Knäckebrot. Knuspert ganz ordentlich.

Knäckebrot | chestnutandsage.de

Ich habe mir aus Kopenhagen ein Souvenir mitgebracht – eine Knäckebrot-Obsession. Obsessiv bin ich dabei eigentlich eher selten. Außer beim Aufräumen. Aufräumen find ich gut. Wer aufgeräumt lebt ist meist auch ein aufgeräumter Mensch. Selbst wenn die innere Konformität durch äußere Anpassung erreicht wird. Oder anders herum. Das mag ich. Genau so wie dieses Knäckebrot, das hauchdünn und doch voll mit Kernen ist, das ordentlich knuspert und kracht. Römpömpömpöm.

Für 2 Bleche Knäckebrot braucht Ihr:

  • 100 g Dinkelflocken
  • 350 g Mehl, z.B. Weizenmehl Typ 812 mit Spelzen
  • 100 g Sonnenblumenkerne
  • 50 g Leinsamen
  • 50 g Sesamsaat
  • 100 g Kürbiskerne
  • 120 ml Öl
  • 180 ml Wasser
  • 2 TL Salz
  • Meersalzflocken (optional)

Heizt den Backofen auf 200°C vor. Vermischt alle trockenen Zutaten miteinander und gebt dann das Wasser-Öl-Gemisch hinzu. Knetet daraus einen homogenen, festen Teig. Teilt den Teig in 2 Teile. Rollt den Teig auf einem Blatt Backpapier so dünn wie möglich aus. Schneidet den Teig dann in Stücke, die so groß sein sollen, wie ihr später das Brot haben wollt. Wenn ihr mögt, streut noch ein paar Meersalzflocken über den Teig. Schiebt das Knäckebrot dann in den Ofen und backt es, je nachdem, wie Euer Ofen ist, 15-20 Minuten.
Nehmt das Brot dann aus dem Ofen und lasst es auf einem Gitter auskühlen. Schmeckt hervorragend mit Frischkäse, Avocado oder Butter. Oder in zwei Eier im Glas getunkt. Oder über einen Salat gekrümelt. So viel Unordnung darf sein.

Habt ein schönes Wochenende!
Julia

  1. Ich persönlich bin leider ein ganz furchtbarer Aufräum-Mensch liebe Julia, aber es geht doch nichts über eine gute, lecker-knuspernde Knäckebrot-Obsession! ;) Da mach ich mit! Und mhh, das Rezept hört sich auch wieder so unglaublich fein an… hach!
    Ganz liebe Grüße
    Ylva

    Römpömpömpöm… gnihihi!

    • Na vor allem ist das Brot total schnell gemacht, das ist super! Und weil es so schnell geht, hat man so viel mehr Zeit für anderes wie Lesen, Kaffeetrinken, sich mit Freunden treffen…oder eben zum Aufräumen ;)
      Liebe Grüße!
      Julia

  2. Römpömpömpöm – das passt ja wunderbar, ich bin nämlich seit ein paar Wochen wieder Knäckebrotfan. Bei einem Café war das Brot aus und man füllte unser Brotkörbchen mit Knäckebrot auf. Notgedrungen knusperten wir also, und ich fand es so lecker, dass ich seitdem immer Knäckebrot im Haus habe. Anstatt aufzuräumen laufe ich damit aber lieber krümelverursachend durch die Wohnung. ;)
    LG
    Sabrina

    • Bei mir kam Knäckebrot auch wirklich lange nicht mehr auf den Tisch, aber, ähnlich wie bei Dir, war es eines Hotelfrühstücks eben wieder da, eine schöne Überraschung! Und seitdem knusperts hier auch wieder regelmäßig ;)
      Liebe Grüße!
      Julia

  3. Der Wille zum Aufräumen kommt bei mir ja leider nur schubweise. Im Sinne des ‘simplify your life’-Gedankens arbeite ich mich aber gerade tatsächlich mal wieder auf- und ausräumend durch die Wohnung. So ein Knäckebrot, mit dem man dann wie Sabrina krümelverursachend rumlaufend kann, wäre dabei sicher keine schlechte Sache! Römpömpömpöm…
    Liebe Grüße, Julia

    • Vielleicht ist Dein Ansatz ja der viel gesündere, als der meinige, liebe Julia ;) Sich zu versimplyfien ist ja ein guter Gedanke, beim Ausmisten konfrontiert man (also ich) sich (also mich) ja gerne auch mal mit Vergangenem, was durchaus ein reinigender Prozess sein kann. Allzu ordentlich solls aber nicht sein, die Knäckebrotkrümel könnten ein guter Anfang sein…
      Liebe Grüße!
      Julia

  4. Oh, ich liebe Knäckebrot im Moment ganz arg!
    Auf die Idee, das selbst zu machen, bin ich noch nie gekommen. Hm, wird dann wohl mal Zeit! :>

    LG,
    Christina

    • Na aber da wird es so was von Zeit! Der Aufwand für das Brot ist wirklich überschaubar, und wenn Du es gerne isst, dann solltest Du es auf jeden Fall probieren :)
      Liebe Grüße!
      Julia

  5. Liebe Julia,
    ich traue mich kaum zu schreiben, aber auch ich hab eine Obsession für Thermomix-Knäckebrot. Nicht das ich dieses Gerät besitzen würde, nur das Rezept aus dem beiliegenden Rezeptheftchen einer Freundin hat es mir angetan. Seitdem backe ich das Knäckebrot rauf und runter, mit altem Urgetreide und Kernen, Saaten und Braunhirse. Ach schmeckt das gut.
    Alles Liebe
    Lena

    • Doch, doch, Lena, Du darfst Dich trauen und zu Deiner Knäckebrot-Obsession stehen, sogar wenn darin das Küchengerät des Grauens auftaucht ;) Vielleicht magst Du mir ja am Freitag das ominöse Rezept verraten?
      Liebe Grüße!
      Julia

  6. Römpömpömpöm, ganz genau :D das gehört zwingend dazu. Und dann bitte noch die Backutensilien hinter sich schmeißen.
    Eigentlich mag ich Knäckebrot nicht so sehr, aber hier sind ja so viele leckere Saaten drin, dass ich es sicher mögen würde :-)

    • Knäckebrot geht ohne Römpömpömpön nicht, undenkbar! Und neben den durch die Luft fliegenden Küchenutensilien sollte man noch dringend ein Huhn haben. Und Krabben. Und einen Fisch! Das Knäckebrot ist auf jeden Fall ganz fein und nicht so wie das gekaufte, das einem immer den Gaumen aufreisst, einen Versuch wäre es vielleicht Wert ;)

  7. Ein selbst gemachtes Knäckebrot? Das klingt ja fantastisch.
    Mir ist das Knäckebrot, was man im normalen Supermarktregal findet ehrlich gesagt immer ein kleines bisschen zu langweilig und öde – aber wenn ich selbst Körner und Saaten drauf verteilen könnte, dann wäre das natürlich schon eine ziemlich gute Sache. Ist ja auch praktisch, so ein Knäckebrot: Man kann es ewig aufbewahren, ohne dass es schlecht wird. Theoretisch. Wenn man es nicht schon lange aufgegessen hat.

    Liebe Grüße,
    Annalena

  8. Wird ja gut mit Honig, öder?

  9. Pingback: Ave Caesar Salad – Chestnut & Sage

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