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Orangenkuchen mit Orangenblütenwasser | chestnutandsage.de

Wenn nach trüben Wintertagen die Sonne durch die Wolken bricht, ist das wie ein Wink des Universums. Ein Hoffnungsschimmer. Ein Versprechen, dass hinter der grauen Nebelwand, dem Alltag oder der vorherrschenden Meinung etwas besseres zu erwarten ist. Etwas, das nur noch ein wenig braucht, bis es Bahn bricht. Der Deus ex Machina unter den Großwetterlagen, sozusagen. In dieser Gemengelage aus Bangen und Hoffen empfiehlt es sich ein Stück Kuchen griffbereit zu haben. Das im Handumdrehen, sollte die Sonne sich zieren wollen, ein orangegelbes Gemüt heraufbeschwört. Denn Orangen, und das ist ja bekannt, sind neben Wintersonnenstrahlen, das einzig gute, was diese Jahreszeit zu bieten hat. Weiterlesen…

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Blumenkohl-Steak mit Hummus und Zhug | chestnutandsage.de

Für die Zeit zwischen den Jahren bin ich immer wieder aufs neue dankbar, denn es gibt in ihr nichts weiter zu tun, als im Schlafanzug auf der Couch zu sitzen, die gerade erst geschenkten Bücher zu lesen und die jahreszeitlich bedingten Lieblingsfilme zu schauen. Diese eine Woche zieht sich unendlich und ist genau das richtige für die gestresste Weihnachtsseele. Den Abschluss findet diese Zeit mit dem Jahreswechsel, der das Alte verabschiedet und das Neue willkommen heißt. Ich beschließe mit diesem Tag auch immer die Zeit des Verlotterns, das neue Jahr soll doch bitte würdevoll begangen werden. Fortan soll also auch wieder auf die Ernährung geachtet, der Völlerei (sei sie auch noch so schön) abgeschworen und etwas mehr Augenmerk auf das Leichte (nicht nur auf dem Teller) gelegt werden. Und genau hier kommt eben der Blumenkohl ins Spiel, aus dem Ofen, mit einer kräuterscharfen Soße, Hummus und allerlei Buntem. So frisch darf das neue Jahr bleiben, so bunt, so einfach. Weiterlesen…

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Foodblogbilanz | chestnutandsage.de
Fotos: via unsplash.com

Während ich darauf warte, dass der Silvesterabend mit all seinen Traditionen, Erwartungen und Enttäuschungen beginnt, habe ich ein wenig Zeit, das diesjährige Blogjahr Revue passieren zu lassen. Ich habe versucht, mich von einigem frei zu machen, Lebewohl zu sagen, nur um im gleichen Atemzug Neues zu begrüßen. Weshalb ich mich hier so wohl fühle, wie schon lange nicht mehr.  Sabine möchte die Gründe dafür gerne etwas genauer wissen und ruft deshalb (bereits zum vierten Mal) zur Foodblog-Bilanz auf.  Weiterlesen…

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Weihnachten 2017 | Jennifer Pallian | Andrew Walton
Fotografen: Jennifer Pallian und Andrew Walton

Ihr Lieben,
ich wünsche Euch allen fröhliche Weihnachten, reichlich Geschenke, gutes Essen und viel Zeit im Kreise Eurer Liebsten. Jetzt ist es endlich soweit: Schließt alle Browser-Tabs, klappt den Rechner zu, teilt Eure Weihnachtsgrüße auf Twitter, Instagram und Facebook und legt dann – damit auch wirklich Ruhe einkehrt – das Smartphone beiseite.
Wir lesen uns wieder im nächsten Jahr, der Blog darf jetzt erstmal (zusammen mit dem Trubel des Alltags), ruhen.
Habt es schön und kommt gut ins neue Jahr,
Julia

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Florentiner | chestnutandsage.de

F., so behauptet er, würde ab dem 1. Dezember eine Metamorphose durchlaufen. Von Null auf Weihnacht würde er sich vom kontrolliert-rationalen Mann in einen Weihnachtself verwandeln. Getragen würden fortan und für 24 volle Tage nur noch Weihnachtspullover, gehört werde Mariah Carey in Dauerschleife und gegessen, das ist natürlich eh klar, wird nur noch, was die Weihnachtsmärkte so bieten. So viel Kitsch, so viel Kalorien dürfen ja wohl bitte einmal im Jahr sein! Und dem stimme ich zu, denn mir steht der Sinn. genau wie dem lieben F., nach Weihnacht. Auch wenn dieses Hauptfest des Kirchenjahres für mich eigentlich keinen Sinn ergibt. Denn danach fragt Micha heute eine Reihe Bloggerinnen: Ob Weihnachten für uns Sinn macht. Eine Gretchenfrage, nicht wahr? Untrennbar verknüpft mit dem Großen, dem Ganzen und dem Übernatürlichen. Um es ähnlich vage wie Dr. Faust zu halten, möchte ich bei Micha erstmal rückfragen, ob es ihr mit der Frage um die Untiefen (m)eines christlichen Glaubens oder um das unreflektierte Befolgen von Traditionen geht. Denn beides liegt mir nicht besonders. Was mich jedoch nicht davon abhält Weihnachten jedes Jahr – als kulturelles, hyggeliges Fest – aufs Neue zu zelebrieren. Als Ritual. Denn Rituale sind ja bekanntlich wichtig. So wichtig wie Plätzchenbacken. Die letzten Jahre, ich gestehe, galt bereits die Tätigkeit des Plätzchenkaufens als angemessen. Leider fehlen in den kleinen Körbchen der lieben Bäckerin jedoch immer Florentiner (deren Genuss in meinem Haus nicht auf den Winter beschränkt ist). Und deshalb backe ich heute, sozusagen als Diskussionsgrundlage, eben ein Blech der kleinen Köstlichkeiten für Micha. Auf dass ich sie, wenn es mit meiner schwammigen Spiritualität schon nicht klappen will, zumindest mit Butter, Sahne und Zucker einlullen kann.

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Ben Rosett | unsplash.com
Fotograf: Ben Rosett

Im November wird so vielen gedacht: den Heiligen, den Verstorbenen, den Opfern von Gewaltbereitschaft. Schwere Kost an trüben Tagen. Wer das unbeschadet übersteht, verfügt über ein robustes Seelenleben. Wohl dem also, der nicht zu Schwermut neigt und somit Muße hat, sich all jenem zu widmen, was mir im November am besten gefallen hat. So viel sei verraten: das waren weder Regen, noch Nebel…

Habt einen schönen Dezember!
Julia

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