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Sie springt. Sie springt und das Wasser umschließt sie. Kleine Bläschen steigen an ihren Beinen hinauf, Kribbeln auf ihrer Haut und lassen sie wie ein Korken an die Oberfläche ploppen. So klein ist sie, so leicht. Wie bei einer kleine Seespinne schlagen ihre Arme und Beine um sie. Sie prustet, schnappt nach Luft, als wären ihreWeiterlesen…

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Die Männer in schwarz, die morgens an den Bahnhöfen dieser Welt stehen, gezwängt in die immergleiche und fantasielose Uniform, tragen ihre Rollkoffer bei sich, in denen sie ihre kontrollierten Emotionen transportieren, ohne die sie nicht leben können. Am Ziel ihrer Reisen angekommen, stecken sie die Schwalbenschwänze unter auf Hochglanz polierte Tischplatten, halten sie dort gefangen anstattWeiterlesen…

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Ich bin ein Fan von klaren Aussagen. Inhaltsleeres Geschwurbel, das meist das gedankliche Chaos oder die geistige Windstille des Vortragenden widerspiegelt, ist mir zutiefst zuwider. Kein Wunder also, dass ich bei „1 Kilo Avocado benötigt 1000 Liter Wasser“ aufmerke. Denn ein Kilo Tomaten braucht, im Gegensatz zur grünen Fettfrucht, nur 180 Liter Wasser bis esWeiterlesen…

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Das größte Geschenk ist, in ein Land zu reisen, dessen Sprache man nicht spricht. Es entspannt, keine Gesprächsfetzen im Vorbeigehen aufzufangen, keine Nachrichten zu lesen, die in Cafés ausliegenden Zeitungen stehen, keine Botschaften ins Unterbewusstsein geschustert zu bekommen, die von Plakatwänden wie steter Tropfen den Stein en passant höhlen. Das ist für mich die schönste FormWeiterlesen…

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