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Hummus | chestnutandsage.de

Der Siegeszug des Hummus zeigt, dass die Kichererbsenpaste nicht nur in der arabischen Welt, sondern auch in der kulinarisch globalisierten Welt beliebt ist. Die Kichererbsen erhalten durch das Tahini – einer Paste aus geröstetem Sesam – einen nussigen Geschmack, der Kreuzkümmel steuert durch sein sehr eigenes Aroma eine wunderbare Geschmacksnote bei. Weiterlesen…

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Dieser Gemüsesalat ist aus dem Kochbuch „Oriental Basics“ von Sebastian Dickhaut und Cornelia Schinharl, das im Gräfe und Unzer Verlag erschienen ist. Die „Basics“-Serie gibt es ja mittlerweile für alles und jeden: Italien, Asien, Frankreich, Fisch, Fleisch, Vegetarisch, für die Familie, für’s Grillen und für Cocktails. Und ich finde, dass sie für das doch relativ kleine Geld sehr gute Kochbücher sind: Es ist immer gut, wenn ich keine Probleme habe, die Zutaten im Supermarkt meines Vertrauens zu finden und wenn dann auch noch die Zubereitung mit überschaubarem Aufwand einfach gelingt, dann kann es sein, dass ein Kochbuch häufiger zum Einsatz kommt. So ist das eben mit den „Basics“-Kochbüchern. Die Aufmachung dieser Buchserie halte ich allerdings für etwas fragwürdig. Die Gestaltung ist grenzwertig bunt und auf gute Laune getrimmt, aber ich kann halt auch mal mit einer Scheißlaune in der Küche stehen… wie dem auch sei: Bei der Zubereitung dieses Salats war meine Stimmung einwandfrei.

WarmerGemüsesalat

  • 1 Aubergine, etwa 500 g halbiert
  • 1 rote Paprika, halbiert und entkernt
  • 1 gelbe Paprika, halbiert und entkernt
  • Saft von 1 Zitrone
  • 1 Bund Petersilie, fein gehackt
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1/2 EL edelsüßes Paprikapulver
  • 1 Zwiebel, in feine Würfel geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, in feine Scheiben geschnitten

Den Backofen auf 220°C vorheitzen. Die Auberginen- und die Paprikahälften auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Das Gemüse auf der mittleren Schiene 20 Minuten backen, bis die Haut der Paprika und der Auberginen Blasen wirft. Die Paprikahälften dürfen ruhig dunkel werden, das macht gar nichts – im Gegenteil! Die entstehenden Röstaromen tragen zum guten Geschmack bei. Das Gemüse aus dem Ofen nehmen, die Häute der Paprikaschoten abziehen. Die Aubergine aus ihrer Haut löffeln. Das Gemüse in grobe Stücke schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch in einer Pfanne mit Öl 3-4 Minuten anbraten, dann das Paprikapulver zugeben und gut vermengen. Das Gemüse und die Hälfte der Petersilie zugeben und einmal gut durchschwenken. Den Zitronensaft zugeben, alles mit Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer abschmecken und auf Teller verteilen. Dazu schmeckt im Winter Hummus und Fladenbrot, im Sommer passen da vielleicht Oliven und Tomaten gut dazu – egal was, der Salat ist einfach super lecker!

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Wie ja schonmal gesagt, ist wohl die zweitbeliebteste Pizza der Deutschen die Pizza Funghi. Deshalb machen wir heute eine Pizza mit Pilzen, die im Ganzen bleiben, und dann auch noch gefüllt werden.

Pizza mit ganzen Pilzen

  • Pizzateig
  • ca. 14 große Champignons, Stiel entfernt
  • 2 Kugeln Büffelmozarella
  • 50 g Semmelbrösel
  • 30 g Parmesan
  • 1/4 Bund Petersilie, fein gehackt
  • abgeriebene Schale 1/2 Zitrone
  • 30 g Butter, geschmolzen
  • Salz, Pfeffer, Olivenöl

Den Backofen auf 200°C vorheitzen. Semmelbrösel, Parmesan, Petersilie, Zitronenschale und Butter vermischen. Die Pilze mit der Semmelbröselmischung füllen. Den Pizzateig mit dem Mozarella belegen. Die Pilze auf dem Mozarella verteilen. Wenn’s eng wird auf dem Blech ist das nicht schlimm, die Pilze schnurzeln sowieso zusammen, dann wird’s wieder übersichtlicher. Wenn von der Semmelbröselmischung noch etwas übrig ist, einfach über die Pizza verteilen, das tut der Sache gut. Alles ein wenig salzen und pfeffern und mit gutem Olivenöl beträufeln. Die Pizza so lange backen, bis der Mozarella schön blubbert und der Teig goldbraun ist. Eine Flasche Rotwein aufmachen, hinsetzen, durchatmen…. Lecker!

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Zwei Eier im Glas | chestnutandsage.de

Würde man mich fragen, was ich für „typisch Deutsch“ halte, würde ich antworten: Die Frühstückskultur. Während in Frankreich das süße petit déjeuner, in England das herzhafte breakfast und in Spanien das karge desayuno vorherrscht, hat sich in Deutschland – angeblich auch durch den Einfluss von Vorabendserien wie Lindenstraße – über die Jahre eine recht üppige Variante der ersten Mahlzeit des Tages etabliert. Ich spreche jetzt nicht von dem normalen unter-der-Woche-Frühstück, sondern von dem, das am Wochenende stattfindet. Angeblich stehen auf dem deutschen Frühstückstisch Vollkornbrot und -brötchen, Marmelade, Nutella und Honig. Bei mir steht auf dem Frühstückstisch zusätzlich noch Käse und immer ein weich gekochtes Frühstücks-Ei. Das Wochenend-Frühstück ist für Herrn S. und mich ein festes Ritual: Tisch decken, Brezen und Brötchen holen, Eier kochen, Kaffee machen, Zeitung holen, mindestens eine Stunde sitzen bleiben. So beginnt das Wochenende entspannt, man weiß, dass man nochmal eine Stunde Zeit hat um wach zu werden, und dann erst muss man sich dem Tag mit all seinen eventuellen Widrigkeiten stellen. An seltenen Tagen, und wenn es die motorischen Fähigkeiten schon zu lassen, gibt es bei uns anstelle des Frühstückseis zwei Eier im Glas. Lange war ich mir nicht so sicher, wie das wohl aussehen soll, zwei Eier im Glas. Ich hatte die Vorstellung eines Wasserglases, in dem zwei Eier sind. Nachdem ich diese Eier-Variante aber im Café Viktor probiert hatte, war ich doch sehr angetan. Man sollte sich dafür ein paar kleine Weck-Gläser anschaffen, damit die Eier auch noch nett aussehen. Weiterlesen…

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Pizza with pears and taleggio | chestnutandsage.de

Pizza, Pizzatag, es muss einfach sein! Ohne diesen Tag ist die Woche keine Gute. Angeblich essen die Deutschen am allerliebsten Salamipizza. Das hab ich irgendwo mal gelesen, aber nagelt mich bitte nicht drauf fest, wenn es anders sein sollte. An zweiter Stelle stünde angeblich die Pizza Funghi, aber auch hier ist die Quelle fraglich… Ich bin Fan ungewöhnlicher Pizza-Kombinationen, heute deshalb aufgemotzte Pizza bianca mit Birne und Salbei. Käse und Obst passt ja meistens gut, Salbei und Birne auch – los geht’s also!

Für ein Blech Pizza braucht Ihr:

  • Pizzateig
  • 1 Birne, entkernt und in dünne Scheiben geschnitten
  • 150 g Taleggio, in Scheiben geschnitten
  • 50 g Pecorino, gerieben
  • ca. 10 Salbeiblättchen
  • Salz und Pfeffer
  • Olivenöl

Heizt den Backofen auf 220°C Umluft vor.
Verteilt den Taleggio und die Birnenscheiben auf dem Pizzateig.
Bestreut dann alles gleichmäßig mit dem geriebenen Pecorino und den Salbeiblättchen.
Beträufelt die Pizza mit Olivenöl, ein wenig Salz und viel schwarzem Pfeffer.
Schiebt die Pizza in den Ofen und lasst sie dort 10-15 Minuten backen, bis der Käse schön braun ist und freudig vor sich hinblubbert.

Ihr Lieben, genießt Eure Pizza!
Liebe Grüße,
Juia

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Laksa gilt als das Nationalgericht Singapurs, und ist viel mehr als eine einfache Nudelsuppe. Hier im grauen Delta ist es vor allem ein Sehnsuchtsgericht nach Urlaub in wärmeren Gefilden. Den Urpsrung hat das Gericht wohl in Malaysia und gilt dort als das Gericht der 1000 Zutaten. Das soll hier an der Stelle aber nicht abschrecken, weil ganz so viele Zutaten braucht man – versprochen! – nicht. Auf Spiegel online habe ich den schönen Artikel „Verrückt nach Laksa“ gefunden, nachlesen könnt ihr ihn hier.

Laksa

Das folgende Rezept, das ich zubereite, ist aus dem Kochbuch „Vegetarisch genießen“, aus dem GRÄFE UND UNZER Verlag. Das Kochbuch ist nach Jahreszeiten gegliedert, was ich sehr schätze, denn nichts ist schlimmer als Erdbeeren im Winter. Das Kochbuch ist der ideale Begleiter durch den Alltag, da die Rezepte meist einfach und die Zutaten im Supermarkt um die Ecke erhältlich sind. Ich verwende dieses Kochbuch sehr häufig, allerdings habe ich mich um das Laksa lange gedrückt, weil ich mir nicht so sicher war, ob das gut ist. Aber: Es ist hervorragend! Das Rezept ist zwar für vier Personen, und wir nur zu zweit, aber es war so lecker, dass Herr S. und ich für mindestens Drei gegessen haben. Manchmal kann man einfach nicht aufhören. Außerdem habe ich zu Weihnachten einen Asia-Schmortopf von Emile Henry bekommen, der einfach danach geschrien hat, in ihm eine asiatische Suppe zuzubereiten.

Hier also die Einkaufsliste – ich hoffe, ihr habt einen gut sortierten Asialaden in eurem Wohnort:

  • 100 g Reisnudeln
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 Schalotte
  • 3 Knoblauchzehen
  • 5 cm Ingwerwurzel
  • 5 cm Galgant
  • 2 rote Chilischoten
  • 4 EL Erdnüsse
  • 2 TL Kurkuma
  • 3 EL Öl
  • 1 EL gekörnte Brühe
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 400 ml Kokosmilch
  • Korianderblättchen
  • Sojabohnensprossen

Die Zubereitung könnt ihr auf Küchengötter.de nachlesen. Anstelle des grünen Spargels nehme ich 350 g Zuckerschoten und 150 g Erbsen. Und weil ich Laksa gerne nicht ganz so flüssig mag, nehme ich nur 700 ml Brühe, anstelle des ganzen Liters. Wenn ihr kein Galgant bekommt, verwendet einen Stängel Zitronengras. Außerdem habe ich nicht nur 100 g Reisnudeln, sondern 150 g verwendet, weil ich gerne Nudeln esse. Der Geschmack der Laksa ist süß und sauer, mild und scharf, herb und ein wenig bitter…. ich kann’s nicht anders beschreiben, aber es erinnert mich doch wirklich sehr an Südostasien…. einfach Lecker!

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