Knuspriges Schoko-Kokos-Granola für den perfekten Start in den Tag

Schoko-Kokos-Granola | chestnutandsage.de

Normalerweise frühstücke ich von Montag bis Freitag nicht zu Hause, sondern gemeinsam mit meiner Kollegin, der lieben Pollie, am Arbeitsplatz. Warum, fragt Ihr Euch? Zuhause wäre das doch viel schöner! Das stimmt, aber kurz nach dem Aufstehen kann ich wirklich nur einen Kaffee zu mir nehmen, an Essen ist da noch lange nicht zu denken. Da muss ich einfach warten, bis der Tag ein wenig fortgeschritten ist … würde ich zu Hause frühstücken wollen, müsste ich so lange auf meinen schlaftrunkenen Körper warten, bis er etwas frühstücken könnte und dann würde mein Arbeitstag erst gegen 10 Uhr beginnen. Da wanke ich lieber noch ein wenig verschlafen zur Arbeit, sammle mich nochmal kurz, beantworte die ersten paar eMails und starte dann mit einem Frühstück und Pollie gut gestärkt in den Tag. An einem Tag bringe ich was mit, am anderen Tag kümmert sie sich um die frühmorgendliche kulinarische Versorgung. Da gibt es manchmal Marmeladenbrot, manchmal Käsebrot, manchmal auch Brötchen und dann manchmal eben auch Müsli. Und um in das Müsli-Thema ein wenig Abwechslung zu bringen, habe ich jetzt dieses wunderbare Granola zubereitet, dass ich vor einiger Zeit bei Sylvia von Rock the Kitchen gefunden habe. Knuspermüsli selber machen stand nämlich schon sehr lange auf der Liste der Dinge, die ich unbedingt mal nachmachen will, und was soll ich sagen? Es lohnt sich! Es knuspert, es ist nicht zu süß, es ist lecker, es ist genau das, was ich also für einen guten Start in den Tag brauche. Als Tipp würde ich Euch auf jeden Fall empfehlen, die körnigen Haferflocken zu nehmen. Da ich im Supermarktregal daneben gegriffen habe und die zarten Flocken eingepackt habe, ist das Granola zwar knusprig, ich glaube aber mit den anderen Haferflocken wäre es noch besser geworden.

Schoko-Kokos-Granola | chestnutandsage.de

Für ca. 800 g Granola:

  • 300 g Haferflocken
  • 250 g 3-Korn-Flocken
  • 80 g Amaranth, gepufft
  • 50 g Leinsamen
  • 50 g Kokosflocken
  • 200 ml Kokosmilch
  • 125 g Muscovadozucker
  • Mark von 2 Vanilleschoten
  • 3 EL neutrales Öl (ich habe Sonnenblumenöl verwendet)
  • 100 g Zartbitterschokolade, grob gehackt

Den Backofen auf 160 Grad vorheizen. Haferflocken, 3-Korn-Flocken, Amaranth, Leinsamen und Kokosflocken in einer großen Schüssel vermischen. Die Kokosmilch mit dem Muskovadozucker in einem Topf aufkochen, bis sich die Zuckerkristalle aufgelöst haben. Den Topf vom Herd nehmen und die Schokolade unter ständigem Rühren in der heißen Kokosmilch auflösen und das Öl und das Vanillemark unterrühren. Die Schoko-Kokos-Mischung über die Haferflockenmischung gießen und mit den Händen alles gleichmäßig miteinander vermischen. Anschließend das Müsli auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und verteilen. Die Granola-Mischung auf der 2. Schiene von unten ca. 40 Minuten trocknen lassen. Nehmt das Backblech alle 10 Minuten aus dem Backofen und wendet das Müsli, so dass es wirklich schön trocken und knusprig wird. Wenn die 40 Minuten vorbei sind, nehmt das Backblech auf dem Ofen und lasst das Granola auskühlen. Erst dann wird es richtig schön knusprig sein.

In einer großen Dose luftdicht verpackt wird sich dieses Müsli bestimmt lange halten, es sei denn, man kann nicht aufhören zu essen… und ich befürchte, dass genau das eintreten wird!

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22 comments on “Knuspriges Schoko-Kokos-Granola für den perfekten Start in den Tag

  1. Kitty Wu
    20. Januar 2013 at 12:48

    Ohhh, du kannst Gedanken lesen! Granola steht auch schon seit so langer Zeit auf meiner To-do-Liste und die Variante mit Kokos klingt fantastisch. Das mit dem frühen Frühstück kann ich übrigens bestens nachvollziehen und bin deshalb sehr froh, dass mein Job mich nicht schon um 9 Uhr an den Schreibtisch zwingt. Wobei sich dein gemeinsames Frühstück mit der Kollegin wirklich auch sehr nett anhört! :)

    • Julia
      20. Januar 2013 at 13:25

      Les ich das gerade richtig? Dein Job zwingt Dich “nicht schon um 9 Uhr an den Schreibtisch”? Lass uns tauschen!!! Obwohl ich eigentlich auch frei entscheiden kann, wann ich morgens beginne, bin ich doch meist schon um 8, halb 9 da. Ich hab noch ganz viele andere tolle Granola-Rezepte gefunden, die ich noch nachmachen mag, da werde ich dann bestimmt noch das Ein und das Andere vorstellen :)
      Liebe Grüße
      Julia

    • Kitty Wu
      20. Januar 2013 at 17:20

      Haha, ja – hat aber auch Nachteile, denn abends bedeutet es dann häufig mal “open end”. Da demnächst ein Jobwechsel ansteht, graut es mir schon ein bisschen vor den neuen Arbeitszeiten. So früh morgens bin ich überhaupt nicht zu gebrauchen, aber mit etwas Übung und leckerem Granola wird das ja vielleicht noch was ;-) Freue mich auf jeden Fall auf weitere Granola-Rezepte.
      LG!

  2. Katharina
    20. Januar 2013 at 13:40

    Ich bin sofort nach dem Aufstehen auch noch nicht so ganz fähig… allerdings muss ich auch “erst” gegen sieben aus den Federn. Da ich aber einen ziemlich langen Arbeitsweg habe (länger als eine Stunde), käme ich dann erst nach neun zum Frühstücken. Ich habe mir das Früstück um halb acht also quasi “angezwungen”, auch wenn’s meist nur ein kleines Schälchen Granola oder eine Scheibe Brot ist. Mittlerweile geht es, aber Anfangs war’s ein KAMPF! ;-)
    Das Granola klingt sehr köstlich! Ich bin ja auf Zuckerentzug, aber auch ohne Muscovado und mit Kakaopulver statt Schokolade funktioniert das ganz bestimmt auch. Und was für ein Zufall, dass unser letztes Glas Kokos-Granola gerade leer geworden ist. Ich bin dann mal in der Küche! :-)

    Schönen Sonntag und liebe Grüße!
    Katharina

    • Julia
      20. Januar 2013 at 14:09

      Das glaub ich Dir, dass das ein Kampf war, Katharina. Ich hab das in meinem letzten Job aber auch so gehandhabt. Allerdings musste ich da um 7 anfangen, was wirklich unmenschlich war :) Ich verfolge Deine “Tschüss Zucker”-Aktion und habe mir für die kommende Fastenzeit vorgenommen, Deinem Beispiel zu folgen. Deshalb bin ich auch ganz froh, schon viele zuckerfreie Granola-Rezepte gefunden zu haben, in denen z.B. Apfelmus als Süßungsmittel verwendet wird.
      Liebe Grüße
      Julia

  3. Sybille
    20. Januar 2013 at 13:51

    Ich brauche morgens das ganz große Gedeck.
    Granola esse ich mit Begeisterung mittags.
    So schokoladig gefällt mir gut!!

    • Julia
      20. Januar 2013 at 14:04

      Hehehe :) Samstags und Sonntags brauch ich das auch, aber unter der Woche schaff ich das einfach nicht!
      Liebe Grüße
      Julia

  4. Anna
    20. Januar 2013 at 15:01

    Die sehen aber lecker aus! Tolle Fotos. So etwas knabbere ich zwischendurch. Nach dem Aufstehen habe ich die ersten 5 bis 7 Stunden noch keinen Hunger. Aber so ein bißchen Knabberzeugs zum Kaffee geht schon.

    Liebe Grüße
    Anna

    • Julia
      20. Januar 2013 at 17:44

      Danke, liebe Anna! Du steigst also erst zum Mittagessen ein? Auch das kann ich gut verstehen :)
      Liebe Grüße
      Julia

  5. Thea
    21. Januar 2013 at 10:12

    Guten Morgen liebe Julia,
    ich nehm doch an, dass Pollie und du schon gefrühstückt habt..
    Das Granola werd ich bei Gelegenheit ausprobieren, da ich und mein “Poldi” Montagabends immer nach dem Yoga so was “Gesundes” mit Obst und Joghurt knuspern.
    Liebe Grüße Thea auch an Pollie (hi,hi,hi)

    • Julia
      21. Januar 2013 at 19:28

      Liebe Thea,
      ja um 10 Uhr hatten wir tatsächlich schon gefrühstückt. Heute hatten wir sogar das Dilemma, dass wir beide etwas zum Frühstück mitgebracht hatten :)
      Ich sollte auch wieder einen festen Yoga-Tag einführen, das tut immer gut… jetzt hab ich erstmal den Vertrag im Fitnessstudio verlängert, das ist vielleicht schon ein Schritt in die richtige Richtung :)
      Liebe Grüße (auch an “Poldi” :))
      Julia

    • Thea
      22. Januar 2013 at 08:45

      Hey Julia,
      den Vertrag für´s Fitnessstudio hab ich schon gaaaanz lange, aber irgendwie bin ich da ein bissl schlampig.
      Yoga ist bei uns im Hause (Kellerwohnung ) da klappt das schon viel besser:))

      Schöner Tag für euch und liebe Grüße
      Thea

  6. julia I mintlametta
    21. Januar 2013 at 13:52

    oh! das sieht sehr lecker aus und ich versuche es, allein schon gute-vorsätze-2013-mäßig, dann glatt mal gegen mein nuttelabrot einzutauschen….

    • Julia
      21. Januar 2013 at 19:26

      Hehe, die guten Vorsätze kenn ich! Bei diesem Müsli lohnt es sich aber auf jeden Fall, und Du musst ja nicht ganz auf das Nutellebrot verzichten, das fänd ich ja geradezu unverantwortlich ;)
      Liebe Grüße
      Julia

  7. Frau R.
    21. Januar 2013 at 18:31

    Lecker! Wir haben zu Weihnachten selbstgemachtes Granola verschenkt und ich fand auch die kernigen Haferflocken viel besser dafür geeignet…
    Muss ich unbedingt bald wieder machen. Das mit dem Apfelmus als “Kleber” ist auch eine Superidee!
    LG von Frau R.

    • Julia
      21. Januar 2013 at 19:24

      Oh, da wäre ich dann vermutlich auch gerne beschenkt worden :)
      Liebe Grüße
      Julia

  8. Maren von (rh)eintopf
    23. Januar 2013 at 01:50

    Mhhh… das klingt sooo lecker! Ich liebe Knuspermüsli und erst Recht selbstgemachtes, das nicht ganz so süß ist… Gibt es einen Unterschied zwischen Knuspermüsli und Granola? Oder ist letzteres nur der “vornehmere” Name?

    Liebe Grüße
    Maren

    • Julia
      23. Januar 2013 at 10:42

      Also ich glaube ja, Granola ist nur der totaaaal schicke Name für Knuspermüsli… aber eigentlich ist’s ja egal, wie es heißt, hauptsache, es schmeckt :)
      Liebe Grüße
      Julia

  9. Corri
    15. April 2013 at 22:25

    So, jetzt habe ich auch diese Variante ausprobiert! Und sie ist genauso lecker wie die andere und noch ein bisschen weniger Arbeit, da das Nüsse klein hacken weg fällt. Ich glaube, ich kann nie wieder fertiges Knuspermüsli kaufen ;-)

    • Julia
      16. April 2013 at 08:36

      Mir geht’s ganz genau so wie Dir ;) Ich kaufe auch kein Müsli mehr, jetzt wo ich weiß, wie einfach und lecker man das selber machen kann!
      Ich freu mich total, dass es Dir schmeckt <3
      Liebe Grüße!
      Julia

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