Scharf-Saure-Suppe | chestnutandsage.de

Xīn Nián Kuài Lè! Hot-and-Sour-Suppe

Wer im Jahr des Hundes geboren ist, der soll ein ehrlicher, treuer und loyaler Freund sein. Und wer wünscht sich nicht genau so einen Freund an seiner Seite? Einen Freund, der nicht nur in den guten, glücklichen Zeiten zu einem steht, sondern sich auch im Sturm nicht vor den Wellen fürchtet. Der im Zweifel sogar mit Dir das mit Wasser vollgelaufene Boot mit Eimern leer schöpft. Man rettet ja gerne, was zu retten ist. Vor allem, wenn das  4715. chinesische Jahr hält, was es verspricht – nämlich stürmisch zu werden! Ein Jahr, in dem subjektive Sicherheitsbedenken und Intoleranz wie Unkraut wachsen werden. Weswegen die besonderen Werte des chinesische Sternzeichen des Hundes – Loyalität, Solidarität und Bereitschaft zum konstruktiven Dialog – hochgehalten werden müssen. Da sich der Hund aber nicht nur um das Große kümmert, sondern als guter Freund auch für seine Liebsten da ist, sorgt er rührend für ihr Wohlbefinden. Und da ich von mir behaupte, eine ganz passable Freundin zu sein der das Wohl ihrer Liebsten am Herzen liegt, springe ich den Hund-Geborenen heute gerne zur Seite. Denn das chinesische Neujahrsfest, das heute begangen wird, soll mit einer Festtafel voller Köstlichkeiten begangen werden. Und weil man zu Neujahr ja meistens gute Vorsätze hat (und meiner war ja, mich intensiver mit der chinesischen Küche auseinander zu setzen) koche ich heute eine köstliche sauer-scharfe Suppe deren Brühe so intensiv ist, dass man nicht glauben kann, dass sie rein pflanzlich ist. Der Trick sind dabei die – nicht authentischen – Trockenpflaumen und die Kaffirlimettenblätter. Zwei Zutaten, die ich mir bei Ottolenghi abgeschaut habe und die den Unterschied machen. Dazu reiche ich diese veganen Dumplings (die ich mittlerweile auch ordentlich falten kann) sowie “smashed cucumbers”, zerdrückte Gurken mit Ingwer in süß-saurer Marinade. Und mit diesem herrlichen Festtagessen kann man das neue Jahr doch Willkommen heißen.

Für 4 Personen braucht Ihr:

  • 1,5 Liter Gemüsebrühe
  • 4 Trockenpflaumen
  • 2 Kaffirlimettenblätter
  • 1 Sternanis
  • 2 rote Chilis, halbiert und die Samen entfernt
  • 2 Knoblauchzehen, grob gehackt
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer, grob gehackt
  • 3 EL Sojasoße
  • 2 EL Reisessig
  • 2 EL Tamarindenpaste
  • 1 TL Honig (oder eine vegane Alternative)
  • 125 g Tofu, fein gewürfelt
  • 125 g Babmussprossen, fein gewürfelt
  • 250 g Shitake-Pilze, in Streifen geschnitten
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 2 weich gekochte Eier (Optional)

Kocht die Gemüsebrühe mit den Trockenpflaumen, den Kaffirlimettenblättern und der Sternanis auf. Köchelt die Brühe für 30 Minuten. Gießt die Brühe durch ein Sieb und stellt sie beiseite.
Püriert die Chilis, den Knoblauch und den Ingwer mit dem Stabmixer zu einer feinen Paste.
Vermischt  Sojasoße, Reisessig, Tamarindenpaste und Honig miteinander und stellt die Mischung beiseite.
Erhitzt 1 EL neutrales Öl in einem Topf und bratet darin die Pilze für wenige Minuten an. Gebt dann die Babmussprossen und die Chili-Paste hinzu. Bratet alles für eine weitere Minute an. Gießt die Soja-Honig-Mischung an und kocht sie kurz auf.
Gießt dann die Gemüsebrühe in den Topf und lasst die Suppe für 10 Minuten köcheln.
Zieht den Topf dann von der Hitze, gebt die Tofuwürfel hinzu und lasst die Suppe nochmal kurz durchziehen.
Verteilt die Suppe auf 4 Schüsseln und garniert jede Portion mit Frühlingszwiebeln und einem halben weich gekochten Ei.

Eine gute Idee wäre übrigens auch noch, General Tso’s Tofu zuzubereiten. Auch das ist nicht unbedingt authentisch, aber auf jeden Fall sehr lecker.

Xīn Nián Kuài Lè!
Julia

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