Pumpkin Spice Granola

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Kürbis-Granola | chestnutandsage.de

Die Farbe Orange mag ich nicht. Zu plump ist sie, zu ordinär. Wie das Gelb von Sonnenblumen. Natürlich nicht das gelb der van-Gogh’schen Sonnenblumen, sondern das Gelb der Feldsonnenblumen, die ihre Hälse auch nur nach der recken, die sie gerade am meisten beeindruckt. Auf sonnengelb lasse ich jedoch nichts kommen. Dabei haben Forscher heraus gefunden, dass Essen besonders gut schmecke, wenn es aus orangefarbenen Behältnissen verspeist werden würde. Wie sie zu dieser Erkenntnis gekommen sind, frage ich mich. Vermutlich haben sie, die Forscher, es so getan wie alle Forscher es tun und haben sich der Versuche an Affen bemüht. Vielleicht sogar an Orang Utans, die mit ihrem dicken, orange-braunen Fell und einer genetischen Übereinstimmung von 97% dem Menschen so nahe sind, dass sie die perfekten Versuchsobjekte darstellen. Ob die Forscher diese Versuchsanordnung wohl bewusst gewählt haben? Ein orangefarbenes Wesen, dass aus orangefarbenen Schüsseln und Töpfen isst, dem muss es doch besonders gut schmecken. Wobei ich bezweifle, dass den bedauernswerten Kreaturen, die in den Laboren dieser Welt darben, überhaupt etwas schmeckt. Was mich wieder zu meiner allgemeinen Skepsis der Farbe Orange und damit auch dem Herbst gegenüber bringt. Denn kaum haben sich die Spitzen der Blätter gelb verfärbt, schimmern sie auch schon orange im goldenen Sonnenlicht, fallen dann alsbald herab auf die Hausmeisterinnen dieser Welt die mit ihren Laubbläsern auch noch dem letzten Igel die Behausung streitig machen. Zurück bleibt der Winter.

Für 1 großes Backblech Pumpkin Spice Granola braucht Ihr:

  • 100 g gehobelte Mandeln
  • 500 g Haferflocken
  • 100 g Kokosraspeln
  • 3 TL Zimtpulver
  • 2 TL Ingwerpulver
  • 1/2 TL gemahlene Nelken
  • 1 großzügige Prise Muskat
  • 1 TL Salz
  • 250 g Kürbispüree*
  • 70 ml Kokosöl
  • 70 ml Ahornsirup
  • 3 EL Muskovadozucker
  • 3 EL gerösteter Buchweizen

*Kürbispüree könnt ihr einfach selber machen: Schneidet 250 g Hokkaidokürbis in kleine Würfel und kocht sie mit wenig Wasser weich. Püriert den Kürbis, fertig ist das Kürbispüree.

Heizt den Backofen auf 170°C vor.
Vermischt die trockenen Zutaten (bis auf den Muskovadozucker und den Buchweizen) miteinander. Gebt dann die flüssigen Zutaten hinzu.
Verknetet mit den Händen alles gut miteinander. Achtet darauf, dass ihr schöne große Müsliklumpen bekommt, so wird das fertige Müsli am meisten knuspern.
Gebt das Müsli jetzt auf ein Backblech und schiebt es in den Ofen. Lasst das Granola etwa 35 Minuten backen und wendet es alle 10 Minuten, sodass nichts anbrennt. Verlasst Euch am besten auf Eure Nase, so lange das Granola herrlich duftet, ist alles ok – wenn es brenzlich wird, riecht ihr das auf jeden Fall.
Nehmt das Müsli dann aus dem Ofen, mischt den Buchweizen unter und streut 3 EL Muskovadozucker über das noch heiße Müsli.

Ihr mögt Kürbis nicht nur zum Frühstück, sondern auch mittags und zum Abendessen? Wie wäre es mit einer kräftigen Kürbissuppe mit Kokosmilch, einem spätsommerlichen Kürbissalat mit Tomatengebackenen Kürbisspalten mit Linsen oder Pasta mit frittiertem Salbei und cremiger Kürbissoße?

Habt ein schönes Wochenende!
Julia

Photo Credit: rechtes Bild mit den Kürbissen von Sydney Zentz via unsplash.com

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10 comments on “Pumpkin Spice Granola

  1. Miriam
    4. November 2017 at 12:01

    Orange mag ich als Farbe auch nicht so arg – im Essen in Form von Kürbis oder (höhö)Orangen dafür umso lieber :) Pumpkin Spiced Granola gab es bei mir letztes Jahr auch schon, aber irgendwie ess ich momentan lieber Haferbrei als dass sich die Granolaproduktion wieder lohnen würde.
    Lg, Miriam

    • Julia
      4. November 2017 at 20:06

      Also Orangen sind natürlich von allem ausgenommen! Außerdem kaufe ich meist Blutorangen, da kommt dann noch immer ein wenig Lila ins Spiel ;)
      Liebe Grüße!
      Julia

  2. Sabrina
    4. November 2017 at 16:05

    Du kannst Gedanken lesen! Pumpkin Spice Granola stand hier fürs Wochenende auf dem Plan, und jetzt muss ich nicht mal mehr nach einem Rezept suchen. Wird das Müsli denn trotz des Kürbispürees schön knusprig?
    Im Übrigen fand ich Orange schon immer schrecklich. Wie vor 2, 3 Jahren plötzlich eine orange Bluse den Weg in meinen Schrank fand, kann ich mir bis heute nicht erklären – aber wir haben uns mittlerweile aneinander gewöhnt.
    LG
    Sabrina

    • Julia
      4. November 2017 at 20:11

      Ja, das kann ich ! Ich hatte auch erst meine Zweifel wegen des Kürbispürees, die aber unbegründet waren. Dank des Pürees lässt sich die ganze Haferflockenmasse super kneten und es gibt so richtig schöne große Knusperbollen. Ich bin übrigens ganz schön überrascht, dass die Abneigung gegen Orange doch eher verbreitet ist. Aber – wie man sieht, kann man sich sogar an diese Farbe gewöhnen ;)
      Liebe Grüße!
      Julia

  3. Ye Olde Kitchen
    5. November 2017 at 08:05

    Ich mag orange ganz gern, vor allem im Garten. Gerade blühen die Tagetes und die Ringelblumen noch so herrlich. Die Blätter sind schon braun und wurden für Igel und sonstiges Getier unterm Baum zusammengerecht. Das Rezept kommt uns gerade recht, essen wir doch so gern Müsli. Und es gibt noch zwei große Muskatkürbisse zu verarbeiten.

    • Julia
      5. November 2017 at 14:42

      Ja, ok, so ist orange gar nicht so übel ;) Und mit zwei Muskatkürbissen habt ihr ja wirklich was vor, so viel Müsli kann man ja kaum essen! Ich bin gespannt, was ihr alles draus macht!
      Liebe Grüße
      Julia

  4. brittakama
    5. November 2017 at 09:24

    Yum. Das liest sich ja äußerst lecker :) Wie lange ist das Granola denn haltbar mit dem Kürbis darin?

    • Julia
      5. November 2017 at 14:38

      Also ich hab das Granola vor vier Wochen gemacht und noch ist es tipptopp. Es ist allerdings auch nur noch wenig übrig, ich ess es jetzt halt dann auf und dann kann ich sagen, dass es sich zumindest 5 Wochen lang gehalten hat ;)

  5. Papa Schulz
    6. November 2017 at 10:04

    Ich glaube, ich muss hier einmal eine Lanze brechen für Orange – meine absolute Lieblingsfarbe ;-)

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