Rhabarber-Vanille-Marmelade

,
Meine Omma meint immer, dass sich Rahabarber nicht für Marmelade eigne “Viel zu sauer!”. Aber was soll ich sagen… ein Teil der Familie trinkt den Kaffee mit mindestens drei Stückchen Würfelzucker. Allerdings wird der nicht aus Kaffeebechern, sondern aus Tässchen getrunken, denn “Süß muss es sein!”. Wer sich von leicht säuerlichen, frisch-fruchtigen Aromen aber nicht abschrecken lässt, der wird diese Marmelade lieben. Außerdem handelt es sich hier um meine Allerliebstelieblingsmarmelade auf der ganzen Welt. Warum? Na, weil sie schmeckt wie Rhabarberkuchen, nur ohne Teig! Und da die Rhabarberzeit ja gar nicht mehr so lange geht, hab ich noch einiges vor: Rhabarbersaft muss noch gemacht werden, selbstverständlich müssen dann mal noch ein, zwei, drei Stückchen Rharbarberkuchen gegessen werden (liebe I. sei vorgewarnt: wir kommen vielleicht übernächstes Wochenende vorbei! Du machst einfach den besten Rharbarberkuchen!) ja und dann muss natürlich wieder Rhabarber gehortet und eingefroren werden, auf dass ich ihn wieder bis nächstes Frühjahr ganz hinten im Gefrierschrank vergesse. Die Marmelade braucht auch gar nicht viele Zutaten, geschweige denn viel Geduld oder Arbeitsaufwand, sie macht sich eigentlich ganz von alleine!
RhabarberVanilleMarmelade
  • 1,5 kg Rhabarber, geschält und in feine Stückchen geschnitten
  • 1 Vanilleschote, ausgekratzt
  • 1 Päckchen 1:3 Gelierzucker

Rharbarer, Vanille und Gelierzucker miteinander vermengen und etwa 1 Stunde ziehen lassen. Dann die Marmelade nach Gelierzuckerpackungsbeilage zubereiten (bei mir heißt das: 4 Minuten sprudelnd kochen). Dann alles in sterile Gläschen abfüllen, ja und das war’s auch schon! Ein schönes Frühstück wünsche ich!

Share

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *