Knusprig, weicher, leckerer Rhabarber-Crumble

,

Rhabarber-Crumble | chestnutandsage.de

Neulich auf dem Markt habe ich doch tatsächlich die ersten Rhabarber-Stangen gesehen, die in mir eine leise Alarmglocke haben läuten lassen. Rhabarber… da war doch was… Natürlich! Mein Gefrierschrank! Der ist ja noch voll mit Rhabarber vom letzten Jahr! F***! Ich bin da ja schon irgendwie komisch: Da putze ich Obst und Gemüse, bereite es vor und friere es ein, damit ich im Winter nicht auf diese wunderbaren Geschmäcker verzichten muss, und dann vergesse ich es. Und dann kommt jedes Jahr der Frühling so überraschend, dass ich schnell nochmal alles verbrauchen muss, was eigentlich für die kalten Monate gedacht war. Vergesslich oder bescheuert könnte man das nennen. Was soll’s. Jetzt hab ich zumindest keine Probleme was kleines, süßes für die Kaffeezeit vorzubereiten. Es gibt Rhabarber-Crumble. Da ich ja schon mehrfach erwähnt habe, dass ich nicht backen kann, ist ein Crumble für mich eine super einfache Sache, sozusagen ein Streuselkuchen ohne Boden.

Für 4 bis 6 Portionen braucht Ihr:

  • Saft von 2 Orangen
  • 200 g Zucker
  • 200 g Weizenvollkornmehl
  • 100 g Haferflocken
  • 2 TL Zimt
  • 200 g kalte Butter, in Würfel geschnitten
  • ca. 1 Kg Rhabarber, in Stücke geschnitten

Heizt den Backofen auf 200°C Ober/Unterhitze vor. Vermischt 100 g Zucker, Mehl, Haferflocken und Zimt in eine Schüssel und gebt die Butter dazu. Verknetet alls zu einem krümeligen Teig.
Gebt den Rhabarber in eine ofenfeste Form und bestreut ihn mit 100 g Zucker. Gießt den Orangensaft über den Rhabarber. Verteilt jetzt den krümeligen Teig auf dem Rhabarber und schiebt den Crumble dann für etwa 30 Minuten in den Backofen, bis der Rhabarber weich und der Teig eine schöne, goldene Farbe angenommen hat.
Nehmt den Crumble aus dem Ofen und lasst ihn noch ein wenig abkühlen, bevor Ihr ihn genießt!

 

Share

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *