,

Manchen Tags, auf dem Heimweg, wenn noch nicht alle Katzen grau sind und man die eigenen Unzulänglichkeiten, die verpassten Telefonanrufe und die nicht geschriebenen E-Mails rekapituliert, trennt sich der Himmel in wolkenverhangen und strahlendes Abendrot. Unversöhnlich und gegenüber. Die letzten Strahlen, die die Sonne über die Landschaft schickt, fallen auf jene, die schon im DunklenWeiterlesen…

10
Share

,

Wenn nach trüben Wintertagen die Sonne durch die Wolken bricht, ist das wie ein Wink des Universums. Ein Hoffnungsschimmer. Ein Versprechen, dass hinter der grauen Nebelwand, dem Alltag oder der vorherrschenden Meinung etwas besseres zu erwarten ist. Etwas, das nur noch ein wenig braucht, bis es Bahn bricht. Der Deus ex Machina unter den Großwetterlagen,Weiterlesen…

10
Share

,

Mit dem Wechsel der Jahreszeiten wird der Lauf der Zeit greifbar. Nicht nur Bäume wechseln ihr Laub, auch bei Menschen fallen Veränderungen auf. Die erste graue Strähne. Fältchen, die sich wie Sonnenstrahlen um Augenpaare, die lesebrillenberahmt werden wollen, eingebrannt haben. Wohlstandsbäuchchen, die sich unter Poloshirts wölben und von denen belächelt werden, die die späte FreudeWeiterlesen…

2
Share

,

Auch wenn der Winter für beendet erklärt wurde – er fehlt mir, denn auf was blicke ich zurück? Auf ein unvollständiges Jahr. Frühling, Sommer, Herbst, Herbst, Frühling machen mich, und das hätte ich nicht geglaubt, nicht zufrieden, zu gerne verfalle ich doch sonst der Litanei aus „zu kalt, zu dunkel, mag ich nicht“. Gefreut hatteWeiterlesen…

0
Share