Rezepte für die Zwischenzeit: Socca mit Zwiebeln und Tomaten

Socca | chestnutandsage.de

Was bedeutet “Verzicht”? Diese Frage stelle ich mir, seit ich Anfang des Jahres von Christine gefragt wurde, ob ich nicht Lust hätte, zur Fastenzeit ein Rezept vorzustellen, ein Verzichtrezept sozusagen, mit dem es ihr einfacher fallen werde, Fleisch und süße Versuchungen links liegen zu lassen. Dabei stieß das Wort “Verzicht” im Vorfeld schon auf Vorbehalte, denn wer verzichtet schon gern? Eben. Deswegen fand Christine einen sehr schönen Namen für ihr Vorhaben: Zwischenzeit. Klingt das nicht viel besser? Ich finde schon. Weiterlesen

Wie ich eines schönen Morgens im April mein Einsteigerrezept für Kimchi fand

Kimchi | chestnutandsage.de

Es ist wohl das, was man Schicksal nennt. Ein Tweet, eine Idee, ein Rezept. Etwas Neues probieren. Denn dafür ist es jetzt gerade Zeit. Sich trauen, nicht wie der Mann, der das 100%ige Mädchen sieht, eines schönen Morgens im April, und dann nicht den Mut hat, es anzusprechen. Beherzt Zutaten bestellen, nicht wissend, ob es sich tatsächlich um das geheimnisvolle Gochugaru handelt oder doch nur um schnödes Paprikapulver – denn die koreanische Küche, die Kultur, die Geschichte, die Sprache, die Schriftzeichen, sie sind mir völlig unbekannt. Und dieses Unbekannte hat mich, wie beim Brotbacken auch, in seinen Bann gezogen. Weiterlesen

Brotbacken für Anfänger: Sauerteigbrot

Sauerteigbrot | chestnutandsage.de

Heiß oder kalt? Im Moment wechseln sich die Temperaturen und mit ihnen die Stimmungen ab, mal im Schritt, und, nun, wie man sagt, mal im Trab. Was gestern noch gut und lieb war, kann heute schon – aber so was von – vorbei sein. So ungefähr ergeht es mir auch mit meinen Broten. Erinnert Ihr Euch noch am mein erstes? Das “schnelle” Sauerteigbrot? Heute weiß ich wie absurd diese Annahme war, innerhalb weniger Stunden ein fertiges und gutes Sauerteigbrot anschneiden zu können. Denn Schnelligkeit und Brotbacken – diese zwei Begriffe gehen einfach nicht zusammen. Ein gutes Brot braucht Zeit, es will gehegt und gepflegt in Ruhe gelassen werden, geknetet, gegärt, gestürzt, bedampft, heiß gebacken und dann vollständig abgekühlt werden. Weiterlesen

Was kleines für Unterwegs: Granola-Bars
 mit Kokos und Schokolade

granola bars | chestnutandsage.de

Was vermisst ihr, wenn ihr lange auf Reisen seid? Ist es das eigene Bett? Die gewohnte Umgebung? Oder selber zu kochen? Bei mir ist es letzteres. Immer in Restaurants, Cafés oder Bars zu essen ist für eine gewisse Zeit aufregend und schön, aber das Essen zu Hause im ausgebeulten Kapuzenpulli auf der Couch mit unsäglichem Fernsehprogramm berieselt zu genießen, alltäglich und normal. Und gegen den Alltag ist meiner Meinung nach nichts einzuwenden. Zu meinem gehört seit neustem das Bahnreisen. Jede Woche sitze ich für mehrere Stunden in Zügen, die mich ratternd und ruckelnd von einem Ziel zum anderen bringen. Auf diesen Reisen habe ich gerne etwas dabei, dass mir die Zeit versüßt, nichts gekauftes, etwas selbstgemachtes, etwas, dass kaum Gewicht hat und mich nicht mit zuckerhungrigen Augen an jedem Bahnhofskiosk halten lässt. Etwas, das genau so ist, wie diese Müsliriegel, mit viel Schokolade und Kokosflocken. Weiterlesen

Food-Fotos supergeil Pt. 2 – die Session auf dem Foodbloggercamp 2014

Wie versprochen findet Ihr heute den zweiten Teil der Session, die ich gemeinsam mit Ylva auf dem Foodbloggercamp gehalten habe: Food-Fotos supergeil! In diesem Teil möchte ich Euch ein paar Tipps und Tricks verraten die ich einsetze, um Bilder zu gestalten. Bevor ich aber beginne, möchte ich nochmals sagen, dass ich keine Patentrezepte anbieten kann, wie man “das perfekte” Food-Foto schießt, denn jedem von uns gefällt doch etwas anderes, jeder von uns hat ein anderes ästhetisches Empfinden und jeder von uns erwartet sich doch auch etwas anderes von Food-Fotos. Und das ist nicht nur richtig, sondern wundervoll, denn nur so findet jeder von uns seinen Platz, seine Nische, in der großen Welt der Foodblogs. Weiterlesen

Food-Fotos supergeil Pt. 1 – die Session auf dem Foodbloggercamp 2014

Seinen Stil finden | chestnutandsage.de

Warum ich meine Fotos eigentlich so künstlich aufbauen würde, wurde ich auf dem Foodbloggercamp gefragt. Das würde ich doch so nie essen und das würde doch bestimmt die Leser irgendwann langweilen. Eine gute und berechtigte Frage, muss ich ehrlich gesagt zugeben! Denn wer hat es nicht gelesen, das Bildbetrachtungsgemotze auf vorspeisenplatte.de ? Meine einfache Antwort war: Weil es mir gefällt. Weil ich versuche, mit meinen Bildern die Geschichten, die ich in meinen Texten erzähle, zu unterstützen. Weil das alles meinem persönlichen ästhetischen Empfinden nahe kommt. Weil ich so bin. Wie man dazu kommt, eine Antwort mit solch einer Überzeugung zu formulieren, habe ich versucht in der Session “Food-Fotos supergeil!” zu vermitteln, die ich gemeinsam mit Ylva vergangenes Wochenende gehalten habe. Ylvas Schwerpunkt lag dabei auf der Kamera-Technik und mein Schwerpunkt darauf, wie man seinen eigenen Bild-Stil findet und mit ein paar einfachen Tipps und Tricks umsetzt. Heute findet Ihr hier den ersten Teil meiner Präsentation mit meinen Gedanken. Ich habe die Session in zwei Posts geteilt, weil die Beiträge sonst viel zu lange geworden wären. Wichtig ist mir, das sich kein Patentrezept liefern kann, wie man seinen eigenen Foto-Stil findet, sondern nur zum Nachdenken und Ausprobieren anregen möchte. Weiterlesen