Für den Vorratsschrank: Bohnensuppe mit Tomaten und Harissa

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Bohnen-Tomaten-Suppe | chestnutandsage.de

Je kälter, desto schärfer. Da sind sich alle einig. Da uns die Natur gerade aber noch mit angenehmen Temperaturen beschenkt, ist jetzt die Zeit gekommen uns für das zu wappnen was uns meteorologisch bevor steht: Kälte, Nebelschwaden, Nieselregen. Denn der Herbst ist da und mit ihm das seltsame Verlangen die Heizung aufzudrehen, den Netflix-Account zu reaktivieren und so viel Suppe wie nur möglich zu löffeln. Und genau für diese Tage brauche ich etwas, das ich nur aus dem Vorratsschrank nehmen und aufkochen muss, denn – so wie die Lebensfreude in der dunklen Jahreszeit nachlässt – schwindet an manchen Tagen auch die Freude, irgendetwas selbst zu kochen. Selbstverständlich habe ich die Schränke schon wieder voll von Gläsern mit Tomatensoße, Kirschtomaten, Gurken und Sataraš. Aber all diese Gläser erfordern noch zu viele Handgriffen um an einem faulen Abend den Magen gefüllt zu bekommen. Deshalb erweitere ich den Vorrat dieses Jahr um ein (fast) vollkommen fertiges Gericht, dass nicht nur satt macht, sondern Dank seiner Aromen und Schärfe die Lebensgeister revitalisiert: Lablabi, eine nordafrikanischen Suppe mit weißen Bohnen, Tomaten, Harissa und – auch wenn sie nicht mit eingekocht werden – pochierten Eiern. Eine Suppe, die mit der Kälte versöhnt, Trost spendet und den Herbst (vom Winter mag ich noch gar nicht sprechen!) gar nicht so übel aussehen lässt.

Für 4 Personen braucht Ihr:

(ich bereite die dreifache Menge zu)

  • 1 Stange Lauch, in feine Ringe geschnitten
  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 3 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1-2 TL Harissa, jenachdem, wie scharf es sein darf
  • 2 Zweige Thymian
  • 400 g weiße Bohnen (oder Kichererbsen), vorgekocht oder aus der Dose
  • Schale 1/2 Salzzitrone, fein gehackt
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • 400 g Tomaten, die Schale abgezogen und grob gehackt
  • 1 EL Kapern
  • 4 pochierte Eier
  • 4 Handvoll getoastete Fladenbrotwürfel
  • Schwarzkümmel und Petersilie zum Garnieren

Erhitzt etwas Öl in einem großen Topf und dünstet den Lauch 10 Minuten. Gebt dann Knoblauch, Kreuzkümmel, Harissa, Thymian, Salzzitrone und die Bohnen hinzu und schmurgelt alles für weitere 5 Minuten. Gebt dann Gemüsebrühe, Tomaten, Kapern sowie 1/2 TL Salz und schwarzen Pfeffer hinzu und köchelt alles bei sanfter Hitze für 15 Minuten.
Wenn ihr die Suppe einkochen möchtet, füllt sie jetzt in große Einmachgläser und weckt sie dann ein. Wichtig ist, dass die Gläser und Deckel sauber sind. Am besten geht das, wenn Eure Spülmaschine das passende Programm dafür hat, oder wenn ihr – viel einfacher – die Gläser mit kochendem Wasser ausspült. Gebt dabei aber auf Eure Hände acht! Hier findet ihr noch ein paar Tipps…
Wenn ihr die Suppe sofort essen möchtet, pochiert 4 Eier. Übung macht hier den Meister!
Verteilt das getoastete Fladenbrot, die Suppe, Kapern und die pochierten Eier auf 4 Tellern.
Garniert jede Portion mit Schwarzkümmel und Petersilie.

Habt ein schönes Wochenende!
Julia

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6 comments on “Für den Vorratsschrank: Bohnensuppe mit Tomaten und Harissa

  1. Karin
    24. September 2017 at 19:23

    Hallo liebe Julia,
    vielen Dank für’s Verlinken – ich sehe schon, wir sind Schwestern im Geiste!!!
    Ich hoffe wirklich sehr, dass wir uns bald mal wiedersehen. Vielleicht dann ja sogar auf ein richtig scharfes Essen! ;-)
    LG Karin

    • Julia
      29. September 2017 at 10:58

      Das klingt nach einem Plan, liebe Karin!
      Bis hoffentlich ganz bald <3
      Julia

  2. Herr Lagerfell
    26. September 2017 at 15:16

    Julia, das wird auf jedenfall ausprobiert!

    • Julia
      29. September 2017 at 10:59

      Dann hoffe ich, dass Dir die Suppe schmeckt <3
      Liebe Grüße!
      Julia

  3. Britta Gasgeflüster
    28. September 2017 at 19:30

    oooohhhhhlecker! Julia, die MUSS ich machen. Klingt grandios. Danke für den Tipp- und Einwecken, naja weisste ja: das muss man mir nicht zweimal sagen :-)
    Hab einen tollen Abend,
    Britta

    • Julia
      29. September 2017 at 11:01

      Ach Britta, schön, dass Dir als Einkochqueen das Rezept gefällt!
      Liebe Grüße!
      Julia

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