Zwetschgenknödel

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Zwetschgenknoedel mit Kartoffelteig | chestnutandsage.de

Den Sommer vorm Balkon verbracht. Im Garten sitzend und mit den Nachbarn über alles, was so im Viertel passiert, gequatscht. Geburtstage gefeiert. Auf Dachterassen die Lichter der Stadt funkeln gesehen. Freundinnen getroffen und die Gewinne und Verluste des Lebens ausgerechnet. Die Straße zurückerobert. Mit Weißwein-Kopfweh zur Arbeit gegangen. Alte Bücher gelesen. Neue Geschichten erlebt. Dabei Sonnenbrände gesammelt. Das Auto stehen gelassen und mich mit dem Rad verfahren. Den Sonnenuntergang in Siebenbrunn gesehen. Dabei das erste Mal wieder eine Jacke getragen. Dem Herbst die Tür geöffnet, den Blog wieder hergerichtet. Denn bei fallenden Temperaturen braucht man Süßes und einen Zwetschgenknödel in jeder Hand.

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Für ca. 20 Zwetschgenknödel braucht Ihr:

  • 500 g mehlig kochende Kartoffeln
  • 150 g Weizenmehl, Typ 550
  • 1 Ei
  • Salz
  • 500 g Zwetschgen, halbiert und entkernt
  • Zucker
  • 1 EL Butter
  • 1/2 TL gemahlenen Ingwer
  • 1/2 TL Zimt
  • 2-3 EL Semmelbrösel

Kocht die Kartoffeln, bis sie weich sind. Gießt sie dann ab, schält sie und drückt sie durch eine Kartoffelpresse. Lasst die Kartoffeln abkühlen und vermischt sie dann mit dem Mehl, 1 Ei und einer Prise Salz.
Gebt in jede Zwetschge etwas Zucker.
Formt aus jeweils 1 EL Kartoffelteig Kreise, macht das am besten mit befeuchteten Händen. Legt in jeden Kreis eine Zwetschge und umschließt jede Zwetschge dann mit dem Teig.
Wenn ihr nicht alle Zwetschgenknödel essen wollt, könnt ihr jetzt so viele einfrieren wie ihr wollt. Wichtig ist, dass sie ungekocht eingefroren werden und dann später tiefgefroren ins heiße Wasser kommen um dann gar zu ziehen.
Kocht Wasser in einem großen Topf auf. Gebt die Knödel ins Wasser, reduziert die Hitze und lasst die Knödel 15 Minuten ziehen.
Nehmt die Zwetschgenknödel mit der Schaumkelle aus dem Wasser.
Schmelzt die Butter in einer kleinen Pfanne, gebt den gemahlenen Ingwer, Zimt und die Semmelbrösel dazu. Rührt alles so lange um, bis die Semmelbrösel goldbraun sind. Gebt die Semmelbrösel über die Zwetschgenknödel und lasst sie euch schmecken.

Wie war euer Sommer?
Julia

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8 comments on “Zwetschgenknödel

  1. Sabrina
    2. September 2018 at 15:34

    Na, das klingt doch nach einem tollen Sommer! Schön, dass du wieder da bist und so was Leckeres im Gepäck hast! :)
    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag
    Sabrina

    • Julia
      2. September 2018 at 19:24

      Ja, das war er tatsächlich! Hoffen wir auf einen schönen Spätsommer im September ;)
      Habt einen schönen Abend,
      Julia

  2. Ye Olde Kitchen
    3. September 2018 at 10:46

    Wie schön, dass du wieder da bist Julia! Und mit so vielen schönen Sommererinnerungen im Gepäck. Unser Sommer war herrlich, oft fand man uns lesend in der Gartenhängematte und obwohl ich eingefleischtes Herbstkind bin, haben mir die Temperaturen ein paar Wochen lang doch gefallen. Jetzt wird es aber dann Zeit für Tee, Pullover und die ersten warmen Suppen. Willkommen zurück und auf einen Spätsommer mit ganz viel Wohlfühlessen, den güldenen Sonnenstunden und den ersten gelben und roten Blättern.
    Liebste Grüße
    Eva

    • Julia
      3. September 2018 at 19:19

      Oh, ihr Lieben, lesend in der Hängematte zu liegen klingt fantastisch! Bestimmt habt ihr im Schatten Eures Kirschbaums gelegen und das Leben genossen :) Aber die etwas kühleren Temperaturen sind jetzt auch mal wieder ganz schön, da stimm ich Dir zu.
      Habt einen fantastischen Herbst <3
      Julia

  3. Lena
    3. September 2018 at 12:59

    Liebe Julia, mein Sommer war manchmal etwas zu heißt. Da macht mein Kopf nicht mit und ich kann nicht produktiv arbeiten. Deshalb habe ich ihn gar nicht so sehr genossen, wie in den letzten Jahren. Doch kaum ist es wieder kühl (ich trage grade Wollsocken) passt mir das auch wieder nicht :) So ein Mittelding wäre eben auch mal ganz nett.
    Deine Zwetschgenknödel sehen köstlich aus, ich liebe ja alles Knödelige, nur komm ich grade irgendwie nicht dazu, sie selbst zu machen. Vielleicht im Urlaub nächste Woche.
    Herzlichst, Lena

    • Julia
      3. September 2018 at 19:21

      Hehe, Lena, ich hab mich auch gerade wieder in eine Decke gewickelt ;) An einigen Tagen war es mir auch zu heiß, ich kann verstehen, wenn die Dauerhitze Dir zugesetzt hat.
      Die Knödel lassen sich wirklich im Handumdrehen zubereiten, ehrlich, genau die richtige Beschäftigung für den Urlaub ;)
      Liebe Grüße
      Julia

  4. Dani
    3. September 2018 at 16:52

    Das braucht man tatsächlich, meine Liebe! Schön, dass du wieder da bist :) Und was war das für ein herrlicher Sommer, oder? Ich muss aber gestehen, dass ich mich am momentanen Kuschelwetter momentan auch erfreue. Übrigens, neulich lustige Diskussion mit dem Liebsten gehabt, weil ich begeistert überall Bienenwachskerzen aufgestellt hab (erst recht bei diesem Wetter), er den September aber grundsätzlich als Sommerverlängerung sieht. Was den Herbst aber immer auf 2 Monate verkürzt und selbst im November ist ja schon einiges auf Weihnachten ausgerichtet… also nur 1,5 Monate Herbst und ganz ehrlich: Das geht doch nicht ;) Wir haben uns dann auf den Kompromiss geeinigt, dass der Herbst im September beginnt, aber eben auch noch schöne Spätsommertage beinhalten kann (und soll!). Im Oktober gibt´s die goldene Pracht und im November dann das grau-trübe dunkle Wetter, das man leider viel zu oft ausschließlich mit dem Herbst verbindet. All das ist Herbst für mich, auch bereits der schöne Übergang aus dem Spätsommer. So und jetzt geh ich mal ein Kerzchen anzünden.

    • Julia
      3. September 2018 at 19:24

      Haha, eine sehr schöne Herangehensweise an den Herbst! Grundsätzlich würde ich mich Michaels Argumentation anschließen, obwohl ich es gerade auch ganz schön finde, endlich mal wieder auf der Couch zu liegen und nichts zu machen. Bei hochsommerlichen Temperatur hat man ja immer das Gefühl etwas unternehmen zu müssen. Deshalb find ich es gerade ganz schön, nichts zu machen :)
      Habt einen wunderschönen Abend im güldenen Kerzenschein <3

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