Orangen-Carpaccio mit Ziegenkäse und Szechuan-Pfeffer

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Orangen-Carpaccio | chestnutandsage.de

Carpaccio muss nicht immer aus Rindfleisch sein. Gott sei Dank, denn ansonsten würde ich nicht in den Genuß dieses wunderbaren Gerichts kommen. Gefunden habe ich es bei Uwe von HighFoodality, der uns 2012 mit seinem Event „Cookbook of Colors“ viel Freude bereitet hat. Leider hat es keiner meiner Beiträge ins Buch geschafft, waren doch so viele andere wahnsinnig gute Rezepte dabei. Spaß hatte ich aber bei allen Einreichungen, und das ist das Wichtigste (jaja, der gute, alte olympische Gedanke…). Das Allerwichtichtigste jedoch ist, dass dieses Orangen-Carpaccio eines meiner neuen Lieblingsgerichte ist, hat es doch von allem ein bisschen: Süße, Schärfe, Säure, was Salziges, ja und dann diese tollen Farben…

Die Zubereitung für diese wunderbare Vorspeise geht vom Zeitaufwand her gegen Null, der Geschmack ist allerdings der Knaller. Man hat also die perfekte Geschmacksausbeute bei minimalstem Aufwand.

Für 2 Personen braucht ihr:

  • 2 Orangen, geschält und dünn aufgeschnitten
  • 50 g Ziegenkäserolle
  • 1/2 Chilischote, in feine Ringe geschnitten
  • Honig
  • Olivenöl
  • 1 kleine Handvoll Petersilie, grob gehackt
  • Szechuan-Pfeffer
  • Fleur de Sel

Die Chiliringe auf den Orangenscheiben verteilen und Ziegenkäse über alles bröseln. Alles mit Olivenöl beträufeln und mit zerstoßenem Szechuan-Pfeffer bestreuen. Jetzt ein wenig Honig über die Orangen träufeln und mit Fleur de Sel abschmecken. Die gehackte Petersilie über alles geben, voilà, das war’s auch schon… Lecker!

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19 comments on “Orangen-Carpaccio mit Ziegenkäse und Szechuan-Pfeffer

  1. Sybille
    4. Januar 2013 at 17:58

    Vitaminkick vom Feinsten… :)

  2. uda
    4. Januar 2013 at 22:19

    Ach toll! Da schau ich doch mal, wie es mit Ingweröl schmeckt!

  3. Carina
    5. Januar 2013 at 09:23

    Das Rezept ist schwupps direkt auf meine Nachmachliste gewandert.

    Viele Grüße
    Carina

  4. Julia
    6. Januar 2013 at 13:52

    @ Sybille: In der Tat, und doch werde ich seit Tagen von einer gemeinen Erkältung geplagt… vielleicht muss ich einfach mehr von diesem Carpaccio essen?

    @ Uda: Ich bin gespannt! Ingwer passt da bestimmt gut dazu? Ist das Ingweröl sehr scharf?

    @ Carina: Meine Nachkochliste für 2013 ist auch schon wieder fast endlos lang… puh!

  5. uda
    6. Januar 2013 at 19:05

    Nein, das Öl ist eher mild und würde sich nicht mit dem Chili beißen. Aber mit oder ohne Ingwer, die Frische macht sicherlich schön wach an grauen Tagen wie diesen…?!

  6. uda
    7. Januar 2013 at 20:44

    So, ich habe es grade gemacht, mit Ingweröl und den Ziegenkäse hab ich gebraten. Lecker war’s, sehr lecker!! Vielen Dank für’s Vor“kochen“. Liebe Grüße

  7. uwe@highfoodality
    8. Januar 2013 at 11:00

    Huhu Julia! Ach, da freue ich mich aber, wenn es Dir geschmeckt hat! Ich habe heute nochmal nachgelegt….. ;)

  8. Julia
    8. Januar 2013 at 14:10

    @ Uda: klasse, das freut mich! Da ich Ingwer liebe, werde ich mal versuchen, selber ein Ingweröl anzusetzen. Ich werde dann von meinem Ergebnissen berichten :)

    @ Uwe: Super! Eine weitere köstlich klingende Variante! Die wird nach meiner bestimmt baldigen Genesung nachgemacht :) So gefällt mir „Resteverwertung“!

  9. Anna
    9. Januar 2013 at 12:38

    Wunderbar! Ich komme gerade von Uwe. Sein Foto ist ein Knaller, aber Deine Rezeptvariante gefällt mir noch besser.

    Liebe Grüße
    Anna

  10. Julia
    9. Januar 2013 at 14:04

    Danke, liebe Anna, das freut mich sehr :)
    Liebe Grüße
    Julia

  11. Nathalie
    16. Januar 2013 at 20:55

    Mhhh, wäre auch eine tolle Variante. Warum nicht? Ich bin ein absoluter Fan nicht herkömmlicher Speisen… Außerdem kann ich mir Ziegenkäse und Organgen sehr gut zusammen vorstellen. :) Mjam.

    • Julia
      17. Januar 2013 at 17:58

      Ja, sehr mjam! Probier das unbedint aus, es lohnt sich auf jeden Fall!
      Liebe Grüße
      Julia

  12. Verena
    24. Februar 2013 at 20:21

    Das gabe es gestern Abend als Vorspeise und wir waren begeistert! Endlich habe ich eine Verwendung für meinen Szechuan-Pfeffer gefunden, die mich glücklich macht… Danke für das tolle Rezept! Einen super schönen Blog hat du da, gefällt! :)

    • Verena
      24. Februar 2013 at 20:22

      ups, ein ‚e‘ zuviel hat sich eingeschlichen…

    • Julia
      24. Februar 2013 at 20:26

      Ach das freut mich aber, Verena! Mir ging’s da ganz ähnlich wie Dir: Ich hab auch ein Gläschen voll mit Szechuan-Pfeffer im Gewürzschrank und wusste lange nicht, was ich damit eigentlich anstellen soll… da ist das Carpaccio wirklich die perfekte Einsatzmöglichkeit für den Pfeffer!
      Liebe Grüße
      Julia

      • Verena
        24. Februar 2013 at 23:11

        P.S. Willkommen auf meiner Blogroll…! :)

        • Julia
          26. Februar 2013 at 19:59

          Oh Wow! Vielen lieben Dank, da freue ich mich sehr <3

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