Oktop(l)ussalat

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Was habe ich für ein Glück mit meiner Familie… wer kann das schon von sich behaupten? Ich auf jeden Fall. Glückspilz der ich bin besteht sie nämlich aus einer Reihe von Dauer-Kochkurs-Teilnehmern, die ebensolche Freude wie ich dabei haben, zu kochen und zu schnibbeln und in der Küche zu stehen. Und weil ich eben diese Familie am vergangenen Wochenende besucht habe, konnte ich endlich an ihrem neuen Wissen und Können, das in zahlreichen Kochkursen erworben wurde, teilhaben und mich bekochen lassen. Wie gesagt: ich bin ein Glückspilz. I. hat die Zubereitung des Kraken in einem italienischen Kochkurs-Küchenladen-Event gelernt, und was soll ich sagen… so zubereitet, mit frischem und knackigem Gemüse, in Weißwein und Kräuter gegart, schmeckt dieser Meeresbewohner zart und aromatisch, einfach genau so, wie man an einem lauen Sommerabend essen möchte.

Die Zubereitung der Kraken ist ganz einfach. Keine Angst! Die Tiere werden weder hart, noch gummiartig, sondern zart, weich und lecker. Ihr müsst sie nur mindestens 1 Stunde lang in Salzwasser kochen mit

  • Weißwein
  • Thymain
  • Rosmarin
  • Lorbeerblätter
  • Pfefferkörner

dann kann man wirklich nichts falsch machen. Mengenangaben gibts hier übrigens nicht. Es geht also nach Gusto. Die Fangarme der weichen Kraken werden dann, je nach Größe der Tiere, in ca. 1 cm große Stücke geschnitten.

Dazu gibt es Gemüse, dass ein wenig in Olivenöl angeschwitzt wird. Man kann hier variieren, je nachdem, welches Gemüse man gerne mag. Wir haben das folgende verwendet:

  • 2 rote Paprika
  • 2 Möhren
  • 1 Zucchini

Man kann aber auch Sellerie und Fenchel nehmen, das passt auch gut! Das Gemüse wird in feine Streifen geschnitten und mit Olivenöl angebraten. Wenn das Gemüse fertig ist, kann alles vermischt werden, und mit Olivenöl und Zitronensaft, Salz und Pfeffer, sowie feingehackter Petersilie abgeschmeckt werden.

So saßen wir dann schlemmend in der Abendsonne, beobachteten die Hausrotschwänzchen bei ihren ersten Flugversuchen und erfreuten uns einfach so an diesem schönen Abend. Hach… eigentlich sollte es immer so sein, oder? Übrigens kann ich mir diesen Witz nicht verkneifen: Was lebt im Ozean und kann gut rechnen? Ein Oktoplus. Ich find’s witzig. Aber ich bin halt auch ein einfaches Gemüt…

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