I’m rarely bored alone: Limoncello-Popsicles

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Limoncello-Popsicles | chestnutandsage.de

Zeit zu haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen. Genau das ist es, was ich mir – zu selten vielleicht – gönne. Alleine. In einem Restaurant, ohne Telefon mit dem ich vortäuschen könnte nicht einsam zu sein, wo ich doch schon alleine da sitze. Ohne Zeitschrift, hinter der ich mich verstecken könnte. Ohne Sonnenbrille, mit deren verspiegelten Gläsern ich die Blicke der Anderen abweisen könnte. An einem Tisch, für eine Person. Nein, ganz sicher kommt da niemand mehr. Denn heute Abend habe ich ein Date, nur mit mir. Wenige Stunden, in denen ich alleine wähle wo ich sitze, alleine wähle, was ich esse und mich ganz alleine meinen Gedanken hingebe (die meist weniger geistreich sind, als ich mir wünschen würde). Habe ich die Blicke der anderen Gäste erst einmal ausgesessen und mit der Tasche und dem Kram, den ich bei mir trage, auch die Unsicherheit abgelegt, lehne ich mich zurück und beginne das zwischenmenschliche Schauspiel, das um mich herum aufgeführt wird, zu genießen. Denn heute habe ich Zeit. Zeit, einfach dazusitzen und vor mich hin zu schauen. Abschließen, so wollen es meine Regeln, werde ich den Abend mit einem Eis. Heute, und zur Feier des Sommers, in Form eines Popsicle-gewordenen Longdrinks aus Tonic, Limoncello und Basilikum. Denn: Baby I know I’m worth it.

Für 6 Limoncello-Popsicles braucht Ihr:

(Inspiriert von H. Gerlach)

  • 260 ml Tonic
  • 50 ml Limoncello
  • 40 ml Basilikum-Sirup

Vermischt alle Zutaten miteinander, füllt sie in Eis-Förmchen und friert sie über Nacht ein. Wer mag, gibt noch ein Blatt Basilikum in jedes Fröschen.
So einfach. So lecker.

Habt einen schönen Sonntag, klappt die Rechner zu und genießt den Sommer!
Alles Liebe,
Julia

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6 comments on “I’m rarely bored alone: Limoncello-Popsicles

  1. Tina
    25. Juni 2017 at 14:38

    Das traut man sich viel zu selten, stimmt total! Und wenn man es erst mal gewöhnt ist, dann vergeht die Zeit plötzlich ganz wie von selbst, ohne Langeweile. Wunderbare Worte zum Sonntag – und wunderbares Rezept!

    Ganz liebe Grüße,
    Tina

    • Julia
      9. Juli 2017 at 19:35

      Ja, das stimmt, wenn man sich an das Alleine-Sitzen gewöhnt hat, verfliegt die Zeit, weil es so viel zu sehen gibt :)
      Liebe Grüße!
      Julia

  2. Elisa
    26. Juni 2017 at 04:58

    Wunderbarer Text… hat man sich auf die Unternehmung, das einfach dasitzen, das Allein erstmal eingelassen, dann ist es fast so gut wie ein kleiner Urlaub, stärkt und erfrischt …
    …ja und dein Eis, das muss ich unbedingt ausprobieren…
    Liebste Grüße
    Elisabeth

    • Julia
      9. Juli 2017 at 19:36

      Probier es, ich hoffe, es schmeckt Dir! Gerade an diesen heißen Tage ist es eine herrliche und herbe Erfrischung!
      Liebe Grüße!
      Julia

  3. Micha
    26. Juni 2017 at 08:20

    Alleine zu verreisen, das ist dann die Fortführung!
    Und viel leichter, als es erscheint, wenn man es noch nie getan hat…
    liebe Grüße
    (und für mich einmal Eis ohne Umdrehung ;)

    • Julia
      9. Juli 2017 at 19:37

      Das alleine verreisen steht tatsächlich als nächstes an :)

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