My perfect cup of… Coldbrew-Coffee-Eis

Coldbrew-Eis | chestnutandsage.de

Brütende Hitze draußen, lauwarme Gefühle drinnen – so könnte man die aktuelle Situation beschreiben. Wer Glück hat, lebt in einer Parterrewohnung und genießt die vom Erdreich und den Kellerräumen abgestrahlte Kühle. Wem eine solche Wohnsituation nicht vergönnt ist, dem winkt Linderung in Form von Kaffee. Eiskaltem Kaffee. Kaffee der so stark ist wie Sonnenstrahlen, die einem durch die fast geschlossenen Rollladenschlitze in die Augen blitzen. Am besten natürlich in Eisform, damit die physische und psychische Einheit wiederhergestellt wird. Dazu ein Lied, das immer noch Gänsehaut verursacht. Und dann ist auch schon alles wieder gut. Continue reading

5 Dinge, die Du in Hanoi tun solltest

City Guide Hanoi | chestnutandsage.de

Meine Reise geht zu Ende, Vietnam, Hanoi, ist unser letztes Ziel, das wir nach drei Wochen, drei verschiedenen Ländern erreichen. Nach der glänzenden Zeit in Hongkong, viel zu wenigen Tagen in Kambodscha und einer erholsamen und ausgedehnten Verschnaufpause in Zentralvietnam also wieder eine Stadt, vibrierend, heiß. Selten wurde ich so herzlich emfpangen, eingeladen, selten war ich so schnell hin und weg. Die Faszination für diese Stadt war da, ist immer noch da, ich nehme Euch einfach mit und zeige Euch meine Top 5, eine Liste, mit der Ihr Euch auch bei wenig Zeit einen guten Eindruck vom Leben in dieser Metropole machen könnt in der es so viel zu entdecken, erleben und zu essen gibt. Continue reading

Für den Vorratsschrank: Kräuter trocknen

Kräuter trocknen | chestnutandsage.de

Mein kleiner Balkon ist ein Raumwunder. Zwei Menschen um die Einmeterachtzig können sich entspannt ausstrecken, die Beine in die Sonne strecken, dösen, lesen, frühstücken, Kuchen essen, also all das tun, was Menschen mit weitläufigem Garten auch können. Mitten in der Stadt haben wir eine kleine Oase, blicken auf viele Bäume, einen großen Park und erfreuen uns des vielen Grüns. Das einzige was uns an das Freizeit-Glück möchte, ist die Balkonbepflanzung: Zitronenmelisse die mit ihren pelzig-weichen Blättern der Minze, die nicht minder wachs-wütig ist, Schatten spendet. Oregano, der dem Salbei mit seinen großen petrolfarbigen Blättern eine Tribüne baut. Majoran, der dem Oregano zum verwechseln ähnlich sieht und nur durch seinen warmen, bitter-süßen Geschmack zu unterscheiden ist und sich seinen Kasten nachbarschaftlich mit dem Thymian teilt. Erdbeerpflänzchen werfen ihre Ausläufer wie Fischer ihre Angeln und die seerosenartigen Blätter der Kapuzinerkresse schlingen sich leidenschaftlich um ihre heiß geliebte Regenrinne. Es ist also Zeit  den Balkonkräutern zu Leibe zu rücken. Gerade der Juli ist da der beste Monat, denn mit seiner Hitze treibt er die Kräuter kurz vor die Blüte, ihre Aromen sind jetzt besonders stark und betörend, es ist also der ideale Zeitpunkt um das flüchtige Grün für den Winter einzufangen. Continue reading

HAVEN – where helping tastes good

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„Ich weiß wo wir heute Abend hingehen!” Herr S. liegt auf dem Bett und hebt müde eine Augenbraue. Der Tag war lang und heiß, die Anstrengung der vielen Treppenstufen in den Tempelanlagen von Angkor steckt uns in den Knochen. Ich habe vor allem eines: Hunger! „Komm, mach dich fertig, ich verhungere!” Das Tuktuk braust durch die Nacht, der warme Wind weht durch meine Haare, ich freue mich schon unbändig auf die vegetarische Version des kambodschanischen Nationalgerichts, dem Amok. Doch mit dem Satz „Tut mir leid, wir haben alle Tische besetzt!” wird meinem hungrigen Magen, meiner großen Vorfreude, ein Dämpfer versetzt. Ich stehe mitten in Siem Reap vor den nun verschlossenen Toren des HAVEN. Ich blicke in das freundlich eingerichtete Lokal in dem zufriedene Gäste sich prächtig zu unterhalten scheinen. Immer wieder werden verführerisch aussehende Teller mit farbenfrohen Gerichten serviert. Ich bin neidisch. Natürlich könnten wir auch in ein anderes Restaurant, die blinkende Pub Street ist nur wenige Meter vom Eingang des Restaurants entfernt, aber nein! Es muss ein Tisch im HAVEN sein, denn hier, das verrät der Blick auf die Website, handelt es sich um ein besonderes Restaurant, einem Trainingsrestaurant, in dem jungen KambodschanerInnen ein Zuhause, eine Ausbildung und eine Zukunft gegeben wird. Continue reading

Links with Love im Juni

links with love | deathtothestockphoto.comEin neuer Monat, eine neue Sammlung dessen, was mir diesen (und den vorigen) Monat besonders gut gefallen hat. Denn da war ich ja nun im Urlaub und hatte damit auch Blog-frei, was (ehrlich gesagt) mehr als befreiend war. Warum das so ist – eine von vielen Fragen, die ich mir stelle!

Ihr Lieben, lasst es Euch gut gehen!
Viele Grüße
Julia
…das Bild ist – heute mal neu bei LwL – von death to the stock photo.

Für Wankelmütige: gefüllte Zucchiniblüten

Gefüllte Zucchiniblüten | chestnutandsage.de

Man kann nicht alles haben. Eine banale Weisheit, nicht? Stadtleben mit ländlichem Charme, die große Karriere mit fabelhaftem Freizeitausgleich, ein interessantes Leben, geführt vom Schreibtisch aus. Es geht nunmal nicht. Das ist so offensichtlich wie die Tatsache, dass eine ihrer Blüten beraubten Zucchinipflanze keine Frucht tragen kann. Und doch gibt es einen Ausweg aus dem Dilemma. Ein Licht am Ende des Tunnels. Eine Strategie für all jene, die auf nichts verzichten möchten. Die Lösung könnte lauten: halb-halb. Eine halbe Pizza Funghi, eine halbe Margharita. Eine Wohnung in der Stadt, ein Schrebergärtchen am Stadtrand. Die eine Hälfte der Blüten stehen lassen, die andere ernten und so in den Genuss von beidem kommen: frischer, schöner Zucchini und wunderbar gefüllter Blüten. Man muss ja nicht alles im Überfluss haben, Maßlosigkeit hat ja noch keinem gut getan, und gerade zur Erntezeit kann einem schonmal das sonst so geschätzte Gemüse zu den Ohren heraus kommen. Continue reading