Dose Tomaten
  • Salz, Pfeffer
  • Ricotta und Pecorino
  • Petersilie und Selleriegrün

Die Polenta nach Packungsangaben zubereiten. Wenn sie schön cremig ist, die Koriandersamen und die Chili zugeben, salzen und pfeffern. Den Backofen auf 200°C (Umluft mit Grill) vorheitzen. Die Polenta in eine Form geben, glattstreichen und abkühlen lassen. Derweilst das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel, den Knoblauch und die getrockneten Tomaten andünsten. Die Tomaten, den Zitronen und den Zucker zugeben, alles salzen und pfeffern und ein wenig vor sich hinköcheln lassen. Kurz bevor die Soße fertig ist die Zitronenzeste zugeben. Die mittlerweile abgekühlte und feste Polenta in ca. 5 x 5 cm große Stücke schneiden, in eine feuerfeste Form geben, mit der Tomatensoße bestreichen, Ricotta und Pecorino drüber verteilen und alles für ca. 10 – 15 Minuten ab in den Backofen. Wenn die Polenta und der Ricotta Farbe bekommen hat, alles auf einem Teller anrichten, Petersilie und Selleriegrün drüber geben und eventuell nochmal pfeffern.

Die Grundidee für dieses Rezept ist aus dem Kochbuch “Bills Küche” von Bill Granger, das in der 1. Auflage 2006 im Dorling Kindersley Verlag erschienen ist. Da Bill Granger Australier ist, ist das Kochbuch vor allem für die warmen Jahreszeiten geeignet. Aber die kommen ja bald!

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Dieses wunderbare Video-Rezept “Roasted Red Grapes with Mascarpone and Rum” wurde für finecooking.com von John Craig Ross produziert.

  • 500 g kernlose rote Trauben
  • 4 TL Honig
  • 1 TL Olivenöl extra vergine
  • 1/2 TL Meersalz
  • 1/2 Tasse Mascarpone
  • 1 – 1 1/2 TL Rum
  • 1 TL Orangenzeste

Gefunden, nachgekocht, für wunderbar befunden! Die Trauben bekommen durch die Zubereitung im Backofen eine tolle Konsistenz und ein tolles Aroma. Ich glaube, dass die Mascarpone und die Trauben auch ganz hervorragend zu kleinen Schokoküchlein passen, solche, die innen noch ein wenig flüssig sind, na ihr wisst schon was ich meine. Die Trauben wären aber auch mal eine gute Alternative zu heißen Himbeeren und Vanilleeis… probiert’s einfach mal aus!

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Bouillabaisse | chestnutandsage.de

Die Spezialität Marseilles – die Fischsuppe Bouillabaisse – wird hier einmal vegetarisch mit Kartoffeln zubereitet. Für das Rezept habe ich mich von dem vegetarischen Kochbuch “Meine Sonnenküche: Mediterrane Rezepte” von Virginie Besançon inspirieren lassen, das in der 1. Auflage im Februar 2008 im Hölker Verlag erschienen ist. Ich habe das Buch – wann eigentlich genau? – von meiner lieben M. geschenkt bekommen und kann es Euch nur wärmstens empfehlen. Ich stell Euch das Buch demnächst auch mal in seiner ganzen Pracht vor, denn neben den schönen Bildern sind die Rezepte einfach erstklassig. Die Kartoffel-Bouillabaisse ist weit mehr als ein schnöder Kartoffeleintopf: durch den Orangenabrieb, die Tomate, den Safran und die Kräuter bekommt die Brühe eine herrlich fruchtige Note – die Suppe wird einfach zum niederknien lecker. Weiterlesen…

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Linsen sind wunderbare Nährstofflieferanten: Die Hülsenfrüchte enthalten besonders viele Proteine, Mineral- und Ballaststoffe. Linsen sind nicht nur sehr gesund, sie sättigen gut und helfen auch der Verdauung. Damit könnte man sagen, dass man durch Linsen bedingt gesellschaftsfähig wird… ihr versteht? Dieser Salat hat wirklich nichts mehr mit dem klassischen, langweiligen Linseneintopf zu tun, denn durch die Minze, den Staudensellerie und die Gurke bekommen die Linsen ein herrlich frisches Aroma.

Linsensalat2

Linsensalat1

Linsensalat

Die Mengenangaben sind für 3-4 Personen:

  • 250 g Linsen
  • 1 1/2 Stangen Staudensellerie, in feine Würfel geschnitten
  • 1/2 Salatgurke, in feine Würfel geschnitten
  • 1/2 Bund Petersilie, fein gehackt
  • 15 Blättchen Minze, fein gehackt
  • 125 g Feta, in Würfel geschnitten
  • Salz, Pfeffer
  • 5 EL Olivenöl
  • 2 EL Zitronensaft
  • 3 EL Balsamicoessig

Die Linsen in ausreichend Wasser ohne Salz garen. In einer Schüssel den Sellerie, die Gurke, die Petersilie, die Minze und den Feta vorsichtig vermengen. In einer separaten Schüssel Salz, Pfeffer, Olivenöl, Zitronensaft und Balsamicoessig zu einem Dressing verrühren. Die fertig gegarten Linsen mit dem Dressing vermischen und abkühlen lassen. Die abgekühlten Linsen in die Sellerie-Gurken-Mischung geben und vorsichtig unterheben. Alles nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken… Lecker!

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Die Soße ist keine schwere Sahnesoße, aber wer mag, kann sie noch mit ein bissl Speisestärke abbinden. Ich mag das nicht so gerne, deshalb lass ich sie schön flüssig.

Pasta mit Räucherlachs

  • Pasta
  • 1 EL Butter
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 200 ml trockener Weißwein oder Sekt
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 150 ml Sahne
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer
  • 3-4 EL Dill, fein gehackt
  • 1-2 Scheiben Räucherlachs, in feine Scheiben geschnitten

Die Zwiebel zusammen mit dem Lorbeerblatt andünsten. Den Weißwein zugeben und um die Hälfte einkochen lassen. Die 400 ml Gemüsebrühe zugeben und wieder um die Hälfte einkochen lassen. Danach die Sahne zugeben und alles aufkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken und den Dill unterrühren. Jetzt die Nudeln nach Packunsanleitung zubereiten. Je nachdem, wieviel Personen mit essen, entweder die ganzen Nudeln zur Soße geben, oder ein wenig Soße zu den Nudeln geben (das trifft bei mir zu!). Die Räucherlachsscheiben unter die Nudeln geben und nochmal frischen Dill untermischen. Ich bin mir sicher, dass man die übrige Soße auch einfrieren kann, das dürfte funktionieren. Dazu gibt’s einen Aperol Sprizz… jetzt setz ich mich hin und gut … Lecker!

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