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Das größte Geschenk ist, in ein Land zu reisen, dessen Sprache man nicht spricht. Es entspannt, keine Gesprächsfetzen im Vorbeigehen aufzufangen, keine Nachrichten zu lesen, die in Cafés ausliegenden Zeitungen stehen, keine Botschaften ins Unterbewusstsein geschustert zu bekommen, die von Plakatwänden wie steter Tropfen den Stein en passant höhlen. Das ist für mich die schönste FormWeiterlesen…

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Jeder hat etwas, das er gerne verstecken würde. Einen Makel, ein Geheimnis, etwas, das nicht ans Licht kommen soll. Verdrängt und verborgen hütet man diese Umstände, Literaten widmen sich diesem Phänomen regalmeterweise, Mord und Totschlag sind das Mittel der Wahl, wenn es darum geht, das Geheimnis weiterhin zu hüten. Im wahren Leben geht es da harmloser zu, eine VerletzungWeiterlesen…

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Es hat sich etwas verändert, ganz langsam, ganz leise. Die unbarmherzige Härte des heißen Sommerlichts ist einem sanften, die Landschaft mit Gold überziehenden Glanz gewichen. Die gedankenlähmende Hitze wird durch kecke Windstöße, die leichte Sommerröcke wie Schwalben in die Luft aufschrecken und bunte Blätter durch die Luft wirbeln lassen, abgekühlt. Es ist ganz offensichtlich: derWeiterlesen…

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