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Wer über die vergangenen Weihnachtsfeiertage das Radio oder den Fernseher anschaltete, bekam bestimmt mit, dass mein erster Weihnachtsfeiertag vor allem durch eines bestimmt wurde – einer Fliegerbombe eines Krieges, der scheinbar so weit zurück liegt, dass sich heute kaum noch jemand daran erinnert. Denn wären das Leid, die Grausam- und Unmenschlichkeit noch präsent, würden heute bestimmt viel mehrWeiterlesen…

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Wer kennt das nicht: Das sanfte Licht der geöffneten Kühlschranktüre fällt über ein vor Hunger ausgemergeltes Gesicht. Der Blick streift unruhig über Zutaten, die mehr oder weniger frisch in den einzelnen Behältern, Schubladen und Tüten auf ihren großen Auftritt warten. Die eine Frage, allesbestimmend, schwebt über der Szenerie. „Was zum Teufel soll ich heute Abend nur kochen?“Weiterlesen…

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Beziehungen sind für Außenstehende nicht immer leicht zu verstehen. Nicht, dass sie es müssten, aber Menschen neigen ja dazu sich für Dinge zu interessieren, die sie eigentlich gar nichts angehen. Mir fällt dazu eine Geschichte ein, die ich (so meine ich zumindest) einmal von Roger Willemsen gehört habe. Er berichtete von einem alten Paar, dass in einem RestaurantWeiterlesen…

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Manchmal, wenn sich die Türen der S-Bahn öffnen und mir Menschen mit all ihrem Gerede, ihrem Gestank, ihren Geheimnissen und Abgründen entgegen strömen, dann habe ich sie so satt. Die Menschheit. Wie sie drängeln und stoßen, mürrisch im Gesicht, kalt im Herzen, enttäuscht und enttäuschend. Ein Gefühl, eine starke Misanthropie, das sich mit zunehmender Dunkelheit ausbreitet.Weiterlesen…

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