Rosenkohl-Kartoffel-Gratin mit Cranberries und Ziegenkäse

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Rosenkohl-Kartoffel-Gratin | chestnutandsage.de

Rosenkohl ist mein neu entdecktes Wintergemüse. Lange führte diese Kohlart ein trauriges Schattendasein als nicht so super beliebte Beilage zu… ja, zu was eigentlich? Nahezu verbannt war das Gemüse von meinem Speiseplan. Bis ich ein Rezept entdeckte, das wirklich lecker klang: Rosenkohl-Kartoffelgratin mit Ziegenkäse. Und von diesem Rezept geistern verschiedene Variationen im Internet umher. Da haben wir die Variante Nummer 1 von Claudia von Dinner um 8, die ich zu aller erst gefunden hatte. Dann gibt es die Variante Nummer 2 von Juliane von schöner Tag noch, die ich schon mehrmals nachgekocht habe, weil sie so lecker ist, dass ich davon einfach nicht genug haben kann. Und dann haben wir da noch Variante Nummer 3 von Robert von Lamiacucina, die ich noch nicht nachgekocht habe, die aber auch ganz hervorragend klingt. Drei Varianten also. Da blieb mir nun nichts anderes übrig, als eine weitere, vierte Variante zu kreieren. Und diese besteht nun also aus Kartoffeln, Rosenkohl, Cranberries und Ziegenkäse. Was soll ich sagen: So lecker kommt der Rosenkohl also wieder regelmäßig auf meinen Teller.

Für 2 Personen braucht Ihr:

  • 1 Handvoll kleiner Rosenkohl
  • 4 mittelgroße Kartoffeln
  • Butter
  • 2 Knoblauchzehen, in feine Scheiben geschnitten
  • 1 Handvoll frischer Cranberries
  • 1 EL Ahornsirup
  • 150 ml Sahne
  • 2 Zweige Thymian, die Blättchen abgestreift
  • 1 Zweig Rosmarin, fein gehackt
  • 100 g weicher Ziegenkäse, in Scheiben geschnitten
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Handvoll Rucola

Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheitzen. Die Kartoffeln und den Rosenkohl in etwa 4 mm dicke Scheiben schneiden. Etwas Butter in einer Pfanne schmelzen lassen und den Knoblauch darin anschwitzen. Die Cranberries dazugeben und so lange mitgaren, bis sie aufplatzen. Den Ahornsirup dazugeben und alles ein wenig karamellisieren lassen. Die Kartoffeln und den Rosenkohl in eine kleine Auflaufform schichten und zwischen die Schichten immer wieder etwas von der Cranberry-Knoblauch-Mischung verteilen. Die Sahne mit dem Thymian und dem Rosmarin in einem Topf aufkochen lassen und dann in die Auflaufform füllen. Den Ziegenkäse auf den Gratin legen und jetzt geht’s für etwa 25-30 Minuten in den Backofen. Wenn der Gratin fertig ist, mit ein wenig Rucola garnieren, ja und das war’s auch schon… Lecker!

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12 comments on “Rosenkohl-Kartoffel-Gratin mit Cranberries und Ziegenkäse

  1. Claudia
    9. Januar 2013 at 12:03

    Das ist ja auch eine wunderbare Kombination! Das liest sich allerfeinst. Rosenkohl ist wirklich herrlich und du hast ihn sehr elegant auch in Szene gesetzt.
    LG, Claudia

    • Julia
      9. Januar 2013 at 12:17

      Danke, liebe Claudia! Ich hatte ja auch wunderbare Inspirationen für dieses Gericht :)
      Liebe Grüße
      Julia

  2. Kitty Wu
    9. Januar 2013 at 12:16

    Rosenkohl zählt seit meiner Kindheit zu den absoluten Food-No-Gos. Hm, vielleicht sollte ich ihm doch noch mal eine Chance geben, so lecker wie er bei dir aussieht …

    LG!

    • Julia
      9. Januar 2013 at 12:18

      So ging es mir auch lange, Kitty, aber durch die Rezepte die auch im Artikel aufgelistet sind, kann man sich ganz sicher wieder an Rosenkohl “gewöhnen” :)
      Liebe Grüße
      Julia

  3. Juliane
    10. Januar 2013 at 09:30

    Oh ja! Rosenkohl ftw! Diese Version hört sich auch sehr verführerisch an… merk ich mir!

    Viele Grüße und schöner Tag noch,
    Juliane

    • Julia
      11. Januar 2013 at 16:43

      Hehe, wir sollten auch mal schaun wie viele Varianten am Ende des Winters zustande gekommen sind :)
      Liebe Grüße
      Julia

  4. Melanie
    10. Januar 2013 at 20:57

    HI Julia !

    Das hört sich so spannend und lecker an ! Muss ich auf alle Fälle mal ausprobieren !
    Die Bilder sind wie immer ein Traum !
    Danke für´s Posten,

    Liebe Grüße aus Wien
    Melanie

    • Julia
      11. Januar 2013 at 16:44

      Liebe Melanie,
      ja, Du solltest das unbedingt probieren, ich finde, es lohnt sich :) Und vielen lieben Dank für’s Foto-Kompliment, da freu ich mich sehr <3
      Liebe Grüße
      Julia

  5. uda
    11. Januar 2013 at 13:37

    Ich liebe alles mit Ziegenkäse und alles mit Rosenkohl. Beides zusammen muss ein Traum sein!?

    • Julia
      11. Januar 2013 at 16:46

      Liebe Uda,
      ich hätt’s nicht gedacht, aber ja, die Kombination ist wirklich klasse :)
      Liebe Grüße
      Julia

  6. Nathalie
    16. Januar 2013 at 20:52

    Ich muss ja sagen: Es sieht fantastisch aus .. wie alle deine Bilder :). Aber ich muss auch sagen: I hate Rosenkohl. Jedenfalls in meinen Kindertagen. Vielleicht sollte ich mich mal wieder ran wagen. Manchmal verändern sich ja auch die Geschmäcker – besonders vom Kindesalter in die Erwachsenenjahre.

    • Julia
      17. Januar 2013 at 17:57

      Also ich finde, Du solltest einen Versuch wagen :) Aber ich versteh Dich gut… ich mag schon seit Kindertagen an keinen Gorgonzola… wobei “nicht mögen” etwas untertrieben ist. Aber ab und an wage ich mich wieder an diesen Käse, es hilft ja alles nix :)
      Liebe Grüße
      Julia

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