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Beziehungen sind für Außenstehende nicht immer leicht zu verstehen. Nicht, dass sie es müssten, aber Menschen neigen ja dazu sich für Dinge zu interessieren, die sie eigentlich gar nichts angehen. Mir fällt dazu eine Geschichte ein, die ich (so meine ich zumindest) einmal von Roger Willemsen gehört habe. Er berichtete von einem alten Paar, dass in einem RestaurantWeiterlesen…

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Manchmal, wenn sich die Türen der S-Bahn öffnen und mir Menschen mit all ihrem Gerede, ihrem Gestank, ihren Geheimnissen und Abgründen entgegen strömen, dann habe ich sie so satt. Die Menschheit. Wie sie drängeln und stoßen, mürrisch im Gesicht, kalt im Herzen, enttäuscht und enttäuschend. Ein Gefühl, eine starke Misanthropie, das sich mit zunehmender Dunkelheit ausbreitet.Weiterlesen…

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Einsam ziehe ich meine Kreise, den Blick gesenkt, ruhelos. In der Hand ein leises Klimpern, bücke ich mich, prüfe kritisch, lege zurück. Ein kleiner Krebs blickt vorwurfsvoll aus meiner Beute, einer vom Meerwasser verwaschenen, sanft geschliffenen Muschel. Nach welchen Kriterien eine Muschel aufgehoben oder liegen gelassen wird, das weiß ich nicht. Und ob ich nurWeiterlesen…

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Gerade so kurz vor Weihnachten wird es einem wieder bewusst, der Zusammenhang, das Gefüge, das wichtigste soziale Netzwerk, die eigene Familie. Denn spätestens bei der alljährlichen Geschenkplanung stellt sich die Frage: gelten die alten Freundschaftseinladungen noch? Kamen neue Freundschaften hinzu, wurden bestehende beendet? Mag man sich noch? Wer folgt wem – beziehungsweise – wer hatWeiterlesen…

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Ylva und mich eint nicht nur die Freude am Kochen, wir beide sind auch leidenschaftliche Bücherfreundinnen mit Hang zum Fantastischen. Ein Glücksfall, können wir uns doch so bei “Zwei Blogs, eine Idee” auf eine kulinarische, lesehungrige Reise ins ferne Zamonien begeben, dem föderalistischen Rechtsstaat, der seit der Buchtinger Unabhängigkeitserklärung von 1843 eine unabhängige Nation undWeiterlesen…

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