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“Schniebel? Schnebel? How do you call it?” Der Kanadier, der den Platz neben mir eingenommen hat, starrt aus dem Fenster. Wo normalerweise Wälder, Felder und Ortschaften an den Reisenden vorbei ziehen, sieht man – nichts. “Nebel, that’s what you mean”, seufzt seine Begleitung. Dem Kanadier scheints nichts auszumachen, amüsiert summt er ein Schniebel-Schnebel-Nebel-Lied, während derWeiterlesen…

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Einsam ziehe ich meine Kreise, den Blick gesenkt, ruhelos. In der Hand ein leises Klimpern, bücke ich mich, prüfe kritisch, lege zurück. Ein kleiner Krebs blickt vorwurfsvoll aus meiner Beute, einer vom Meerwasser verwaschenen, sanft geschliffenen Muschel. Nach welchen Kriterien eine Muschel aufgehoben oder liegen gelassen wird, das weiß ich nicht. Und ob ich nurWeiterlesen…

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Nach den Osterfeiertagen herrschte Ebbe in meinem Kühlschrank. Die Wochenplanung war irgendwie zu kurz gekommen, ich hatte keinen Einkaufszettel, also musste ich mir, einsam und verloren in den Gängen des Supermarktes, irgendetwas überlegen. Hatte ich vor kurzem nicht einen Salat mit Kichererbsen gegessen? Was waren da gleich noch die Zutaten? Erinnern konnte ich mich nurWeiterlesen…

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