Blumenkohl im Ganzen gegart mit Tomatensoße

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Der Winter, oder das winterliche Wetter, zieht sich ja doch schon eine Weile, und wie es scheint, wird sich daran auch noch nicht so viel ändern. Wintergemüse zählt auch nicht so zu meinen liebsten Gemüsen. Aber Blumenkohl geht gut. Der ist ja auch nicht so, nennen wir es “kohlig”, wie z.B. Grünkohl. Vor allem mit dieser feinen, italienisch angehauchten Zubereitungsart. Zuerst bereitet man die Tomatensoße vor, dann setzt man den Blumenkohl komplett in den Topf und gart ihn in der Soße. Man sollte hier nicht zum größten Blumenkohl greifen den man findet, sondern einen kleineren, der auch in einen nicht so großen Topf passt, ansonsten dauert die Zubereitung ewig.

Blumenkohl im Ganzen gegart

  • 1 Zwiebel, in feine Ringe geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, in feine Scheiben geschnitten
  • 1 Nelke, 1 Sternanis, 1 Lorbeerblatt
  • 1 Schuß Rotwein
  • 400 g Dosentomaten
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Handvoll schwarze, schrumpelige Oliven
  • 1 Blumenkohl
  • 1/2 Bund Petersilie, grob gehackt

Olivenöl im Topf erhitzen und die Zwiebel, den Knoblauch, die Nelke, die Sternanis und das Lorbeerblatt zusammen anschwitzen. Das Ganze mit einem Schuß Rotwein ablöschen und ein wenig köcheln lassen. Nelke, Sternanis und Lorbeerblatt entfernen und die Tomaten zugeben. Die Tomatensoße salzen, pfeffern und eine kleine Prise Zucker zugeben. Den Deckel auf den Topf geben und das ganze 15 Minuten kochen lassen. Den Blumenkohl in den Topf setzen, die Oliven dazu geben, den Deckel wieder drauf und dann alles so lange kochen lassen, bis der Blumenkohl weich ist. Am Ende die Petersilie zugeben und dann ist’s eigentlich auch schon gut… jetzt schnell an den Tisch und den Blumenkohl aufteilen. Dazu ein wenig Brot und … Lecker!

Die Idee zu diesem Rezept kommt mal wieder von Herrn Oliver, der Fuchs, der weiß halt einfach wie’s geht. Allerdings finde ich die Tomatensoße in dem Originalrezept zu langweilig, deshalb habe ich sie ein wenig aufgemotzt.

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One comment

  1. Ronny
    22. Dezember 2016 at 09:33

    Ein tolles Rezept, so verdammt lecker! Bei der Tomatensoße spiele ich immer ein bisschen. Mal nehme ich Rotwein, mal Portwein, mal Balsamico-Essig… da kann man den Geschmack immer ein bisschen variieren.
    Ich kannte das Rezept auch aus dem Kochbuch von J. O., aber die Idee mit Anis, Lorbeer und Nelke ist einfach besser!

    Danke!

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