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Am Wochenende waren M. und T. zu Besuch bei Herrn S. und mir und ich hatte mir die ganze Woche schon überlegt, was ich da zu Essen machen könnte. Und da es so schön mild wurde dachte ich mir: Schluß mit diesem Winteressen, jetzt wird’s frühlingshaft! Und deshalb habe ich zur Vorspeise diesen Salat hier zubereitet, der wirklich fein ist. Der Karamel ist wunderbar knackig und der Ziegenkäse ist ganz weich, was wunderbar passt. Dazu das fruchtige Himbeeressig-Dressing, das ist einfach lecker!

Die Mengenangaben sind für 4 Personen.

Feldsalat mit Ziegenkäse

Für den karamellisierten Ziegenkäse:

  • 1 Ziegenkäserolle
  • Pfeffer
  • einige junge Zweige Rosmarin, gehackt
  • 2 EL Zucker

Die Ziegenkäserolle in 8 Teile schneiden und die Oberseite pfeffern und mit Rosmarin belegen. Den Pfeffer und den Rosmarin am besten ein wenig in den Käse drücken.
Den Zucker in einer Pfanne karamellisieren lassen. Die Ziegenkäsestückchen in das flüssige Karamell geben – nur ganz kurz und gleich wieder raus nehmen.

Für den Feldsalat:

  • 4 Handvoll Feldsalat
  • 3 EL Himbeeressig
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 TL Senf
  • 1 TL Honig
  • Salz, Pfeffer
  • 2 Handvoll Walnüsse

Die Zutaten zu einem Dressing verrühren und über den Feldsalat geben. Den Feldsalat auf vier Teller verteilen, den Ziegenkäse drauf geben, Walnüsse drauf… Lecker!

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Ziegenkäsesuppe | chestnutandsage.de

Herrschaften, was habe ich für ein Glück mit meinem Herrn S. Das muss mal gesagt werden. Denn was hat der Gute heute für mich gemacht? Richtig! Er hat mir mein Abendessen zubereitet. Vor kurzem war in der SZ-Serie „Freitagsküche“ ein Artikel darüber, wie Männer und Frauen kochen. Ich bring den jetzt nicht mehr so zusammen, was ich aber sagen kann ist, ja, da gibt es definitiv einen Unterschied, aber so groß ist der gar nicht: Wenn ich die Herren bei mir „auf Arbeit“ beobachte, wie die sich in der Mittagspause ihr Essen kochen, liebevoll schnibbeln, den Tisch decken und sich sogar Küchenrollen-Servietten basteln, dann bin ich schwer beeindruckt! Weiterlesen…

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Die Menschen am Flusse Po kochen ihren täglichen Brei langsam, »lentamente«, und deshalb heißt die Beilage Polenta – wäre eine schöne Erklärung für den Ursprung des Wortes.

Wäre das nicht eine wirklich schöne etymologische Erklärung? Das hab ich mir aber selber nicht ausgedacht, dieser Gedanke stammt von Hans Gerlach aus Gerlachs Alphabet.

Polentaschnitten mit Tomate und Ricotta

Die Mengenangaben sind für zwei Personen und den Tag darauf bleibt noch was übrig für’s Büro:

  • 180 g Instant-Polenta
  • 1 TL Koriandersamen, fein gemahlen
  • 1 kleine getrocknete Chili, fein geschnitten
  • 1 EL Olivenöl
  • 1/2 Zwiebel, in feine Würfel geschnitten
  • 1 Koblauchzehe, fein geschnitten
  • 3 getrocknete Tomaten, fein geschnitten
  • 1 TL Zitronenzeste
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Dose Tomaten
  • Salz, Pfeffer
  • Ricotta und Pecorino
  • Petersilie und Selleriegrün

Die Polenta nach Packungsangaben zubereiten. Wenn sie schön cremig ist, die Koriandersamen und die Chili zugeben, salzen und pfeffern. Den Backofen auf 200°C (Umluft mit Grill) vorheitzen. Die Polenta in eine Form geben, glattstreichen und abkühlen lassen. Derweilst das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel, den Knoblauch und die getrockneten Tomaten andünsten. Die Tomaten, den Zitronen und den Zucker zugeben, alles salzen und pfeffern und ein wenig vor sich hinköcheln lassen. Kurz bevor die Soße fertig ist die Zitronenzeste zugeben. Die mittlerweile abgekühlte und feste Polenta in ca. 5 x 5 cm große Stücke schneiden, in eine feuerfeste Form geben, mit der Tomatensoße bestreichen, Ricotta und Pecorino drüber verteilen und alles für ca. 10 – 15 Minuten ab in den Backofen. Wenn die Polenta und der Ricotta Farbe bekommen hat, alles auf einem Teller anrichten, Petersilie und Selleriegrün drüber geben und eventuell nochmal pfeffern.

Die Grundidee für dieses Rezept ist aus dem Kochbuch „Bills Küche“ von Bill Granger, das in der 1. Auflage 2006 im Dorling Kindersley Verlag erschienen ist. Da Bill Granger Australier ist, ist das Kochbuch vor allem für die warmen Jahreszeiten geeignet. Aber die kommen ja bald!

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Dieses wunderbare Video-Rezept „Roasted Red Grapes with Mascarpone and Rum“ wurde für finecooking.com von John Craig Ross produziert.

  • 500 g kernlose rote Trauben
  • 4 TL Honig
  • 1 TL Olivenöl extra vergine
  • 1/2 TL Meersalz
  • 1/2 Tasse Mascarpone
  • 1 – 1 1/2 TL Rum
  • 1 TL Orangenzeste

Gefunden, nachgekocht, für wunderbar befunden! Die Trauben bekommen durch die Zubereitung im Backofen eine tolle Konsistenz und ein tolles Aroma. Ich glaube, dass die Mascarpone und die Trauben auch ganz hervorragend zu kleinen Schokoküchlein passen, solche, die innen noch ein wenig flüssig sind, na ihr wisst schon was ich meine. Die Trauben wären aber auch mal eine gute Alternative zu heißen Himbeeren und Vanilleeis… probiert’s einfach mal aus!

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Bouillabaisse | chestnutandsage.de

Die Spezialität Marseilles – die Fischsuppe Bouillabaisse – wird hier einmal vegetarisch mit Kartoffeln zubereitet. Für das Rezept habe ich mich von dem vegetarischen Kochbuch „Meine Sonnenküche: Mediterrane Rezepte“ von Virginie Besançon inspirieren lassen, das in der 1. Auflage im Februar 2008 im Hölker Verlag erschienen ist. Ich habe das Buch – wann eigentlich genau? – von meiner lieben M. geschenkt bekommen und kann es Euch nur wärmstens empfehlen. Ich stell Euch das Buch demnächst auch mal in seiner ganzen Pracht vor, denn neben den schönen Bildern sind die Rezepte einfach erstklassig. Die Kartoffel-Bouillabaisse ist weit mehr als ein schnöder Kartoffeleintopf: durch den Orangenabrieb, die Tomate, den Safran und die Kräuter bekommt die Brühe eine herrlich fruchtige Note – die Suppe wird einfach zum niederknien lecker. Weiterlesen…

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Linsen sind wunderbare Nährstofflieferanten: Die Hülsenfrüchte enthalten besonders viele Proteine, Mineral- und Ballaststoffe. Linsen sind nicht nur sehr gesund, sie sättigen gut und helfen auch der Verdauung. Damit könnte man sagen, dass man durch Linsen bedingt gesellschaftsfähig wird… ihr versteht? Dieser Salat hat wirklich nichts mehr mit dem klassischen, langweiligen Linseneintopf zu tun, denn durch die Minze, den Staudensellerie und die Gurke bekommen die Linsen ein herrlich frisches Aroma.

Linsensalat2

Linsensalat1

Linsensalat

Die Mengenangaben sind für 3-4 Personen:

  • 250 g Linsen
  • 1 1/2 Stangen Staudensellerie, in feine Würfel geschnitten
  • 1/2 Salatgurke, in feine Würfel geschnitten
  • 1/2 Bund Petersilie, fein gehackt
  • 15 Blättchen Minze, fein gehackt
  • 125 g Feta, in Würfel geschnitten
  • Salz, Pfeffer
  • 5 EL Olivenöl
  • 2 EL Zitronensaft
  • 3 EL Balsamicoessig

Die Linsen in ausreichend Wasser ohne Salz garen. In einer Schüssel den Sellerie, die Gurke, die Petersilie, die Minze und den Feta vorsichtig vermengen. In einer separaten Schüssel Salz, Pfeffer, Olivenöl, Zitronensaft und Balsamicoessig zu einem Dressing verrühren. Die fertig gegarten Linsen mit dem Dressing vermischen und abkühlen lassen. Die abgekühlten Linsen in die Sellerie-Gurken-Mischung geben und vorsichtig unterheben. Alles nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken… Lecker!

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