Laksa

,

Laksa gilt als das Nationalgericht Singapurs, und ist viel mehr als eine einfache Nudelsuppe. Hier im grauen Delta ist es vor allem ein Sehnsuchtsgericht nach Urlaub in wärmeren Gefilden. Den Urpsrung hat das Gericht wohl in Malaysia und gilt dort als das Gericht der 1000 Zutaten. Das soll hier an der Stelle aber nicht abschrecken, weil ganz so viele Zutaten braucht man – versprochen! – nicht. Auf Spiegel online habe ich den schönen Artikel “Verrückt nach Laksa” gefunden, nachlesen könnt ihr ihn hier.

Laksa

Das folgende Rezept, das ich zubereite, ist aus dem Kochbuch “Vegetarisch genießen”, aus dem GRÄFE UND UNZER Verlag. Das Kochbuch ist nach Jahreszeiten gegliedert, was ich sehr schätze, denn nichts ist schlimmer als Erdbeeren im Winter. Das Kochbuch ist der ideale Begleiter durch den Alltag, da die Rezepte meist einfach und die Zutaten im Supermarkt um die Ecke erhältlich sind. Ich verwende dieses Kochbuch sehr häufig, allerdings habe ich mich um das Laksa lange gedrückt, weil ich mir nicht so sicher war, ob das gut ist. Aber: Es ist hervorragend! Das Rezept ist zwar für vier Personen, und wir nur zu zweit, aber es war so lecker, dass Herr S. und ich für mindestens Drei gegessen haben. Manchmal kann man einfach nicht aufhören. Außerdem habe ich zu Weihnachten einen Asia-Schmortopf von Emile Henry bekommen, der einfach danach geschrien hat, in ihm eine asiatische Suppe zuzubereiten.

Hier also die Einkaufsliste – ich hoffe, ihr habt einen gut sortierten Asialaden in eurem Wohnort:

  • 100 g Reisnudeln
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 Schalotte
  • 3 Knoblauchzehen
  • 5 cm Ingwerwurzel
  • 5 cm Galgant
  • 2 rote Chilischoten
  • 4 EL Erdnüsse
  • 2 TL Kurkuma
  • 3 EL Öl
  • 1 EL gekörnte Brühe
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 400 ml Kokosmilch
  • Korianderblättchen
  • Sojabohnensprossen

Die Zubereitung könnt ihr auf Küchengötter.de nachlesen. Anstelle des grünen Spargels nehme ich 350 g Zuckerschoten und 150 g Erbsen. Und weil ich Laksa gerne nicht ganz so flüssig mag, nehme ich nur 700 ml Brühe, anstelle des ganzen Liters. Wenn ihr kein Galgant bekommt, verwendet einen Stängel Zitronengras. Außerdem habe ich nicht nur 100 g Reisnudeln, sondern 150 g verwendet, weil ich gerne Nudeln esse. Der Geschmack der Laksa ist süß und sauer, mild und scharf, herb und ein wenig bitter…. ich kann’s nicht anders beschreiben, aber es erinnert mich doch wirklich sehr an Südostasien…. einfach Lecker!

Share

2 comments on “Laksa

  1. Nathalies Bistro
    18. Februar 2012 at 09:47

    Hört sich toll an. Man findet hier so viele leckere Sachen :). Hier werde ich öfter mal vorbeikommen…

    • chestnutandsage
      18. Februar 2012 at 14:43

      Ja dann herzlich willkommen! Ich freue mich über jeden, der hier vorbeischaut!

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *