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Ich als selbstoptimierte Mitteleuropäerin weiß, dass man sich nur genug anstrengen muss um in den kollektiven Rausch der Weihnacht gezogen zu werden. Denn es ist eine Frage des Willens und des Wollens, den flüchtigen Geist der Weihnacht einzufangen. Rede ich mir zumindest ein, während Achtsamkeitsmails eintrudeln, die nur mein bestes wollen, zu Besinnlichkeit mahnen undWeiterlesen…

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„Schniebel? Schnebel? How do you call it?“ Der Kanadier, der den Platz neben mir eingenommen hat, starrt aus dem Fenster. Wo normalerweise Wälder, Felder und Ortschaften an den Reisenden vorbei ziehen, sieht man – nichts. „Nebel, that’s what you mean“, seufzt seine Begleitung. Dem Kanadier scheints nichts auszumachen, amüsiert summt er ein Schniebel-Schnebel-Nebel-Lied, während derWeiterlesen…

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Je kälter, desto schärfer. Da sind sich alle einig. Da uns die Natur gerade aber noch mit angenehmen Temperaturen beschenkt, ist jetzt die Zeit gekommen uns für das zu wappnen was uns meteorologisch bevor steht: Kälte, Nebelschwaden, Nieselregen. Denn der Herbst ist da und mit ihm das seltsame Verlangen die Heizung aufzudrehen, den Netflix-Account zu reaktivieren undWeiterlesen…

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Keine Klimaanlage und kein Fernseher, nicht wahr, das hat Boris dir bereits vor der Anreise gesagt? Die Nachbarin schaut mich mit großen Augen an. Ja, hat er. Doch anstatt mich auf eine Diskussion über die Sinnlosigkeit dieser beiden technischen Errungenschaften einzulassen, lächle ich und denke mir, dass er lieber über die Sache mit der Spülmaschine hätte Bescheid gebenWeiterlesen…

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Während Andere sich im Allgemeinen und Speziellen über den Sommer beschweren, nutze ich die Hitze meiner Wohnung als Inkubator meines besten Selbst. Was mir im Winter nicht gelingen mag, 30°C im Schatten machen es möglich: ein Herunterkommen, ein Abschalten, ein Eins-Werden mit der Langsamkeit dessen, was Ihr, die Sommermuffel, als lähmende Hitze verunglimpft. Die GleichgültigkeitWeiterlesen…

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Beim Blick aus dem Fenster offenbart sich ein eigenartiger Einblick in meine Seelenlandschaft: Termine fliegen da vorbei, gefolgt von blühenden Fantasien, während man in weiter Ferne dem Wunsch nach einem neuen Paar Schuhe beim Wachsen zusehen kann. In den Bäumen am Rand dieser Kulisse, deren Blätter voll grüner Hoffnung rauschen, sitzen, sicher versteckt vor dem eigenenWeiterlesen…

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