Der Mai mit seinen vielen Feier- und Brückentagen ist einfach herrlich: Ich habe viele freie Tage, viele verlängerte Wochenenden und so finde ich sogar morgens manchmal die Zeit, warmes, weiches und wohlig schmeckendes Hefegebäck zuzubereiten. Heute gibt es einen süß gefüllten Hefezopf in Form eines Holunderblüten-Orangen-Geflechts. Das ursprüngliche Rezept stammt von Milas-Deli, dem wundebaren Blog von Susanne, die es immer wieder schafft eine wunderbare Stimmung einzufangen – sowohl in Ihren Texten als auch in Ihren Bildern. Schaut doch einfach mal vorbei und lasst Euch verzaubern.
Ein wenig abgewandelt habe ich das Originalrezept allerdings, denn die Füllung sollte neben Orange und Butter auch Fenchelsamen beinhalten. Diese Kombination habe ich probiert, es war nicht schlecht, ich lasse den Fenchel aber trotzdem lieber weg, so schmeckt es mir noch besser. Außerdem habe ich den Hefezopf mit einem Holunderblüten-Orangen-Gelee gefüllt, da war noch ein Gläschen vom letzten Jahr da, dass langsam mal aufgegessen werden wollte. Immerhin steht uns die nächste Holunderblüte ja schon fast bevor, da muss ich meine Marmeladen-Vorräte jetzt auch nicht mehr rationieren und bunkern (hab ich eigentlich schon erwähnt wie sehr ich mich über den Frühling freue?). Das Rezept ist für zwei Hefegeflechte, das ist mir ein bisschen viel. Deshalb habe ich einfach die Hälfte des Teiges eingefroren. Wenn man den wieder auftaut und ihn nochmal ein bisschen gehen lässt, ist das überhaupt kein Problem. Weiterlesen
Je t’aime Paris – ein kleiner Spaziergang durch Le Marais
“Mesdames et Messieurs on behalf of Deutsche Bahn begrüßen wir sie im ICE nach Paris.” Das vergangene Wochenende verbrachte ich in Paris und weil es so schön war, möchte ich Euch heute mit auf einen ganz kleinen Spaziergang mitnehmen der perfekt geeignet ist, wenn die Füße nach dem ganzen Sightseeing schmerzen. Denn das Beste daran ist, dass ein Foodie-Highlight das andere jagt. Die Orte an die ich Euch mitnehmen möchte liegen nicht nur wenige Straßenecken auseinander, sondern auch in meinem absoluten Lieblingseck von Paris, dem Marais. Das Marais erstreckt sich vom 3. bis ins 4. Arrondissement, von der Seine über die Bastille bis hin zum Place de la Républic. Wir beginnen also an der Metro-Station “Bastille”. Die müsst ihr nicht stürmen, sondern nur den richtigen Ausgang in Richtung Boulevard Beaumarchais finden. Los geht’s also. Nach nur kurzem Fußmarsch findet ihr nämlich schon den Concept-Store Merci. Weiterlesen
Hat hier jemand was von Blini gesagt? Oladji mit Räucherfisch-Bärlauch-Creme
Hallo meine Lieben, heute geht es auf eine kulinarische Reise nach Russland. Meine letzten, zugegeben etwas verschwommenen, Erinnerungen an ein Aufeinandertreffen russischer Gastfreundlichkeit und mir liegen schon ein paar Jährchen zurück, waren aber mehr als lustig. Gefeiert wurde nämlich E’s 18. Geburtstag. Wer jetzt denkt, dass meine Erinnerungen verschwommen sind, weil das ja schon mindestens 10+x Jahre zurück liegt, der täuscht sich. Mein Gedächtnis lässt mich im Stich, weil ich ordentlich betrunken war. Die liebe E. stammt ursprünglich aus einem fernen Land, das wild und fremd am Aralsee liegt und feiert ihren Geburtstag im Winter. Und so standen wir bei eisiger Kälte um einen monströsen Grill auf dem auf riesigen Schaschlik-Spießen noch riesigere Fleischstücke brutzelten. Wenn das Fleisch gar war, hielt E’s Vater einen Spieß in die Runde, jeder nahm sich ein Stückchen und zur besseren Verdauung gab es gleich ein Schlückchen Vodka hinterher. Soweit so schlecht. Denn Fleisch esse ich bekanntlich ja nicht. Aber saure Gurken. Und so griff ich immer dann, wenn meine lieben Mitfeierer ein ordentliches Stück Fleisch zu sich nahmen, beherzt in das Glas saurer Gurken. Ich muss nicht erwähnen, dass sich Gurken leichter verdauen als Fleisch, oder? Den Vodka trank ich trotzdem gerne mit. Und so kam das eine zum andere, der Alkoholpegel stieg, ich torkelte mit der Seele einer russischen Matrjoschka von Gurkenglas zu Gurkenglas und trug zur Erheiterung aller bei. Weiterlesen
Schokoladige Panna Cotta mit Walnusskrokant {und eine Verlosung}
Ach, Schokolade, mein guter Kakaobohnenfreund, mein Seelentröster und Speckröllchenkumpel. Häufig lass ich Dich links liegen, ziehe Dir lieber ein Stückchen Käse vor. Aber dann, manchmal, wenn’s mich überkommt, dann gibt’s kein halten mehr. Da sollten die Schränke lieber ihre Türen verschlossen halten, weil ich mich durch jede Schokoladenschublade und jedes noch so geheime Versteck in den hintersten und dunkelsten Winkeln in bester Raupe-Nimmersatt-Manier fresse. Und genau wie dieser kleinen grünen Larve kommt mir dann alles grad so gelegen, wie es gefunden wird, und am Ende ist mir meist ganz schlecht. Ich höre Euch bis hierher rufen: “Aber Julia, Qualität vor Quanität!” Und jawoll, Ihr habt recht! Weiterlesen
1. Augsburger Bloggerbrunch
Meine Lieben, hört hört! Es ist soweit: Der Augsburger Bloggerbrunch steht uns bevor. Davon habt Ihr noch nichts gehört? Ist ja auch klar: Den gab’s ja auch noch nie. Damit er aber richtig klasse wird, brauchen wir Euch! Ihr lieben Blogger in und um Augsburg herum (also ihr lieben Münchner, Ulmer, Landsberger, Ingolstädter und wo immer Ihr Euch noch so versteckt habt), habt Ihr Lust drauf, Euch in entspannter Atmosphäre bei einem späten Frühstück in Augsburg zu treffen und ein bisschen über die Bloggosphäre zu quatschen? Ramona von Fräulein Moonstruck kocht und ich würden uns riiiiiiesig freuen, wenn ihr dabei wärt. Weiterlesen
Die TunaTunes von followfish
Vor ein paar Tagen habe ich diesen grandiosen Film bei Jeanny gesehen und da war mir klar – den muss ich Euch auch zeigen. Und das nicht nur weil die Idee aus einer kleinen Thunfisch-Dose eine Ukulele zu bauen grandios ist, nein, sondern auch, weil ich die Idee die in dieser Dose steckt noch viel großartiger finde: followfish bietet uns Konsumenten endlich Fischprodukte an, die wirklich nachhaltig gefangen oder gezüchtet wurden. Das wurde ja auch mal Zeit, würde ich sagen, denn wer nämlich darauf warten will, dass die die mehr oder weniger ambitionierten Beschlüsse der EU zur Gemeinsamen Fischereipolitik umgesetzt werden, wird vermutlich irgendwann vor leeren Meeren stehen und sich wundern, wo nur all die Fische geblieben sind, die sich sonst so in den Fischernetzen getummelt haben. Weiterlesen



