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Pizza with pears and taleggio | chestnutandsage.de

Pizza, Pizzatag, es muss einfach sein! Ohne diesen Tag ist die Woche keine Gute. Angeblich essen die Deutschen am allerliebsten Salamipizza. Das hab ich irgendwo mal gelesen, aber nagelt mich bitte nicht drauf fest, wenn es anders sein sollte. An zweiter Stelle stünde angeblich die Pizza Funghi, aber auch hier ist die Quelle fraglich… Ich bin Fan ungewöhnlicher Pizza-Kombinationen, heute deshalb aufgemotzte Pizza bianca mit Birne und Salbei. Käse und Obst passt ja meistens gut, Salbei und Birne auch – los geht’s also!

Für ein Blech Pizza braucht Ihr:

  • Pizzateig
  • 1 Birne, entkernt und in dünne Scheiben geschnitten
  • 150 g Taleggio, in Scheiben geschnitten
  • 50 g Pecorino, gerieben
  • ca. 10 Salbeiblättchen
  • Salz und Pfeffer
  • Olivenöl

Heizt den Backofen auf 220°C Umluft vor.
Verteilt den Taleggio und die Birnenscheiben auf dem Pizzateig.
Bestreut dann alles gleichmäßig mit dem geriebenen Pecorino und den Salbeiblättchen.
Beträufelt die Pizza mit Olivenöl, ein wenig Salz und viel schwarzem Pfeffer.
Schiebt die Pizza in den Ofen und lasst sie dort 10-15 Minuten backen, bis der Käse schön braun ist und freudig vor sich hinblubbert.

Ihr Lieben, genießt Eure Pizza!
Liebe Grüße,
Juia

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Laksa gilt als das Nationalgericht Singapurs, und ist viel mehr als eine einfache Nudelsuppe. Hier im grauen Delta ist es vor allem ein Sehnsuchtsgericht nach Urlaub in wärmeren Gefilden. Den Urpsrung hat das Gericht wohl in Malaysia und gilt dort als das Gericht der 1000 Zutaten. Das soll hier an der Stelle aber nicht abschrecken, weil ganz so viele Zutaten braucht man – versprochen! – nicht. Auf Spiegel online habe ich den schönen Artikel „Verrückt nach Laksa“ gefunden, nachlesen könnt ihr ihn hier.

Laksa

Das folgende Rezept, das ich zubereite, ist aus dem Kochbuch „Vegetarisch genießen“, aus dem GRÄFE UND UNZER Verlag. Das Kochbuch ist nach Jahreszeiten gegliedert, was ich sehr schätze, denn nichts ist schlimmer als Erdbeeren im Winter. Das Kochbuch ist der ideale Begleiter durch den Alltag, da die Rezepte meist einfach und die Zutaten im Supermarkt um die Ecke erhältlich sind. Ich verwende dieses Kochbuch sehr häufig, allerdings habe ich mich um das Laksa lange gedrückt, weil ich mir nicht so sicher war, ob das gut ist. Aber: Es ist hervorragend! Das Rezept ist zwar für vier Personen, und wir nur zu zweit, aber es war so lecker, dass Herr S. und ich für mindestens Drei gegessen haben. Manchmal kann man einfach nicht aufhören. Außerdem habe ich zu Weihnachten einen Asia-Schmortopf von Emile Henry bekommen, der einfach danach geschrien hat, in ihm eine asiatische Suppe zuzubereiten.

Hier also die Einkaufsliste – ich hoffe, ihr habt einen gut sortierten Asialaden in eurem Wohnort:

  • 100 g Reisnudeln
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 Schalotte
  • 3 Knoblauchzehen
  • 5 cm Ingwerwurzel
  • 5 cm Galgant
  • 2 rote Chilischoten
  • 4 EL Erdnüsse
  • 2 TL Kurkuma
  • 3 EL Öl
  • 1 EL gekörnte Brühe
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 400 ml Kokosmilch
  • Korianderblättchen
  • Sojabohnensprossen

Die Zubereitung könnt ihr auf Küchengötter.de nachlesen. Anstelle des grünen Spargels nehme ich 350 g Zuckerschoten und 150 g Erbsen. Und weil ich Laksa gerne nicht ganz so flüssig mag, nehme ich nur 700 ml Brühe, anstelle des ganzen Liters. Wenn ihr kein Galgant bekommt, verwendet einen Stängel Zitronengras. Außerdem habe ich nicht nur 100 g Reisnudeln, sondern 150 g verwendet, weil ich gerne Nudeln esse. Der Geschmack der Laksa ist süß und sauer, mild und scharf, herb und ein wenig bitter…. ich kann’s nicht anders beschreiben, aber es erinnert mich doch wirklich sehr an Südostasien…. einfach Lecker!

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Thunfisch – dem Chicken of the Sea – aus der Dose kann man gegenüber stehen, wie man mag. Die einen sagen: Iiiieh! Katzenfutter! Die anderen mögen’s ganz gerne. Ich gehöre zu den Letzteren, wenn man ihn in unregelmäßigen Abständen konsumiert. Das Rezept gehört in die Kategorie Real Fast Food, weil man nicht mehr machen muss, als Pasta kochen und eine Thunfischpaste herzustellen. Am Ende vermischt man alles und hat dann – voilà – ein schnelles, leckeres Essen auf dem Tisch.

Pasta mit Thunfisch und Zwiebeln

  • 1 Dose Thunfisch
  • 1 rote Zwiebel, in feine Ringe geschnitten
  • 2 TL Kapern
  • Saft und Schale 1/2 Zitrone
  • 1 kleine grüne Chili, in feine Ringe geschnitten
  • 1/2 Bund Petersilie, grob gehackt
  • Salz, Pfeffer
  • Pasta

Pasta nach Packungsangaben garen. Thunfisch, Zwiebeln, Kapern, Zitronensaft und -schale, Chili und Petersilie zu einer mehr oder weniger homogenen Paste vermengen. Soweit würde das auch gut als Grundlage für Tuna-Sandwiches passen. Pasta abgießen, mit der Thunfischpaste vermischen und sofort servieren.

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Der Winter, oder das winterliche Wetter, zieht sich ja doch schon eine Weile, und wie es scheint, wird sich daran auch noch nicht so viel ändern. Wintergemüse zählt auch nicht so zu meinen liebsten Gemüsen. Aber Blumenkohl geht gut. Der ist ja auch nicht so, nennen wir es „kohlig“, wie z.B. Grünkohl. Vor allem mit dieser feinen, italienisch angehauchten Zubereitungsart. Zuerst bereitet man die Tomatensoße vor, dann setzt man den Blumenkohl komplett in den Topf und gart ihn in der Soße. Man sollte hier nicht zum größten Blumenkohl greifen den man findet, sondern einen kleineren, der auch in einen nicht so großen Topf passt, ansonsten dauert die Zubereitung ewig.

Blumenkohl im Ganzen gegart

  • 1 Zwiebel, in feine Ringe geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, in feine Scheiben geschnitten
  • 1 Nelke, 1 Sternanis, 1 Lorbeerblatt
  • 1 Schuß Rotwein
  • 400 g Dosentomaten
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Handvoll schwarze, schrumpelige Oliven
  • 1 Blumenkohl
  • 1/2 Bund Petersilie, grob gehackt

Olivenöl im Topf erhitzen und die Zwiebel, den Knoblauch, die Nelke, die Sternanis und das Lorbeerblatt zusammen anschwitzen. Das Ganze mit einem Schuß Rotwein ablöschen und ein wenig köcheln lassen. Nelke, Sternanis und Lorbeerblatt entfernen und die Tomaten zugeben. Die Tomatensoße salzen, pfeffern und eine kleine Prise Zucker zugeben. Den Deckel auf den Topf geben und das ganze 15 Minuten kochen lassen. Den Blumenkohl in den Topf setzen, die Oliven dazu geben, den Deckel wieder drauf und dann alles so lange kochen lassen, bis der Blumenkohl weich ist. Am Ende die Petersilie zugeben und dann ist’s eigentlich auch schon gut… jetzt schnell an den Tisch und den Blumenkohl aufteilen. Dazu ein wenig Brot und … Lecker!

Die Idee zu diesem Rezept kommt mal wieder von Herrn Oliver, der Fuchs, der weiß halt einfach wie’s geht. Allerdings finde ich die Tomatensoße in dem Originalrezept zu langweilig, deshalb habe ich sie ein wenig aufgemotzt.

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Kichererbsensalat

  • 400 g Kichererbsen
  • 1/2 Bund Petersilie, fein gehackt
  • 1/2 Bund Schnittlauch, fein gehackt
  • 1/2 Bund Koriander, fein gehackt
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 1/2 grüne Paprikaschote
  • 1 grüne oder rote Chilischote, fein gehackt
  • 4 EL Olivenöl
  • 4 EL Essig
  • Saft 1/2 Zitrone
  • 1 EL Kreuzkümmel, im Mörser etwas angestoßen
  • Salz und Pfeffer

Die Zubereitung ist ganz einfach: alles in einer Schüssel vermischen, salzen und pfeffern und ein wenig ziehen lassen.

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Silvester! Das Fest der überbrodenden und meist nicht erfüllten Erwartungen und Hoffnungen! Das mag jetzt etwas fatalistisch klingen, aber sind wir doch mal ehrlich! Wie ich in der Zeitung den Artikel von Dirk Peitz „Los Glück, finde mich!“ lese, nicke ich immer wieder und denke mir „Jajajajajaja! Genau!“. Schreibt der Gute da doch „Zwar ächzen alle immer unter Weihnachten, in Wahrheit aber ist Silvester viel unbarmherziger. Weihnachten ist in seiner Abfolge choreographiert, Silvester frei wählbar; und gerade die vielen Variablen machen es so unkontrollierbar.“ Wo Weihnachten das Fest der Familie sei, ist Silvester das Fest der Freunde, und die kann man sich ja bekanntlich selber aussuchen.

Herr S. und ich gehen heute zu unserem lieben M. Dort lassen wir es mal so richtig schön krachen (Schlecht! Ganz Schlecht! Ich weiß!) und essen Hummer. Den haben wir über unseren lokalen Fischhändler bekommen, der ihn uns auch schon vorgekocht hat. Eigentlich wollten wir das selber machen, aber auf die Frage, wie groß unser größter Topf sei (Antwort: 10 Liter), hat der gute Mann geantwortet, dass man mindestens einen 30 – 40 Liter Topf brauche, um die Hummer unter Tierschutzaspekten ordentlich – also schmerzfrei für das Tier – zu kochen. Und es sei ihm doch schon sehr wichtig, dass die „Tierle“ nicht leiden. Mir ist das auch wichtig, deshalb vielen lieben Dank für’s Vorkochen!

Hummer

Zum Hummer gibt es dann Baguette (M. vermutet, dass Silvester ein Fest der Baguette-Industrie sein muss), Aioli und eine Zitronen-Chili-Mayonnaise. Ich finde, Mayonnaise aufzubauen schon etwas tricky, aber mit diesem Rezept geht das super einfach.

  • 1 Eigelb
  • 1 gestrichenen TL Salz
  • 1 gestrichenen TL Senf
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • 250 ml Öl, z.B. Sonnenblumenöl

Eigelb, Salz, Senf und Zitronensaft mit einem Handrührgerät schaumig rühren. Das Öl in in ganz dünnem Strahl einlaufen lassen und immer weiter rühren. Wichtig ist, dass nicht das ganze Öl auf einmal aufgeschlagen wird, sonst bekommt man eine flüssige Ei-Öl-Masse, die niemand essen will. Ich bereite die Mayo zweimal zu, damit ich genug „Trägermaterial“ für die anschließend daraus resultierenden Soßen habe.

Für das Aioli presse ich jetzt so ca. 10 Knoblauchzehen und mische sie unter die Mayonnaise. Für die Zitronen-Chili-Mayonnaise, entkerne ich eine große rote Chilischote, schneide sie klein und mische alles mit dem Saft und der Schale von einer Zitrone oder Limette.

Das Grundrezept für die Mayo habe ich aus dem Kochbuch „Kochen und Backen nach Grundrezepten“ von Luise Haarer, das in 23. Auflage 1973, in der Burgbücherei Wilhelm Schneider erschienen ist. Es ist das beste Kochbuch, wenn man genau so kochen möchte, wie die eigene Oma. Das herrlich antiquierte Frauenbild und die wunderbaren Rezepte, die garantiert auf die Hüfte schlagen, machen dieses Buch zu einer wunderbaren Lektüre. Hier ein Auszug aus dem Vorwort: „Dieses freie, durchdachte, sinnvolle Kochen gibt erst die richtige Freude an der Arbeit und ist deshalb das Ziel für jede Hausfrau, die die Kochkunst meisterlich beherrschen will.“ Und über dem Kapitel der Mayonnaisen – hier noch Ölsoßen – steht: „Kalte Ölsoßen spielen in der vegetarischen Küche und bei der Bereitung von Rohkostsalaten eine große Rolle, weil man damit die fett- und eiweißarmen Rohgemüse aufwerten kann“. Wenn wir doch mal ehrlich sind (schon wieder!), dann spielt Mayo heute eigentlich keine Rolle mehr, aber lecker ist sie trotzdem!

In diesem Sinne: Kommt gut in das neue Jahr!

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