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Heute ist der erste Advent und ich finde, dass am ersten Advent gebacken werden sollte. Dabei kann ich gar nicht backen. Das liegt vor allem daran, dass die Toleranzen in den Kochbüchern fehlen: Ist es jetzt schlimm, wenn ich anstelle von 250 g Butter nur 200 g nehme, wie groß sollen die Eier sein (S, M, L?), wie flüssig darf der Teig maximal sein damit am Ende das Ergebnis gerade noch so zufriedenstellend ist, und so weiter. Geschickter wären doch Angaben wie: Wenn Sie ihre Kuchen fluffig mögen, verwenden Sie 220 g Butter, wenn er fester sein soll, 250 g Butter. Nehmen Sie 47 g Eiweiß und 65 g Eigelb. Super fänd ich das.

Und weil ich auch überhaupt kein Backbuch, dafür aber Unmengen an Walnüssen zu Hause habe, musste ich das Internet nach einem einfach klingenden Rezept durchforsten. Und man kann es kaum glauben, aber ich wurde fündig bei den Küchengöttern. Die hatten die ansprechendsten Bilder und das am einfachsten klingende Rezept. Das Ergebnis ist sehr gut, es war ja auch eine Gemeinschaftsleistung von Herrn S. und mir.

Walnußplätzchen

Bei wem die weihnachtlichen Gefühle noch nicht so recht aufkommen wollen, kann ich hiermit vielleicht eine kleine Hilfestellung leisten. Ich habe das Lied „Weihnachten ist eine schöne Zeit“ von Georg Kreisler das erste Mal vor zwei Jahren im Radio gehört, und war schwer begeistert. Ich meine, bei diesen Liedzeilen muss man einfach begeistert sein: „Und am Weihnachtsabend, wie erquicklich / Man speist mit den Verwandten, die man’s ganze Jahr vermied! / Nach dem Essen fühlt man sich so glücklich / Weil man die Verwandten dann ein Jahr lang nicht mehr sieht!“.

Leider verstarb Georg Kreisler diese Woche. In der Süddeutschen Zeitung wurde ihm dieser Artikel gewidmet.

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Gebratener Radicchio | chestnutandsage.de

Radicchio ist ja nun ein wenig bitter. Ich verwende ihn deshalb selten im Salat. Das ist genauso wie mit Chicorée oder Endivie – die verwende ich genauso selten. Dieses Rezept klang allerdings so lecker, dass ich es einfach mal ausprobieren musste. Ich habe es im Jamie Magazin, Heft Nr. 5, November/Dezember 2011, gefunden. Diese Ausgabe ist wirklich toll, denn nicht nur die klassischen Weihnachtsgerichte wie Truthahn, Schweinebraten oder glasierter Schinken sind darin enthalten, sondern auch die Vegetarier kommen voll auf ihre Kosten. Neben dem unten stehenden Rezept gibt es noch eine hervorragende Sammlung an außergewöhnlichen Weihnachtsessen, wie z. B. Nussbraten mit Wildpilzen oder eine Kübris-Spinat-Nudelrolle.

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Heute morgen musste ich zum ersten Mal das Auto freikratzen. Der Winter ist also da. Dagegen hilft nur ein wärmendes Gericht wie Rösti.

Ich liebe Rösti. Leider mache ich die viel zu selten, weil das Kartoffelreiben so aufwändig ist. Hat man aber Herrn S. an seiner Seite, wird das Kartoffelreiben viel einfacher, weil er das übernimmt. Ist halt ein Schatz, der Herr S.

Früher gab es zu den Rösti immer irgendein Geschnetzeltes – meist Kalb – mit Pilzen. Heute finde ich, dass angebratene Zwiebeln, oder wie jetzt eben, Schalotten in Portwein geschmort, am Besten passen.

Vor kurzem war ich bei C., die in der Migros schon halbfertige Rösti – also Röstirohmasse – gekauft hatte. Die waren auch wirklich gut, aber heute, ja heute trauen wir uns selber an deren Zubereitung.

Für die Portwein- oder auch Rotwein-Schalotten nehme ich:

Portweinschalotten

  • 400 g Schalotten, geschält und geschnitten
  • 1 EL Honig
  • 125 ml Portwein oder Rotwein
  • 50 ml Gemüsebrühe
  • Thymian nach Geschmack
  • 1 Lorbeerblatt

Schalotten anbraten, Honig dazu und kurz warten, Portwein und Gemüsebrühe dazu. Salzen und pfeffern, Thymian und Lorbeerblatt dazu. 20 Minuten köcheln lassen.

Für die Rösti nehme ich:

Rösti

  • 1 kg festkochende Kartoffeln, roh und kleingeraspelt
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuß

Die Zutaten vermischen, und jetzt entweder ein Riesenrösti machen oder viele kleine Rösti. Ich mache lieber ein Riesenrösti. Dazu nehme ich eine große Pfanne, ein wenig Butter rein, Kartoffeln rein, warten. Aber nicht so lange warten, bis der Rösti unten angebrannt ist. Wenn man den Eindruck hat, dass die eine Seite gut ist, sollte man einen Plan haben, wie man das Ding wendet. Ich nehme dazu einen Teller, aber auch dann ist das noch eine diffiziele Angelegenheit.

Wenn die andere Seite gut ist, dann raus mit dem Rösti, Portwein-Schalotten drüber….Lecker.

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Fein fein fein, wenn man Süßkartoffeln mag. Und es geht schnell, man muss nicht viel tun und kann sich entspannt vor den Backofen setzen und das erste Feierabendbier trinken.

  • 3 Süßkartoffeln
  • 150 g frischer Spinat
  • 4 Tomaten
  • 75 g Pinienkerne
  • Honig
  • Rotweinessig
  • Olivenöl

Backofen auf 2oo°C vorheizen. Süßkartoffeln schälen, in Spalten schneiden. Tomaten halbieren. Süßkartoffeln und Tomaten auf ein Backbleck, mit Olivenöl beträufelb, ordentlich salzen und pfeffern und für 25 Minuten in den Backofen. Spinat waschen. Honig, Essig, Öl zu einem Dressing verrühren.

Feierabendbier öffnen und vor den Backofen setzen.

Wenn die Süßkartoffeln weich sind, Pinienkerne drüber und nochmal 2 Minuten in den Backofen schieben.

Spinat auf den Teller, Süßkartoffeln, Tomaten und Pinienkerne drauf, Dressing drüber… Lecker.

Das Rezept ist aus dem Kochbuch „Schnelle Küche mit Stil“ von Donna Hay aus dem AT Verlag. Und aus irgendwelchen Gründen rutscht dieses Buch in meinem Stapel immer nach unten, obwohl es wirklich gut ist. Das Buch ist in die Bereiche Suppen, Salate, Nudeln & Reis, Huhn, Fleisch (höhö… wie immer: „Du isst kein Fleisch? Auch kein Huhn?“), Fisch und Meeresfrüchte, Gemüse und Süßes unterteilt. Was ich aber besonders gut finde an diesem Buch ist, dass zu vielen Fleischgerichten vegetarische Variationen angeboten werden. Das Rezept „Kalbskoteletts in Tomatensoße“ kann durch die vorgeschlagene Variation mit Haloumikäse und Fenchel einfach in ein fleischloses Rezept gewandelt werden.

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GeraspeltesGemüse

Ok, das klingt auf den ersten Blick nicht so spannend…. aber es ist wirklich ein Versuch wert, auch wenn die Zutatenliste ein wenig umfangreicher ist.

  • 2 Kugeln Büffelmozarella
  • 400 ml Joghurt
  • ein wenig glatte Petersilie, Minze und Basilikum
  • 1 unbehandelte Orange
  • 2 rote Chilies
  • 2 Möhren
  • 2 rote Beete (2 rote Beeten? Oder besser 2 rote Beeteknollen…)
  • 1 Zitrone
  • Olivenöl

Den Büffelmozarella auseinander brechen, die Kräuter klein schneiden und in den Joghurt geben, Orangenzeste dazugeben, gut verrühren und über den Büffelmozarella drüber. Das ganze dann in den Kühlschrank und eine halbe Stunde stehen lassen.

Die Möhren und die rote Beeteknollen schälen und raspel und mit Zitronensaft beträufeln, damit die Sache nicht braun anläuft. Weil sowohl die Möhren als auch die rote Beete so schöne bunt ist, finde ich, dass man die beiden Knollen nicht so sehr vermischen braucht…. ja, das Auge ist mit…

Das Wurzelgemüse auf einen Teller, Mozarella-Joghurt-Mischung drauf, ein wenig salzen und pfeffern und …. Lecker.

Gefunden habe ich das Rezept bei meinem tollen neuen Lieblingskoch Nigel Slater unter http://www.bbc.co.uk/food . Die Rezepte von ihm sind immer einfach und schnell zuzubereiten und folgen dem Motto „Jeder kann kochen“ … genau wie in Ratatouille.

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