Spanakopita

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Filoteig-Kuchen | Spanakopita mit Spinat,Lauch und Feta | chestnutandsage.de

Die Prima Donna liegt auf der Couch, schläft ihren Rausch aus. Der rosafarbene Morgenmantel ist ihr etwas über die Schulter gerutscht, vermutlich trug sie ihn den ganzen Tag, trägt man ihn nur lang genug, wird der nächste Morgen schon wieder kommen und man somit wieder angemessen gekleidet. Der Fernseher läuft, ein trauriger Stummfilm flimmert in ein trauriges Leben. Die leeren Flaschen, die einst billige Tropfen enthielten die auf verglühende Lebenszeit tropften, liegen auf dem Boden verstreut. Sie sind so leer wie mein Geist, der es nur noch schafft, Minuten zu zählen. Die seit dem Beginn des ersten Aktes vergangen sein könnten. Vermutlich sind es noch keine fünf, die würde ich gerne gerade sein lassen, und doch sitze ich in dieser Oper und blicke auf das düstere Bühnenbild. Die Prima Donna ist mittlerweile erwacht, fast möchte man ihr ein Pfefferminz reichen, man kennt ja den bitteren Geschmack, der sich nach einer durchzechten Nacht im Mund breit macht. Doch das Orchester sitzt im Graben, der sich selten so tief auftut wie heute zwischen mir und der Hochkultur, und verhindert damit den edlen Akt der Eigennützigkeit. „Komm, mir gehn zum Griechen!“ raunt es hinter mir. Nicht zu mir. Aber der Gedanke manifestiert sich. Ach, zum Griechen, wo sich der Duft frischer Kräuter und aromatischen Knoblauchs wie die berühmte Gastfreundschaft um einen schmiegt. Wo köstliche Mezedes zu Ouzo gereicht werden. Ach, zum Griechen, wären wir nur schon dort! Doch die Prima Donna singt und besingt ihr trauriges Dasein, von dem ihr nur noch vom Gong eine kurze Auszeit gegönnt und mir damit die Möglichkeit zur Flucht ermöglicht wird. Die Garderobenfrau lacht, die Nacht umarmt mich und ich eile zum Griechen. Wohin auch sonst.

Für einen kleinen Spanakopita – einem Spinatkuchen – brauchst Du:

(Für eine Pfanne/Auflaufform mit 22 cm Durchmesser)

  • 200 g Spinat, grob gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 Stange Lauch, in Ringe geschnitten
  • 4 Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 100 g Feta, zerkrümelt
  • 1/2 Bund Petersilie, fein gehackt
  • 1 Ei, verquirlt
  • 2 große Blätter Yufka-Teig
  • Olivenöl
  • 1 TL Mohn

Heizt den Backofen auf 180°C vor.
Erhitzt etwas Öl in einer Pfanne und dünstet darin den Lauch und die Frühlingszwiebeln an. Schmeckt den Lauch mit Salz ab, gebt alles dann in eine Schüssel und stellt sie beiseite.
Gebt den Spinat und den Knoblauch in die Pfanne, in der ihr eben den Lauch zubereitet habt, und dünstet darin den Spinat. Schmeckt ihn mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat ab. Gebt den Lauch dann zum fertigen Spinat und lasst alles etwas abkühlen.
Vermischt 2 EL Olivenöl mit 2 EL Wasser. Bestreicht die Teigblätter mit der Mischung, sodass die Blätter schön weich und elastisch werden. Legt die Blätter dann entweder in eine ofenfeste Pfanne oder eine Auflaufform.
Gebt in die Spinatmischung ein verquirltes Ei und zerkrümelten Feta. Vermischt alles gut miteinander und gebt die Füllung dann in die mit Teig ausgelegte Form. Klappt die Teigränder über der Füllung zusammen.
Träufelt nochmal etwas Olivenöl über den Kuchen und bestreut alles mit dem Mohn.
Schiebt den Spanakopita für 15 Minuten in den Ofen, bis die Oberfläche goldgelb ist.

Ihr könnt den Kuchen warm, lauwarm oder kalt essen und mit einem kleinen Salat dazu habt ihr eine fantastische Hauptspeise.
Habt einen schönen Sonntag!
Julia

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4 comments on “Spanakopita

  1. Fabian
    15. April 2018 at 14:28

    Hihi,
    ich hab gestern noch ne Packung Filo Teig in der Hand gehabt wo das Rezept hinten drauf steht und mir gedacht „Spanakopita. Lustiger Name“
    Naja, jetzt gibts das halt morgen zum Abendessen :-D

    VG,
    Fabian

    • Julia
      15. April 2018 at 19:16

      Hehe, das ist ja ein Zufall! Aber manchmal ist es ja so, dass man zum Beispiel nur noch Minis sieht, wenn man sich überlegt, ein neues Auto zu kaufen ;)
      Lass Dir den Kuchen auf jeden Fall schmecken!
      Liebe Grüße
      Julia

  2. Lena
    18. April 2018 at 15:14

    Liebe Julia, das klingt fabelhaft und so einfach. Da es sicher auch mit Mangold geht, werde ich es nachkochen, sobald mein Saisongarten welchen hergibt. Ich wollte nämlich schon ganz lange man Spanakopita machen :)
    Deine Lena

    • Julia
      20. April 2018 at 14:55

      Ach natürlich geht das auch mit Mangold, Lena! Na klar :) Lass es Dir dann auf jeden Fall schmecken, ja?
      Liebe Grüße <3
      Julia

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