Erbsenpizza | chestnutandsage.de

Hoffnungsschimmer: Pizza mit Ricotta und Erbsen

An was glaubst Du? An den Wert von schwerer, körperlicher Arbeit? Daran, dass sich alles ändert, wenn wir groß sind? Das alte, das neue, oder gar kein Testament? Oder daran, dass uns Pizza retten kann? Das ist, trotz aller Zweifel die einen bei der Glaubensfindung ja begleiten können, meine Überzeugung. Gemeinsam an einem Tisch zu sitzen, sich austauschen und auch kontrovers diskutieren, am besten natürlich bei einem Essen, das allen schmeckt – und wer mag Pizza bitteschön nicht? Das kann einem guten Gelingen von respektvollem Miteinander nur zuträglich sein. Loben wir also, dass die Weisheit der Menschheit, gebacken in Teig, vereint und versöhnt. Auf dass es so sein möge.

Für ein Blech Pizza braucht Ihr:

  • Pizzateig
  • 125 g Ricotta
  • 250 g Büffelmozzarella
  • 1 Tasse Erbsen (Tiefkühlprodukt/aufgetaut)
  • 1 (sehr) große Hand voll Erbsensprossen (hab ich hier bestellt)
  • Abrieb 1/2 Zitrone
  • Zitronensalz, Pfeffer
  • 2 EL Olivenöl
  • ein paar Blätter Minze, fein gehackt

Heizt den Backofen auf die höchste Stufe vor.
Kocht die aufgetauten Erbsen für wenige Minuten, sodass sie gar sind, ihre schöne Farbe aber noch halten. Gießt sie dann ab und stellt sie beiseite.
Erhitzt 1 EL Öl in einer Pfanne und bratet darin die Erbsensprossen so lange an, bis sie in sich zusammengefallen sind. Schmeckt die Erbsensprossen dann mit Salz und Pfeffer ab.
Rollt den Pizzateig auf und gebt ihn auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech.
Bestreicht den Pizzateig mit Ricotta, belegt ihn mit dem Büffelmozzarella und sprenkelt 1 EL Olivenöl über alles. Behaltet ein paar Stückchen Mozzarella, die ihr später frisch über die Pizza geben könnt.
Würzt die Pizza mit Salz, Pfeffer und Zitronenabrieb und schiebt sie in den Ofen. Backt die Pizza so lange, bis der Teig goldbraun ist und der Käse schön blubbert. Gebt kurz vor Ende der Backzeit die Erbsen und die Erbsensprossen auf die Pizza und backt sie fertig.
Holt die Pizza aus dem Ofen und garniert sie mit den Minzblättchen und den restlichen Mozzarellastückchen.

Ihr Lieben, lasst die Gewehre zu Hause und genießt die heilige Scheibe, die alle vereint. Egal, woran ihr glaubt.
Julia

Photo credit: links von mir, rechts von Aarthur Harsh über unsplash.com

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