Think Global, Eat Local

Ich bin immer beeindruckt, wenn Menschen das was sie lieben zu ihrem Beruf machen. So wie Michelle Cotton, deren Farm ihr in diesem schönen Film von Anthropologie bewundern könnt. Und irgendwie passt dieser Film hervorragend zur Wochenendausgabe der Süddeutschen Zeitung. Im Artikel “Ins Hirn gepflanzt” von Harald Hordych geht es um etwas ganz ähnliches: Roger Dorion hat seine Leidenschaft dazu gebracht, die Kitchen Gardeners International zu gründen. Das Ziel von Kitchen Gardeners ist: Jeder Gartenbesitzer kann auch Gemüsegärtner sein. Roger Dorion bezweifelt dass es notwendig ist Lebensmitteln, die zwar in den USA produziert wurden, trotz allem durch’s ganze Land zu karren (und die USA sind ein großes Land). “Think global, eat local” ist sein Motto. Für uns runtergebrochen kann man sagen: “Geh nicht fort, kauf im Ort”. Warum Zwiebeln aus Neuseeland kaufen, wenn ich doch die guten aus der Pfalz haben kann? Oder noch besser: Warum den grünen Salat auf dem Markt kaufen, wenn ich ihn doch selber im Garten anbauen kann? Einen Vorteil hat der Gemüseanbau im eigenen Garten allemal, da stimme ich Roger Dorion zu 100 % zu: “Es sieht einfach wunderschön aus!”

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