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Die Männer in schwarz, die morgens an den Bahnhöfen dieser Welt stehen, gezwängt in die immergleiche und fantasielose Uniform, tragen ihre Rollkoffer bei sich, in denen sie ihre kontrollierten Emotionen transportieren, ohne die sie nicht leben können. Am Ziel ihrer Reisen angekommen, stecken sie die Schwalbenschwänze unter auf Hochglanz polierte Tischplatten, halten sie dort gefangen anstattWeiterlesen…

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Die Karten haben heute ein weiteres Mal entschieden, was es zu essen geben soll. Nachdem die erste Karte wieder einmal nur Carnivoren erfreut hätte, überlege ich, die Fleischkarten aus dem Tarot-Deck auszusortieren. Die zweite und die dritte Karte jedoch machten mich dagegen umso glücklicher, Falafel und Salat spielte das Schicksal mir zu – The Golden Ball und the QueenWeiterlesen…

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Es ist nicht immer möglich, man selber zu sein. Manchmal verstellt man sich. Manchmal nicht. Wann das Verstellte zum Teil der eigenen Persönlichkeit wird, diesen Übergang mag man irgendwann nicht mehr auszumachen. Kaum ist die eine Maske abgesetzt, schon ist die andere wieder aufgezogen. Hier die Kollegin, dort die Bloggerin, die Bekannte, Freundin, Cousine, Schwester, Partnerin. Jedes Mal anders undWeiterlesen…

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Wer über die vergangenen Weihnachtsfeiertage das Radio oder den Fernseher anschaltete, bekam bestimmt mit, dass mein erster Weihnachtsfeiertag vor allem durch eines bestimmt wurde – einer Fliegerbombe eines Krieges, der scheinbar so weit zurück liegt, dass sich heute kaum noch jemand daran erinnert. Denn wären das Leid, die Grausam- und Unmenschlichkeit noch präsent, würden heute bestimmt viel mehrWeiterlesen…

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